Aktuelles aus der Sekundarstufe


So war es bei der Zeugnisübergabe:


So war unser Tag der offenen Tür:


Impressionen vom Nikolausturnier:


Schaurige Gestalten

„Happy Halloween“, schallte es zudem dieser Tage laut vom Schulhof. Die 7a der Hebelschule gestaltete gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Sandra Fuchs kurz vor den Herbstferien im Kunstunterricht Kürbisse. Mit viel Kreativität und Kraft waren die Jungen und Mädchen der Gemeinschaftsschule fleißig am Werk. Die kleinen Meisterwerke werden in den nächsten Wochen die Balkone, Vorgärten und Einfahrten der Künstler gruselig beleuchten.



Abschluss 2020: Mit Abstand die Besten!

Mit Abstand die Besten! Im wahrsten Sinne des Wortes wurden getreu des Abschlussmottos der Hebelschüler in Schliengen im kleinen Rahmen und entsprechend der Hygienevorschriften die 9. und 10. Klässler der Gemeinschaftsschule im Bürger- und Gästehaus verabschiedet.

Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die mit dem Hauptschulabschluss in der Tasche die Schule verlassen, und 23 Schülerinnen und Schüler, die die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, gehen nun neue Wege.

„Ihr seid die, unsere Zukunft“, sagte Andreas Schlageter, Rektor der Hebelschule. Er ermutigte die Absolventen in seiner Begrüßung, ihren Weg zu gehen. Auch der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde per Videobotschaft zugeschaltet und beglückwünschte die Hebelschüler. Musikalisch untermalt wurde die Zeugnisübergabe im kleinen Rahmen von Beiträgen von Lukas Kaltenbach (Klasse 19) und Robin Drolshagen (Klasse 9), die am Klavier gekonnt Stücke verschiedenster Musikrichtungen präsentierten.

Welche Wege die Absolventen der Gemeinschaftsschule in Schliengen nun gehen, konnten Eltern und Lehrer, die mit gebotenem Sicherheitsabstand im Bürger- und Gästehaus verteilt Platz genommen hatten, bei der anschließenden Präsentation. So werden beispielweise 10 Schülerinnen und Schüler nach ihrem Realschulabschluss auf ein weiterführendes Gymnasium wechseln. Viele der Haupt- und Realschulabsolventen haben einen Ausbildungsvertrag in der Tasche und starten in sozialen und handwerklichen Berufen in der Region ins Berufsleben.

Zum Abschluss konnten die Klassenlehrerteams zahlreiche Preisträger auszeichnen. Philip Diestmann, Alexander Widmer und Claire Huber, Klassenlehrer der Klassen 9, verabschiedeten stolz ihre Absolventen. Tim Weidner (9b) wurde mit seinem Schnitt von 1,7 vom Förderverein mit einem Preis für die besten Leistungen der Klasse 9 bedacht. Er erhielt ebenfalls den Preis im Gebiet Geisteswissenschaften von der Sparkasse. Im sozialen Bereich besonders hervorgetan hatte sich Leni Geitlinger (9a). Sie erhielt vom Förderverein der Hebelschule den Preis für „Soziales Engagement“.

Zuversichtlich blickte Benjamin Heitz, Klassenlehrer der 10. Klasse, in die Zukunft. Als Klassenbesten mit einem Schnitt von 1,6 verabschiedete er David Renkert. Vom Förderverein wurde er dafür mit einem Preis bedacht. Den Preis der Sparkasse im Gebiet Geisteswissenschaften erhielt Moritz Rump. Die ehemalige Schülersprecherin Anna Ruf wurde vom Förderverein der Hebelschule mit dem Preis für „Soziales Engagement“ bedacht.



Prominent: Gemeinsam feierten Lehrer und Schüler

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule Schliengen stattfinden. Am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, fand diese unter dem Motto „Prominent – komm als ein Star, keine berühmte Persönlichkeit“ unter der Leitung der Schüler der 9b statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich ein ganz besonders närrisches Programm mit zahlreichen Spielen ausgedacht, um gemeinsam ausgelassen in die Ferien zu starten.

 

Bereits im Vorfeld bereiteten die Schüler der Gemeinschaftsschule mit ihrem Coach Philip Diestmann außerdem einem Kostümwettbewerb vor. Am Donnerstag wurde dann der Fachjury nun das beste Kostüm prämiert. Viele Promis schafften es in die engere Auswahl. Über eine süße Überraschung durften sich Jonas Gebhard (6a) als Kiss, Laura Hecker und Magdalena Debowska (5a) zum Motto „Harry Potter“ und Moritz Artz (6a) als Neil Armstrong freuen.

Um ihre Freiheit bangten nicht nur die Panzerknacker und Jack Sparrwo, sondern auch das Glück höchst persönlich und weitere Stars. Alles Lehrer, die den gut vorbereiteten Neuntklässlern ins Netz gegangen waren.

 

Unter lauten „Schüler - Schüler“-Rufen traten bei den einzelnen Wettbewerben dann Schüler gegen Lehrer an. Konnte sich ein Lehrer beispielsweise beim Torwandschießen, dem legendären Bobby-Car-Rennen, Limbo oder dem Rate-Quiz gegen die motivierten und konzentrierten Schüler durchsetzen, durfte ein Lehrer das Gefängnis verlassen. Dies gelang kaum und so gab es am Ende nur einen Weg, um das Gefängnis wieder verlassen zu können: den Schlüssel in der glibberigen Masse finden.

 

Im Mittelpunkt der dritten Versammlung, die die Schüler gekonnt moderierten, stand schließlich eine wilde Party, bei der es nach dem Ententanz nicht nur angesagte Hits und alte Klassiker zum Mitgrölen auf die Ohren gab. Es regnete wieder Papierschnipsel und jede Menge Bonbons. Pipi Langstrumpf wurde eingeseift, während Mister Bean mit seinem Teddy auf Süßigkeitenjagd ging und Einstein das Tanzbein schwang.



Improtheater „Dramenwahl“ in der Mensa der Schliengener Gemeinschaftsschule

In der Mensa der Hebelschule Schliengen wurde Anfang Februar vor einem großen Publikum einiges geboten. Der Förderverein der Hebelschule lud zur kulturellen Veranstaltung der besonderen Art ein, einem Improvisationstheater-Abend.

Für viele Besucher war das Improvisationstheater eine neue Erfahrung, doch von Anfang an kamen Ideen aus dem lachfreudigen Publikum, welche die drei Akteure und der Pianist prompt umsetzten.

Über Schiller, Shakespeare und Molière hin zu großen Gefühlen in einer Metzgerei zwischen der vegetarischen Metzgersfrau und dem Gesellen wurden viele verschiedene Themen verarbeitet. Musikalisch ging es von Klassik, Jazz über Schlager bis sogar zu Heavy Metal. Man muss schon wundern, wie vielfältig ein Apfelbaum besungen werden kann.

In einem Krimi und einer Seifenoper konnte man erfahren, wie man am besten einen Platz als Referendar/in an der Hebelschule bekommt.

Ein Wundermittel aus Schneckenschleim, Seegurkenextrakt und einer Biersorte wurden gegen das neuartige Corona-Virus von Dr. Razinus vorgestellt und erstklassig in Gebärdensprache übersetzt, so dass fast kein Auge vor Lachen trocken blieb.

Der Förderverein bedankt sich bei der großartigen Theatergruppe, dem tollen Publikum und allen Spendern. Es war ein unvergesslicher Abend in dieser neuen Lokalität.



Hebelschüler beim Regionalwettbewerb Südbaden von Schüler experimentieren

Viele Stunden im Physiksaal liegen seit den Sommerferien hinter den Hebelschülern Maximilian Brendlin, Jana Müller, Moritz Arts und Sarah-Maria Schladerer. Gemeinsam mit ihrem Lehrer und Coach Georg Kirsch forschten sie zu unterschiedlichen Fragestellungen mit dem Ziel, sich beim diesjährigen Regionalwettbewerb Südbaden von „Schüler experimentieren“ zu bewerben. Fristgerecht gingen schließlich die Langfassungen der Arbeiten bei der Jury ein.

Die zwei Themen: „Vom Regen zum Grundwasser“ in der Sparte „Geo- Raumwissenschaften“, sowie die „Suche nach der optimalen Papiertüte“ im Bereich „Arbeitswelt“ wurden intensiv und eigenständig bearbeitet und dokumentiert. „Wir können auf die Leistungen unsere Hebelschüler wirklich stolz sein. Sie haben gute Chancen weit zu kommen“, lobte Georg Kirsch den Einsatz und das Engagement sowie die Ideen der jungen Forscher.

Während die Schüler der 6. Klasse, Jana Müller, Moritz Arts und Sarah-Maria Schladerer, zum ersten Mal bei „Schüler experimentieren“ dabei sind, dürfte der 9. Klässler Maximilian Brendlin, der kommendes Schuljahr den Realschulabschluss an der Hebelschule machen will, der Jury bereits bekannt sein. Beim „Jugend Forscht“- Landesfinale im April 2018 errang der damals 12-Jährige nach Platz 1 beim Regionalwettbewerb in einem stark besetzten Feld den 2. Platz im Fachbereich „Geo-& Raumwissenschaften“. Teilgenommen hatte er damals mit seinem Langzeit- Projekt „Dem Feinstaub auf der Spur“.

Seit nunmehr knapp 10 Jahren in Folge treten somit talentierte und naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule mit ihren eigenen Themen und Ideen bei „Schüler experimentieren“ an. Regelmäßig feierten sie auch auf Landesebene Erfolge.

Die diesjährige Prämierung des Regionalwettbewerbs Südbaden findet übrigens am Freitag, den 7. Februar, im Anschluss an die öffentliche Präsentation aller 100 Projekte aus Südbaden in der Sick- Arena bei der Messe Freiburg statt.



20 Jahre Krippenspiel in Schliengen

Sich aus das Wesentliche besinnen und dabei die Ruhe und das Licht genießen. Rund um die Hoffnung ging es beim diesjährigen Weihnachtsgottesdienst der Hebelschule Schliengen in der Kirche "St. Leodegar" in Schliengen. Gestaltet wird der Start in einen der letzten Schultage des alten Jahres Jahr für Jahr von dem Team der Religionslehrer, sowie zahlreichen Schülern. Traditionell gestalteten zudem die Schüler der Abschlussklassen das besinnliche Krippenspiel unter der Leitung von Myra Tanner. Diese Art des ruhigen Vortrags mit Standbildern und Glockenklängen rief sie übrigens vor genau 20 Jahren ins Leben und bereitet seitdem die Hebelschüler der 9. und 10. Klassen auf die Vorführung vor und stattet alle mit ihrem großen Kostümfundus für dieses besondere Spektakel aus.



Zweite Schüler-Vollversammlung in diesem Schuljahr

Am Mittwoch, den 11.12.2019, fand die zweite Schüler-Vollversammlung der Hebelschule statt. Alle Schüler/innen und Lehrer/innen der Klassen 5 bis 10 versammelten sich in der Sporthalle. Dort wurden sie von der Klasse 9a empfangen und begrüßt, deren Schülerinnen Sydney Bliedtner, Emily Trimpin und Mia Grau durch das Programm führten. Inhalt der SVV war diesmal die Siegerehrung des vorausgegangenen „Nikolausturniers“, das alljährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindende Sportevent der Sekundarstufe in den Bereichen Fußball und Tanz.

Bevor die glücklichen Sieger/innen ihre Urkunden in Empfang nehmen konnten, traten die beiden bestplatzierten Tanzgruppen aus den Klassen 5a und 7b noch einmal auf und zeigten ihr Können.

Die Tanzgruppe Ocean Eyes mit den Schülerinnen Anna-Lena Flury und Lotta Blank der Klasse 5a belegten unter großem Applaus den ersten Platz.

Danach wurden die besten Fußballer/innen der Klassen 5 bis 9 nach vorne gebeten, um ebenfalls ihre Urkunden überreicht zu bekommen. Das Team mit dem Namen „Latinas“ mit Schüler/innen der Klasse 9a durfte sich über den ersten Platz freuen.

Abschließend sorgte dann noch die Bläserklasse unter der Leitung von Herrn Westphal für musikalisch weihnachtliche Stimmung – ein schöner Ausklang des Schultages.

 

Von Albiona, Nathan und Sydney aus der Klasse 9a



... Und sie lesen doch!

Alle Jahre wieder zur Adventszeit findet an der Hebelschule Schliengen der Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels statt.

Auch dieses Jahr beteiligten sich viele Schüler und Schülerinnen der beiden 6. Klassen und ermittelten im ersten Schritt jeweils drei Klassensieger bzw. Klassensiegerinnen. In der Klasse 6a gewannen Isabell Meier, Moritz Arts und Larissa Nickel und in der 6b Lisa Erfurt, Milena Stoll und Michelle Schlenker.

Im feierlichen Rahmen lasen diese dann einer 4-köpfigen Jury vor, zu der auch die Vorjahressiegerin Luna gehörte. Bewertet wurden übrigens verschiedene Kategorien, zum Beispiel auch, welche Stelle die Wettbewerbsteilnehmer ausgesucht hatten, spielte eine Rolle.

Beide 5. Klassen und die eigenen Mitschüler lauschten den Lesebeiträgen und bedankten sich bei den Vorlesern mit großem Applaus. Es war ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches schlussendlich Larissa Nickel gewann.

Sie wird die Schule in Kürze nun sicherlich würdig beim Kreisentscheid in Lörrach vertreten.



Ja wer kickt denn da?

In der Woche rund um den Nikolaustag steht an der Hebelschule traditionell einen Vormittag lang der Sport im Vordergrund.

Beim traditionellen Fußballturnier treten schon seit Jahren die Teams der verschiedenen Klassen gegeneinander an. Unterstützt vom Leiter der Sportfachschaft, Marco Müller, leiteten Schüler der 10. Klasse in gewohnter Weise wieder die Begegnungen und sorgten mit ihren Ansagen für einen reibungslosen Ablauf des Spielplans. Im Vergleich zu den Vorjahren meldeten sich mehr Teams an.

Parallel dazu findet vor einer Fachjury ein Tanzwettbewerb statt. Diesmal erneut mit Rekordbeteiligung! Im Gremium saßen auch zwei 9. Klässlerinnen, die die Tanzgruppen vor allem für ihren Mut und die Kreativität lobten. Für das leibliche Wohl an diesem Tag sorgten wie immer verschiedene Klassen. Besonders jedoch war, dass 2019 die nun 7. Klasse gemeinsam mit ihrem Lerncoach Peter Bueb selbst frische Weckmänner zubereitete. Sehr lecker!



Weihnachtsmarkt im Schlosspark Schliengen

Am 2. Adventssonntag luden Vereine und Organisationen zum Schliengener Weihnachtsmarkt ein. Los ging es am späten Vormittag im Schlosspark. Auch der Förderverein war, in diesem Jahr unterstützt durch Lehrer und Schüler der Hebelschule, mit einem Stand vertreten. Hier gab es wieder jede Menge Lose. Der Hauptgewinn war übrigens ein neues Tablet.

Zu einem gelungenen Rahmenprogramm trug zudem der Musiklehrer der Hebelschule, Matthias Westphal, bei, der mit seinen verschiedenen Klassen wie auch der Bläserklasse auftrat und stimmungsvolle Weihnachtslieder spielte und gemeinsam mit den Kindern sang.



Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein der Hebelschule, der die 5. Klassen beim Besuch im Tinguely Museum in Basel mit interessanter Führung und einem spaßigen Workshop finanziell unterstützt hat!


Begrüßung der 5. Klässler bei der Vollversammlung

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Den Start machten dieses Jahr die Schüler der 10. Klasse gemeinsam mit ihrem Lerncoach Benjamin Heitz.

Sie luden alle 5. bis 10. Klässler sowie alle Lehrer in die Sporthalle ein. Auf dem Programm stand neben der Vergabe zahlreicher Urkunden vom Sportturnier im Sommer, die Begrüßung der neuen Fünftklässler. Für sie gab es bunte Luftballons und einen süßen Willkommensgruß. Zudem stellten sich im Rahmen der Veranstaltung auch das Team der SMV mit seinen Schülersprechern und Frau Bansemer, die neue Vertrauenslehrerin, vor.

Schüler verschiedener Klassen berichteten zudem vom Besucher von Lehrern, Eltern und Schülern aus Russland (aus Inguschetien), die bei ihrer Tour durch Südbaden auch an der Hebelschule in Schliengen Station machten. Rektor Andreas Schlageter informierte schließlich noch über den Stand der Bauarbeiten rund um das Schulgebäude.



Prävention auf dem Stundenplan in Klasse 6 - 8

Kinder sind jeden Tag vielen Gefahren ausgesetzt – auf der Straße, im Internet oder auf dem Schulhof. Auch neue Gefahren lauern auf die Kinder. Um darauf präventiv zu reagieren, fanden auch in diesem Schuljahr in den Klassen 6 – 8 wieder Präventionsworkshops mit der Polizei statt. Informativ und spielerisch arbeitete Helena Brixa, Polizeihauptkommissarin vom Polizeipräsidium Freiburg im Referat Prävention, mit den Schülern zu den Themen

 

Konflikt – Gewalt – Gewaltprävention (Klasse 6)

 Umgang mit (sozialen) Medien (Klasse 7)

 Alkohol & illegale Drogen – Suchtprävention (Klasse 8)

 

Die Schüler lernten hierbei beispielsweise, wie sie mit den sozialen Medien und Konflikten umgehen, wie sie im Verkehr bestehen und was Drogen anrichten können. Die Präventionsworkshops sollen die Kinder hierbei stark machen und auf die Welt vorbereiten.



„Ich habe gelernt, dass früher der Lehrer im Schulhaus lebte!“

Im kommenden Jahr wird Schliengen schließlich 1200 Jahre alt. Und deshalb beschäftigen sich im Laufe dieses Schuljahres auch die Schüler der Hebelschule mit ihrem Dorf – früher, heute – in der Zukunft.

Gemeinsam mit der Archivarin der Gemeinde Schliengen, Petra Maier, unternahm die Klasse 5ader Hebelschule mit ihren Coaches Christine Aniol und Patricia Heck zum Start in das Schuljahr eine besondere historische Tour durch Schliengen. Was ist an der Sonne in Schliengen so besonders? Welche Geheimnisse birgt die Mauchener Gasse? Wo befand sich früher das erste Schulhaus von Schliengen und welche Informationen liefern uns alte Jahreszahlen an den Gebäuden? Im Archiv der Gemeinde in den Kellerräumen des Bürger- und Gästehauses bekamen die Schülerinnen und Schüler zudem einen Einblick in die Geschichte Schliengens.

Als Reporter begleiteten Florian und Tim sowie Emy ihre Klasse. Sie schossen Fotos und verfassten einen Bericht:

„Wir wollen euch von unserer Schliengen-Tour erzählen... Frau Maier aus dem Stadtarchiv hat uns die Führung gegeben. Wir sind von der Schule zum Gemeindearchiv gelaufen, dann sind wir runter in den Keller vom Archiv gegangen. Da lagern sie - alle alten Sachen. Alle Unterlagen, die da reinkommen, müssen übrigens 30 Jahre alt seien und im nächsten Jahr im Juli ist übrigens noch das große Jubiläumsfest der Gemeinde Schliengen. Es ist eine besondere Ausstellung geplant mit vielen der Dokumente, die es im Archiv gibt.

Frau Maier erklärte, dass sie mittelalterliche Gewürze vorstellt. Sie stellte unter anderem Safran vor und Zimt, Essig und Honig. Wir durften riechen. Dann hat sie uns noch alte Bilder gezeigt. Auch einen Plan von einem sehr alten Haus war dabei.

Danach haben wir uns die Alte Apotheke, die im ersten Weltkrieg zerstört worden ist, angeschaut. Dann sind wir zum Gasthaus Sonne gegangen. Da wurde im ersten Weltkrieg ein Riss mit einem Säbel in den Türrahmen geschlagen. Man sieht heute noch einen großen Riss.

Dann haben wir noch viele alte Schulgebäude gesehen. Früher hat der Lehrer mit im Schulhaus gelebt. Wir waren auch noch bei einem ganz alten Haus. Daneben war eine Bäckerei, die jetzt aber ein normales Haus ist. Das erkennt man noch an dem Zeichen über der Tür.“

Die Bilder haben Florian, Tim und Emy gemacht und für den Text ausgewählt, den Bericht verfassten die Autoren Florian und Tim.



Besuch aus Inguschetien

Die Klasse 10a der Hebelschule in Schliengen hatte jüngst wohl eher ungewöhnlichen Besuch aus Nasran, der größten Stadt in der russischen Teilrepublik Inguschetien im Nordkaukasus. Die Hauptstadt liegt etwa 1900 km südlich von Moskau. Diese Region ist, vielleicht mit Ausnahme der Nachbarteilrepublik Tschetschenien, bei uns weitgehend unbekannt.

Im herbstlich dekorierten neuen Mensabau präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Heimat. Zuerst führten die Hebelschüler Anna Ruf und Moritz Rump gekonnt durch eine Präsentation, in der sie die Region, die Schule und wichtige Persönlichkeiten vorstellten. Anschließend zeigten die russischen Schülerinnen und Schüler Videos und Fotos zu ihrer Heimat, die gepaart mit interessanten Erzählungen auf großes Interesse stießen. Für Fragen und Antworten war genügend Zeit, um sich dadurch mit der Situation der anderen vertraut zu machen.

Faszinierend war die Tatsache, dass es keinerlei Sprachprobleme gab. Englisch ermöglichte eine beidseitige Verständigung und einen unvoreingenommenen Umgang. Besonders hervorzuheben ist, dass die Hebelschülerin Jessica Burawzow aus der Klasse 9b die extra angeforderte Dolmetscherin nahezu überflüssig machte. Denn mit ihrer aufgeschlossenen Art und ihrem perfekten Russisch, bildete sie immer wieder eine Brücke der Verständigung zwischen beiden Klassen.

In gemischten Kleingruppen fanden daraufhin Schulhausführungen statt. Die Gäste aus dem Kaukasus waren beeindruckt von der Ausstattung, dem Schulklima und dem überaus freundlichen Empfang in Schliengen. Das hervorragende Mittagessen in der Mensa, welches von der Gemeinde gestellt wurde, beendete die Veranstaltung. Dieser Besuch war einer der Höhepunkte im Programm der russischen Klasse im Dreiländereck.

Inguschetien ist eine Krisenregion mit vielfältigen ethnischen, religiösen, sprachlichen, politischen und kulturellen Problemen. Beeindruckt waren sie deshalb vor allem aber auch darüber, wie die Menschen heutzutage im Dreiländereck friedlich miteinander umgehen und zusammenleben.

Profitiert haben alle von dieser einmaligen Veranstaltung: Die Gäste aus Nasran und die Hebelschüler! Die Organisation des Vormittags lag in den Händen von Marie Pirenne, Benjamin Heitz und Rektor Andreas Schlageter. Betreut wurden die Gäste in Deutschland von Rolf Dockweiler.



Star Wars auf dem Pausenhof

Im Rahmen des Musikprojekts der Klassen 5 bis 7 entstand in diesem Schuljahr unter anderem auch ein Orchester. Gemeinsam zeigten die jungen Musiker unter der Leitung von Wolfgang Wetzel kurz vor Beginn der Ferien bei einem eindrucksvollen Pausenkonzert ihr Können.

Im mediterranen Ambiente vor der neuen Mensa hatte das Orchester in der letzten Schulwoche Platz genommen. Sie spielten unter anderem die bekannte Melodie von „Star Wars“. Ducrh das Programm der unterhaltsamen Pause führten Jana und Sarah-Maria aus der 5. Klasse.



Paris - je t’aime!

Zum ersten Mal wurde in diesem Schuljahr eine Parisfahrt mit den Schülerinnen und Schüler des Französisch-Wahlpflichtfachs (Klasse 8-10) unternommen. Im Vorfeld sammelten die Beteiligten fleißig Gelder durch Crêpe-Verkäufe in der Schule und durch eine große Tütenpack-Aktion bei Hieber in Müllheim (siehe Foto).

Im Mai war es dann endlich soweit: 4 Tage Paris und das bei bestem Wetter! Natürlich standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Reise: Eiffelturm, Louvre, Notre Dame, Sacré Coeur, Triumphbogen, Schloss Versailles … und das stets begleitet von Schülerreferaten. Aber zwischendurch war auch immer mal Zeit, in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, mit der Métro von A nach B zu düsen, mit Straßenhändlern zu feilschen, ein (oder auch mal fünf) Crêpe am Ufer der Seine zu genießen, auf den Champs-Elysées shoppen zu gehen, Selfies vor dem Eiffelturm zu machen und vieles mehr.

Nach vier Tagen Großstadt und Französisch im Ohr freute sich dann aber auch jeder wieder auf zuhause. Trotzdem ist eins klar: Beim nächsten Mal ist wieder jeder, der kann, dabei, wenn es heißt: On va à Paris!



ZischUp-Aktionstag beim SC Freiburg

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „ZischUp“ mit der Badischen Zeitung hatte 10 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8b in diesem Schuljahr das große Glück bei einem sogenannten Aktionstag ausgelost zu werden und beim Sportclub Freiburg hinter die Kulissen zu schauen.

 

Gemeinsam mit vier weiteren Schülergruppen aus dem Freiburger Raum erhielten sie eine exklusive Führung durch das gesamte SC-Stadion, wobei sie vom Greenkeeper bis hin zum Pressesprecher alle mit ihren Fragen löchern durften. Nach dem Training, das parallel lief, konnten sie sogar den ein oder anderen SC-Spieler aus der Kabine huschen sehen.

Höhepunkt war für jeden aber ganz gewiss das Interview mit SC-Stürmer Luca Waldschmidt. Hierfür hatten sich alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld gut vorbereitet und durften dann - wie echte Reporter - im Pressezimmer nach Aufruf ihre Fragen stellen. Da kam man vom Nachsitzen in der Grundschule über Kindheitsträume bis hin zu eigenen Vorbildern, Zielen und natürlich Trainer Christian Streich

Zuletzt durfte noch jeder ein Foto machen, bevor Luca Waldschmidt schon das nächste Interview geben und die Nachwuchsreporter ihre Heimreise antreten mussten.



Theater an der Hebelschule: Oliver Twist und Momo

Bühne frei hieß es vergangene Woche zum ersten Mal in der neuen Mensa der Hebelschule in Schliengen. Nach einem Jahr intensiver Proben führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 bi 8 das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit auf. Sie beeindruckten das Publikum bei insgesamt 2 Schul- und 2 gut besuchten Abendveranstaltungen mit dem Stück Oliver Twist.

 

„Endlich können wir das leben, worauf wir uns jahrelang gefreut haben“, freute sich Rektor Andreas Schlageter bei der Aufführung der Theatergruppe am Donnerstagabend. Denn zum ersten Mal müsse nicht in den Klassenzimmern improvisiert oder auf die Turnhalle in Mauchen ausgewichen werden.

Die jungen Schauspieler durften die neue Bühne in der neuen Mensa einweihen. Auch vor und nach den Aufführungen bot das Gebäude eine herrliche Kulisse, um bei kühlen Getränken den lauen Sommerabend zu genießen.

 

Nicht für alle Schülerinnen und Schüler waren die Theateraufführungen eine Premiere. Viele sammelten bereits in den vergangenen Jahren im Theater-Aktiv Bühnenerfahrung. „So cool war es mit allem Drum und Dran, wie zum Beispiel der Technik, aber noch nie“, betonten die 8. Klässler. Auch hinter den Kulissen managte ein Team aus Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse ganz alleine Licht, Ton, den Umbau zwischen den Szenen auf der Bühne, sowie das Schminken und Ankleiden vor den Aufführungen.

 

„Es macht einfach so viel Spaß“, erkläret Regisseurin Angelika Hahnenfeld, die Charles Dickens Stück „Oliver Twist“ für die Schliengener Theatergruppe umgeschrieben hatte. Und dass Theater spielen Spaß macht, zeigten die Schüler. Mit Spielfreude und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz erzählten sie die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist, der in England aufwächst. 



Ein toller Ausflug!

Kurz vor den Pfingstferien war die Klasse 5a auf dem Seebodenhof. Dort gab es viele Kühe, Kälber, Ziegen, 3 Pferde und einen Hofhund. Besonders süß waren die Ringelbauchschweinchen Babsi und Paula.

Am Anfang haben wir eine Führung durch den Kuhstall bekommen. Es war sehr interessant.

Als nächstes haben wir Butter selbst gemacht. Dazu mussten wir Sahne in ein Glas gießen und ganz fest schütteln. Zum Schluss durfte jeder Schüler noch eine Kugel Eis essen. Ich habe total leckeres Schoko-Eis gegessen. Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug zurück gefahren. Der Ausflug war sehr schön.

Von Isabell, 5a



Hohe Wahlbeteiligung bei der Juniorwahl an der Hebelschule in Schliengen!

In der Woche vor der eigentlichen Europawahl konnten auch Schüler, die noch nicht wahlberechtigt sind, ihre Stimme bei der „Juniorwahl 2019“ abgeben. Insgesamt beteiligen sich unzählige Jugendliche an Schulen überall aus Baden-Württemberg an dem bundesweiten Schulprojekt, das vom Kultusministerium unterstützt wird. Auch die Schülerinnen und Schüler der 7., 8., 9. und 10. Klassen der Hebelschule in Schliengen stimmten ab.

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung sein? Wie schneiden die Parteien ab? Die Wahlbeteiligung in Schliengen lag dieses Mal bei gut 70 Prozent, das steht schon jetzt fest. Da die Schüler der Hebelschule, die den Hauptschulabschluss absolvieren, am Wahltag, Dienstag, dem 21. Mai, ihre Abschlussprüfung in Mathe schrieben, nutzen viele der Absolventen auch die Möglichkeit der Briefwahl.

Bereits 2017 nahm die Hebelschule an der Juniorwahl zu den damals stattfindenden Bundestagswahlen teil. Insgesamt spielt die Demokratiebildung im Unterrichtsalltag eine große Rolle. Wie auch schon 2017 schlug die engagierte Gemeinschaftskunde- und Politiklehrerin Angelika Hahnenfeld das Projekt „Juniorwahl“ im Kollegium erneut vor, diese waren begeistert, durch die Wahl die Demokratie vor Ort erlebbar zu machen. Die Gemeinschaftskundelehrer der oberen Klassen bereiteten dann Themen wie Demokratie, Wahlen und Europa im Vorfeld im Unterricht vor. Die Klasse 10b organisierte schließlich in diesem Jahr die Wahl und führte diese durch. Im zum Wahlbüro umfunktionierten Klassenzimmer wurde zur Wahlurne gebeten. Unterstützt wurden die Zehntklässler von ihrer Lehrerein Christine Aniol.

Im Vorfeld forderten die Zehntklässler mit ihrer Plakat-Fotoaktion „Dein X für Menschenrechte“ dazu auf, wählen zu gehen. „Aufkreuzen und ankreuzen“ oder „Nix tun ist doof, lieber ´n X tun“, lauteten ihre Werbesprüche. „Kaum zu glauben, dass viele Erwachsende ihr Recht, oder besser gesagt ihre Pflicht, wählen zu gehen nicht ernst nehmen!“, lautete das Resümee zahlreicher Zehntklässler. „Es ist zudem ganz schön kompliziert, was man alles beachten muss bei so einer Wahl. Alle Wahlhelfer tragen eine große Verantwortung für die Gemeinschaft, müssen loyal und unparteiisch sein“, fügten die Schüler hinzu.

Und wie haben die Hebelschüler gewählt? Hier geht es zu den Ergebnissen der Wahl, die es ab Sonntag, 26.05., 18 Uhr unter: www.juniorwahl.de online im Detail zu lesen gibt.



Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?

Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?!? Genau dieser Frage konnten die Schülerinnen und Schüler der 8b am vergangenen Montag auf den Grund gehen. Gemeinsam sezierten sie im Biologieunterricht mit ihrer Lehrerin Ramona Moser in Teamarbeit ein Schweinherz und konnten so wichtige Strukturen für die Funktion des Herzens erforschen.

 

In den Stunden zuvor hatten sich die Schüler die theoretischen Kenntnisse über den Bau und die Funktion des menschlichen Herzens angeeignet. Auf diese Weise konnten sie ihr Wissen jetzt praktisch anwenden, um beispielsweise die Herzklappen zu untersuchen, deren Schließen wir übrigens hören können, wenn wir unser Herz mit einem Stethoskop abhören.

 



Gewonnen!

Die Schüler der 10b haben mit ihren beiden Klassenlehrerinnen vom 21. Januar bis 1 März diesen Jahres am Programm „Klar bleiben. Feiern ohne Alkoholrausch“ teilgenommen. Sie haben es geschafft, sechs Wochen auf riskanten Alkoholkonsum zu verzichten und wurden als Gewinnerklasse ausgelost. Das Preisgeld wird nun für eine gemeinsame Klassenaktivität auf der Abschlussfahrt ins Chiemgau verwendet.



Eric Lievert  erfolgreich: Platz 2 in seiner Altersklasse beim Rheinauenlauf

Viele Schülerinnen und Schüler der Hebelschule sind in ihrer Freizeit aktiv. Sie engagieren sich in ehrenamtlichen Projekten, im örtlichen Musikverein, sie sind im Sportverein aktiv oder sie sind beispielsweise Mitglied bei der Freiwilligen Feierwehr. Das typische Programm für einen Sonntag? Von wegen Zocken und zu Hause abhängen! Schüler der Hebelschule beteiligten sich zum Beispiel auch in diesem Jahr mit beachtlichen Erfolgen beim Rheinauenlauf.

Am Sonntag in den Osterferien traten viele Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrern beim Rheinauenlauf in Rheinweiler an. Beim Jugend-Lauf über 2,7 Kilometer gingen Mädchen und Jungen aus der 5. und der 7. Klasse an den Start.

Eric Lievert, Schüler der 7a, erkämpfte sich in seiner Klasse, wie auch im vergangenen Jahr, einen 2. Platz (mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf den Besten in seiner Altersklasse). Kurz nach ihm kamen dann seine Klassenkameraden Cedrik Berndt und John Jelen ins Ziel. Kein Wunder, dass sie Ausdauer bewiesen, denn ihrem Coach Marie Pirenne, die die Schüler auf den Lauf vorbereitet hatte, nahm selbst am Hobbylauf über 5 Kilometer teil.

Teamgeist bewies auch die Klasse 5a mit ihren Coaches Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol. Da mehr als 5 Teilnehmer der Klasse unter 20 Minuten ins Ziel liefen (nämlich alle, die teilnahmen – und das war gut die Hälfte der Klasse), gab es für die Fünftklässler einen Geldpreis für die Klassenkasse.



Zu Besuch an der Hebelschule: Politiker der Grünen und Vertreter der GEW

Gerne geben wir an der Hebelschule in Schliengen Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen das, worauf wir stolz sind und Wert legen, vor. Wir leben, lernen, arbeiten gemeinsam – wer das live erleben möchte, ist herzlich willkommen! Einen Eindruck, wie die Arbeit an der Gemeinschaftsschule in der Praxis wirklich aussieht, verschafften sich vor kurzem – die Badische Zeitung berichtete – unter anderem Doro Moritz, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, und Andreas Schwarz, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Landtag in Stuttgart.

Mit dabei waren auch der Grünen-Landtagsabgeordneten Josha Frey und die GEW-Kreisvorsitzende Anja Hanke, sowie die Schliengener SPD-Gemeinderätin Barbara Theurer und Schliengens Bürgermeister Werner Bundschuh. Unter anderem standen eine Führung durch das Schulhaus und die neue Mensa sowie Gespräche mit Schülern, Eltern, Lehrern und Vertretern des Schulträgers auf dem Programm. Die Abordnung besuchte zudem einen differenzierten Englisch-Input in einer Inklusionsklasse und schnupperte bei einer Lernzeit mit Coaching im Lernatelier herein.



Von nun an wird in der neuen Mensa gespeist


Geburtstagsparty von Tom & Lisa - Klasse 7a und 7b nehmen teil

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Schüler der 7a und 7b am Präventionsprogramm "Tom & Lisa" an der Hebelschule teil.

Hierbei beschäftigen sie sich interaktiv und spielerisch mit Themen und Mythen rund um das Thema Alkohol, Partyspaß ohne Alkohol sowie dem richtigen Reagieren in Gefahrensituationen.



Your Past – Your Future: Lehrer und Schüler in Feierlaune

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, fand diese nun zum zweiten Mal unter der Leitung der Schüler der jetzigen 10b statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich ein ganz besonders närrisches Programm ausgedacht, um gemeinsam ausgelassen in die Ferien zu starten.

Unter dem Motto „Your Past – Your Future“ forderten sie, gemeinsam mit ihren Coaches Patricia Heck Ribeiras und Christine Aniol, bereits im Vorfeld die anderen Klassen zu einem Kostümwettbewerb auf. Am Donnerstag wurde von der Fachjury nun das beste Kostüm prämiert. Allerlei phantasievolle Kreaturen schafften es in die engere Auswahl. Über einen Gutschein durfte sich schließlich Jonas Gebhard aus der 5a freuen, der als quirlige wie sportliche Lady im Stil der 70er Jahre angetreten war.

Um ihre Freiheit bangten neben dem Teufel höchst persönlich auch ein Cowboy und der Chef als Scheich verkleidet. Alles Lehrer, die den gewieften Zehntklässlern ins Netz gegangen waren. Unter lauten „Hop-Hop“-Rufen traten bei den einzelnen Wettbewerben dann Schüler gegen Lehrer an. Konnte sich ein Lehrer beispielsweise beim Torwandschießen, dem legendären Bobby-Car-Rennen, Schubkarren-Lauf oder dem Rate-Quiz gegen die motivierten und konzentrierten Schüler durchsetzen, durfte ein Lehrer das Gefängnis verlassen. Dies gelang kaum und so gab es am Ende nur einen Weg, um das Gefängnis wieder verlassen zu können: Macarena tanzen.

Im Mittelpunkt der dritten Versammlung, die von den fetten Beats des Percussion-Aktivs unter der Leitung von Torge Vater eröffnet wurde, stand schließlich eine wilde Party von den Schülern für die Schüler, bei der es nicht nur angesagte Hits und alte Klassiker zum Mitgrölen auf die Ohren gab. Es regnete auch Papierschnipsel und jede Menge Bonbons. Narri, Narro, die Hebelschüler sin` do!



Buntes Türen-Museum an der Hebelschule

Wer durch die Gassen von Funchal auf der Insel Madeira flaniert, sieht zahlreiche bunt bemalte Türen. Dieses Kunstprojekt soll die Altstadt nach und nach in ein Freilichtmuseum verwandeln, zahlreiche Straßenzüge wurden so in den vergangenen Jahren von Künstlern und Urlaubern schon neu gestaltet.

Nicht schlecht staunten Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol, die beide an der Hebelschule unterrichten, bei ihrem Besuch auf der Insel über die kreativen Hauseingänge und grübelten: Was spielt sich hinter den Türen wohl wirklich ab? Welchem Stil oder Künstler sind die hier entstandenen Türen-Kunstwerke nachempfunden?

Ihre Urlaubserinnerungen brachten sie in Form von Fotos zurück ins Markgräflerland und teilten ihre Begeisterung mit der Kunstlehrerin Patricia Heck. Diese nutzte die Fotos mit Türenmotiven unter anderem im Kunstprofil der 9. und 10. Klasse für ein besonderes Projekt. Funchal diente den Schülern der Hebelschule als Inspiration, ihr Schulhaus in ihr eigenes Türen-Museum zu verwandeln.

Erstmals zu sehen waren die Werke der 5., 9. und 10. Klassen Mitte Februar. Was ist die Aufgabe von Türen? Sie bieten Schutz vor jedem Wetter, sie schützen außerdem dein Hab und Gut, sorgen für Ruhe, Wärme und ermöglichen es dir, unbeobachtet zu sein. Und? Ja, spätestens nach einem Besuch in Funchal oder im Schliengener Schulhaus kommt sicherlich eine weitere Antwort dazu: sie dienen als Schmuckstück!



Zehntklässler fahnden nach Zink aus Autoreifenabrieb

In der Jugend- forscht AG der Hebelschule Schliengen werden seit Jahren Umwelt- Themen besonders gefördert. Nach erfolgreichen Jugend- forscht Projekten über Mikroplastik im Rhein, Textilfaserfiltrierung und lokaler Feinstaubmessungen interessierten sich die Schüler der 10. Klasse Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert für das Projekt „Autoreifenabrieb“.

Die drei 16-jährigen Schüler investierten gemeinsam mit ihrem Lehrer Georg Kirsch mehr als ein Jahr Forschungsarbeit in ihr wissenschaftliches Projekt. Im diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden, an welchem insgesamt mehr als 100 Schulen teilnahmen, in der Mehrzahl Gymnasien, errangen Jakob, Val und Tobias in der Sparte Jugend forscht in „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz. Die Hebelschule ist sehr stolz auf ihre forschenden Schülerinnen und Schüler, die nun im sechsten Jahr in Folge erfolgreich an den Jugend forscht Wettbewerben teilnehmen. Nicht zuletzt profitieren auch der naturwissenschaftliche Unterricht und ihre Mitschüler davon. Die Schüler werden ihre Laser- Messmethodik und ihre Ergebnisse auch im neuen Profilfach NWT (Natur- Wissenschaft und Technik) an der Gemeinschaftsschule einbringen und ihn damit praxisorientiert bereichern. Die Konstruktion und das Innenleben ihrer selbstentwickelten Messbox haben die drei Schüler zum Patent angemeldet.

Investierten viele Stunden in ihr Jugend- forscht Projekt: Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert (von links).



Jungwinzer sind wieder aktiv

Die jungen Winzer des „Reben“ Aktivs sind wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Alte Triebe mussten dieser Tage entfernt werden, damit neue wachsen können.



Klasse 9b erfolgreich bei der Job-Start-Börse in Bad Krozingen

Wie soll es nach dem Abschluss an der Hebelschule weiter gehen? Hilfreiche Infos liefert seit Jahren die Job-Start-Börse in Bad Krozingen. Auch in diesem Jahr informierten sich hier die 9. Klassen aus Schliengen. Für eine engagierte Teilnahme an dieser Veranstaltung werden zudem Preise ausgelobt. Wer viele gute Frage stellt, kann also gleich doppelt Punkten.

Besonders gut vorbereitet und somit mit vielen Informationen im Gepäck kam die Klasse 9b mit ihren Lerncoaches Simone Wolpert und Benni Heitz nach Schliengen zurück. Zudem erhielten sie für ihre motivierte Teilnahme nun den ersten Preis. Dieser wurde kurz vor Beginn der Weihnachtsferien bei einer Pressekonferenz in der Realschule Bad Krozingen vom Gewerbeverband Bad Krozingen (Peter Lob) übergeben. „Klasse 9b ist stolz auf ihre gute Zusammenarbeit und freut sich sehr über den Preis“, betont Wolpert.



Überraschung gelungen!

Von wegen weihnachtliches Markgräflerland?!? Es ist zwar Mitte Dezember, aber es regnet und stürmt, kein Schnee in Sicht.

Und in Schliengen? Der Pausenhof der Hebelschule mit der Baustelle der neuen Mensa im Hintergrund wirkt trist. Wie sollen da besinnliche Stimmung und festliche Gefühle aufkommen?

Die Klasse 10b dekorierte die Hebelschule nun mit einer 4 Meter Tanne. Die Überraschung ist gelungen. Lehrer und Schüler freuen sich über den gelungenen Weihnachtsgruß und die festliche Tanne, die nun weihnachtlich geschmückt werden darf.



Nachts in der Schule - Art Night der 10. Klasse

Zu Beginn des Schuljahres fand in der Klasse 10b eine „Art Night“ statt. Hierbei beschäftigten wir uns eine Nacht lang mit Kunst – genauer gesagt, mit dem Thema Comic. Zu Beginn starteten wir mit einem digitalen Rundgang durch Brüssel und betrachteten einige Comics, die eine Verbindung zwischen Comic und ihrer Umgebung darstellen. Anschließend gestaltete jeder ein eigenes Werk und bildete darin Comicfiguren ab, führte bestehende Comics weiter, übertrug Elemente malerisch auf eine Leinwand und vieles mehr. Neben dem künstlerischen Arbeiten wurde bei der Art Night natürlich auch gemeinsam gekocht, gegessen und die Zeit verbracht.



Fair Future - Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Fair Future – die Hebelschule für eine gerechte Zukunft! Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche beschäftigen wir uns mit dem Thema „Fair Future“.

Die Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsschule, wie auch außerschulische Partner, boten dabei Projekte für die Klassen 5 bis 10 zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten an.

 

Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Wir lernen fair miteinander umzugehen!

Wir fahren Fahrrad statt Bus!

Wir sammeln Plastik aus grünen Wiesen und blauen Flüssen!

Wir gestalten unsere Umwelt so, dass wir uns wohlfühlen!

Wir packen die Probleme an, die sich uns in den Weg stellen!

Wir hinterfragen gesellschaftliche Standards!

Wir trinken eigenen Traubensaft statt Orangensaft aus Spanien!

Wir essen Pommes statt Würstchen! 

Wir setzen uns für Mitmenschen überall auf der Welt ein!



Rollstuhlprojekt: "Es war schön, sich auszutauschen!"

In der Klasse 6a der Hebelschule in Schliengen fand vor kurzem ein besonderes Projekt statt. Sie bekamen Besuch von den Rollifreunden aus Weil am Rhein. So haben die Schülerinnen und Schüler den Projekttag erlebt:

Eric: "Wir haben uns am Dienstag mit den Rollifreunden aus Weil am Rhein getroffen. Wir haben zuerst ein bisschen Theorie gemacht und dann sind wir runter in die Turnhalle gegangen. Da durften wir mit den Rollis rumprobieren. Es hat jeder einen Basketball bekommen und versucht ein Korb zu werfen und wie man einen Ball schnell ohne anzuhalten aufzunehmen. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht und weil ich selber im Rollstuhl sitze konnte ich mich mit den anderen Rollifahrern austauschen. Wir haben uns Tipps gegeben. Auf jeden Fall hat es mir sehr gefallen und es war schön, sich mit den anderen auszutauschen."

Lena: "Am Dienstag, den 16.06.2018, in der 3. Stunde starteten wir mit dem Rolliprojekt. Wir saßen alle in 308. Die Tür ging auf und drei Rollstuhlfahrer/innen kamen herein. Sie erklärten uns, dass sie vom Verein „Die Rollifreunde“ waren. Dann erklärten sie, warum sie im Rollstuhl sitzen (z.B. plötzliche Kinderlähmung). Nach einem Vortrag gingen wir in die Sporthalle. Dort standen Rollstühle. Wir wurden in Teams aufgeteilt. Dann begannen wir Wettrennen und alle hatten dabei viel Spaß. Dann durften wir frei herum probieren, auch ein bisschen Rollstuhlbasketball. Danach gingen wir wieder nach oben und schauten uns einen Film über Rollisport an. Dann war das Projekt auch schon zu Ende. Es hat Spaß gemacht!"

Luca: "Das Rollstuhlprojekt war cool! Am Interessanten war das Video von dem Rollstuhlrugby. Das Video war witzig und cool. Als wir Rollstuhl fahren konnte, haben wir verschiedene Aufgaben gemacht (z.B. in einer Reihe fahren). Der Rolli von Rosa war sehr cool. Das ganze Projekt ging von der 3. bis zur 5. Stunde. In der 4. Stunde haben wir uns in Rollstühle gesetzt und in der 5. Stunde durften wir Fragen stellen. Das Ganze war lustig und cool und ich hoffe, dass wir in der 7. Klasse wieder so ein geniales Rollstuhlprojekt machen werden."



Modellbauwettbewerb – Wie wollen wir wohnen?

Seit knapp zwei Jahren wird an der Hebelschule Schliengen das Aktiv „Architektur“ angeboten. Nicht nur im neuen Bildungsplan von 2016 ist es vorgesehen, bei den Schülerinnen und Schülern aller Schulformen die Wahrnehmung für die gestaltete Umgebung zu wecken. Auch seitens der Architektenkammer wird unter dem Titel „Architektur macht Schule“ das Ziel verfolgt, gebaute Umwelt bewusst wahrzunehmen und Grundlagen zu vermitteln um darauf Einfluss zu nehmen.

In einem Modellbauwettbewerb, den die Kammergruppe Freiburg unter dem Label Architekur:Klasse ausgeschrieben hat, war die Frage zu klären, wie wir zukünftig wohnen wollen.

Vier Schülerinnen der 8. Klassen haben sich seit Mitte Februar mit dieser Frage beschäftigt und ein kreatives Modell aus Recyclingmaterial erstellt. Zuvor wurden bereits gebaute Wohnbeispiele besprochen, die besondere Formen des Gemeinschaftswohnens aufzeigen. Auch wenn es in einer Gemeinde wie Schliengen noch möglich ist, freie Grundstücke mit großzügigen Einfamilienhäusern zu bebauen, stellt sich doch die Frage, ob Wohnen auch anders möglich ist. Das Thema Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit betrifft uns alle.

Die Schülerinnen konnten nach anfänglicher Skepsis bald aufskizzieren, welche Räume sie teilen würden und welche weiteren Funktionen in einem Wohnhaus der Zukunft ideal wären. Viele Grünflächen wurden rund um das Gebäude, auf den Dächern und in den Geschossen gestaltet, um dem Traum vom Wohnen auf dem Land möglichst nah zu sein. Gemeinschaftliche Einrichtungen wie ein kleiner Kinosaal oder ein Café mit angeschlossener Terrasse und Spielplatz für Kinder und Jugendliche wurden gebaut. Kleine Läden im Erdgeschoss - vielleicht sogar für die Erzeugnisse der Gewächshäuser vom Dach – wurden für die Nahversorgung bedacht. An die Fassade angesetzte Singlewohnungen oder WG-Zimmer sollen die Wohn- und Arbeitswelt verbinden.

All diese Ideen wurden auf einer vorgegebenen Modellplatte im Maßstab 1:100 umgesetzt. Nach zweiwöchigem Praktikum und 2 Wochen Osterferien war die Zeit bis zur Abgabe am 19.April denkbar knapp! Voller Motivation haben Saphira Berg, Emilie Graf, Gabrielle Kaiser und Sina Maria Leopold ihr Modell mit zusätzlichen Stunden in der Mittagszeit fertig gestellt.

Dieser Einsatz, kreative Ideen, aber vor allem auch die vielfältigen Antworten auf die Frage wie wir wohnen wollen hat die Jury aus 5 Freiburger Architekten überzeugt: Das „Gartenhaus der Zukunft“ wie es genannt wurde, hat eine lobende Erwähnung in der Altersklasse 7. / 8. Klasse erhalten. Ein Preis, der nur dann ausgesprochen wird, wenn es neben dem 1. Platz noch eine weitere sehr gute Arbeit gibt.

Zur Vernissage mit Preisverleihung fuhr die Aktiv-Gruppe mit der als Jugendbegleiterin tätigen Architektin Dipl.-Ing. (FH) Andrea Penselin Ende April in das Architekturforum nach Freiburg. Die mündliche Vorstellung des Modells war sicher eine aufregende Erfahrung, die mit der anschließenden Preisverleihung einen tollen Abschluss fand.