Unsere pädagogischen Bausteine

Die Hebelschule Schliengen arbeitet seit Jahren mit pädagogischen Bausteinen, die im Folgenden erklärt werden.

Graduierungssystem

 Postulat:

1. Ich arbeite so, dass alle sich konzentrieren können.

2. Ich kann verantwortlich mit den Materialien und dem Eigentum der Hebelschule Schliengen umgehen.

Die Graduierung wurde in Folge der Veränderung unserer Lernkonzeption eingeführt. Dabei handelt es sich um ein vierstufiges Modell („Stufe 0“, „Wanderer“, „Surfer“ und „Drachenflieger“), das die Organisation des personalisierten Lernens unterstützen soll. Alle Schüler beginnen auf der Stufe 1 („Wanderer“). Durch die Entwicklung ihrer Selbständigkeit und das Einhalten der Schulregeln können höhere Stufen erreicht werden. Je höher die Stufe, desto größer der Freiheitsgrad der Lernenden.


Kompetenzraster

Die Hebelschule Schliengen setzt seit dem Schuljahr 2009/2010 ein Unterrichtskonzept um, das den individuellen Lernprozess von Schülern unterstützt und so die Möglichkeit des individuellen Förderns ermöglicht. Das Lernen auf der Basis von Kompetenzrastern ist eine Forderung, die sich bereits aus dem Bildungsplan 2004 ableitet: An die Stelle von konkreten Inhalten sind Kompetenzen getreten, die der Schüler nach einer bestimmten Zeiteinheit (z.B. nach 6. Klasse) erreichen soll. Mit der Einführung der neuen Bildungspläne im Schuljahr 2016/2017 wird dieser kompetenzorientierte Ansatz weiter entwickelt. Eine wichtige Voraus-setzung für eine positive Lernhaltung ist die Transparenz von Ziel und Sinn. Diese Transparenz versuchen wir durch die Darstellung der Kompetenzen (Ziele) in Kompetenzrastern zu erreichen, die dem Schüler als „Landkarte“ ihrer Lernentwicklung dienen. In den Kompetenzrastern für die Fächer Deutsch und Mathematik haben wir die Ziele aufgefächert.


Bilanzgespräche

Die Standards der Hebelschule Schliengen sehen vor, dass sich Schüler, Eltern und Lerncoaches zum Halbjahr, und zum Ende des Schuljahres zu einem gemeinsamen Gespräch treffen. Hier ist Zeit, um über erreichte Kompetenzen zu sprechen, Erfolge gemeinsam zu feiern und individuelle, neue Ziele für die nächste Etappe zu stecken.

Agenda

Die so genannte Agenda ist eine Mappe mit wichtigen Unterlagen der Schüler. Zusammengefasst sind hierin zum Beispiel der persönliche Wochenplaner jedes einzelnen mit den wichtigsten Informationen über anstehende Aufgaben, Informationen für die Eltern, die aktuellen Kompetenzraster oder beispielsweise individuelle Förderpläne.


Inputs

Neben dem personalisierten Arbeiten im Lernatelier, finden in den Inputräumen Phasen des Frontalunterrichts (Instruktionen) statt, sowie Partner- und Gruppenarbeit, Vorträge und Präsentationen von Lehrern und Schülern. Die Räume sind auch mit modernsten Medien wie Beamer und  digitaler Lerntafel ausgestattet.  


Lernentwicklungsbericht

 

Der so genannte LEB ersetzt in den Klassen 5 bis 8 die herkömmlichen Zeugnisse mit Noten. Eltern bekommen statt dessen zwei Mal im Jahr in Form eines Berichts schriftliche Informa-tionen über die Leistungen ihrer Kinder. Es wird zudem die Anforderungsebene der Leistungen benannt.


Wochenrückmeldung

Der Informationsfluss zwischen den Eltern und den Lehrkräften ist sehr wichtig und geschieht deshalb regelmäßig. Unter anderem gibt es in regelmäßigen Abständen eine schriftliche Wochenrückmeldungen. Eltern können ebenfalls mit dem gleichen Werkzeug korrespondieren. Als Grundlage dienen den Lehrkräften Beobachtungen im Laufe der Wochen, Gesprächsinhalte und Lernergebnisse oder auch Arbeitsprozesse.

Wochenreise

Durch die wöchentliche Planung und Reflexion der Arbeit wird nicht nur das Sprechen über das Lernen geschult. Es wird auch ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass das Lernen ein Prozess ist, der in den Händen der Schüler selbst liegt, den sie nur selbst vollziehen können. Der persönliche Planer gibt einen Überblick und bietet Strukturhilfen. Notiert werden eigene Ziele und individuelle Aufgaben, die beispielsweise jeder für die Lernzeit persönlich auf seine Berürfnisse zugeschnitten, einplant.


Coaching

Die Standards der Hebelschule Schliengen sehen vor, dass die Schüler in einem regelmäßigen Abstand ein Coachinggespräch mit ihrem persönlichen Coach haben. Die Gespräche laufen nach den in internern Fortbildungen verabredeten Grund-prinzipien ab. 


Aktivs

Aktivs sind Angebote für Schüler die Aktivität, Kreativität und Talente fördern sollen. Sie sind je nach Angebot auf ein halbes oder das ganze Schuljahr angelegt. Die Schüler haben hier eine Wahlmöglichkeit und wir versuchen entsprechend den Fähigkeiten und Begabungen den Besuch zu ermöglichen. Die Gruppen sind stufenübergreifend zusammengesetzt. Dies hat sich als sehr gewinnbringend für die Aktivs und das Schulklima erwiesen.