Aktuelles aus der Sekundarstufe


Impressionen vom Sporttag:


So war es bei der Abschlussfeier und beim Abschlussstreich:


Star Wars auf dem Pausenhof

Im Rahmen des Musikprojekts der Klassen 5 bis 7 entstand in diesem Schuljahr unter anderem auch ein Orchester. Gemeinsam zeigten die jungen Musiker unter der Leitung von Wolfgang Wetzel kurz vor Beginn der Ferien bei einem eindrucksvollen Pausenkonzert ihr Können.

Im mediterranen Ambiente vor der neuen Mensa hatte das Orchester in der letzten Schulwoche Platz genommen. Sie spielten unter anderem die bekannte Melodie von „Star Wars“. Ducrh das Programm der unterhaltsamen Pause führten Jana und Sarah-Maria aus der 5. Klasse.



Paris - je t’aime!

Zum ersten Mal wurde in diesem Schuljahr eine Parisfahrt mit den Schülerinnen und Schüler des Französisch-Wahlpflichtfachs (Klasse 8-10) unternommen. Im Vorfeld sammelten die Beteiligten fleißig Gelder durch Crêpe-Verkäufe in der Schule und durch eine große Tütenpack-Aktion bei Hieber in Müllheim (siehe Foto).

Im Mai war es dann endlich soweit: 4 Tage Paris und das bei bestem Wetter! Natürlich standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Reise: Eiffelturm, Louvre, Notre Dame, Sacré Coeur, Triumphbogen, Schloss Versailles … und das stets begleitet von Schülerreferaten. Aber zwischendurch war auch immer mal Zeit, in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, mit der Métro von A nach B zu düsen, mit Straßenhändlern zu feilschen, ein (oder auch mal fünf) Crêpe am Ufer der Seine zu genießen, auf den Champs-Elysées shoppen zu gehen, Selfies vor dem Eiffelturm zu machen und vieles mehr.

Nach vier Tagen Großstadt und Französisch im Ohr freute sich dann aber auch jeder wieder auf zuhause. Trotzdem ist eins klar: Beim nächsten Mal ist wieder jeder, der kann, dabei, wenn es heißt: On va à Paris!



ZischUp-Aktionstag beim SC Freiburg

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „ZischUp“ mit der Badischen Zeitung hatte 10 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8b in diesem Schuljahr das große Glück bei einem sogenannten Aktionstag ausgelost zu werden und beim Sportclub Freiburg hinter die Kulissen zu schauen.

 

Gemeinsam mit vier weiteren Schülergruppen aus dem Freiburger Raum erhielten sie eine exklusive Führung durch das gesamte SC-Stadion, wobei sie vom Greenkeeper bis hin zum Pressesprecher alle mit ihren Fragen löchern durften. Nach dem Training, das parallel lief, konnten sie sogar den ein oder anderen SC-Spieler aus der Kabine huschen sehen.

Höhepunkt war für jeden aber ganz gewiss das Interview mit SC-Stürmer Luca Waldschmidt. Hierfür hatten sich alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld gut vorbereitet und durften dann - wie echte Reporter - im Pressezimmer nach Aufruf ihre Fragen stellen. Da kam man vom Nachsitzen in der Grundschule über Kindheitsträume bis hin zu eigenen Vorbildern, Zielen und natürlich Trainer Christian Streich

Zuletzt durfte noch jeder ein Foto machen, bevor Luca Waldschmidt schon das nächste Interview geben und die Nachwuchsreporter ihre Heimreise antreten mussten.



Die Würfel sind gefallen

Die Würfel sind gefallen. Im Spiel des Lebens haben alle 9. und 10. Klässler der Hebelschule in Schliengen auf die richtige Karte gesetzt. Sie verließen das Hebel-Casino am Freitag nach der gelungenen Abschlussfeier alle mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche. Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die mit dem Hauptschulabschluss die Schule verlassen, und 42 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, feierten im Bürger- und Gästehaus. Dabei zeigten die Absolventen mit ihren Beiträgen wieder einmal vor allem eins: Vielfalt – das, was die Gemeinschaftsschule ausmacht.

„Wir sind in Feierlaune, denn alle haben es geschafft“, sagte Andreas Schlageter, Rektor der Hebelschule, in seiner Begrüßung. Der Einladung zur Abschlussfeier waren zahlreiche Gäste gefolgt und so wurden die Absolventen gleich beim Einlauf über den roten Teppich mit einem tosenden Applaus und grellem Blitzlichtgewitter empfangen.

Für ausgelassene Stimmung sorgten unter anderem die Musikbeiträge der 9. und 10. Klassen. Unter der Leitung von Matthias Westphal, Musiklehrer an der Hebelschule, rockten sie bei „Smoke on the water“, rappten „Wolke 10“ und groovten bei „Rooftop“. Emotional wurde es bei dem Song „History“. Ein Teil der Absolventen hatte zudem im Archiv gekramt und einige Videos zusammengetragen, die mit einem Augenzwinkern einen Rückblick auf die Schulzeit boten. „Wer hätte gedacht, dass wir alle unseren Abschluss schaffen und zudem auch alle im Anschluss etwas haben – entweder eine weiterführende Schule, eine Ausbildung, eine Zusage für ein Freiwilliges Soziales Jahr,“ lachten Lara Drolshagen, Marie Bonfiglio und Tom Engler, die locker durch das Programm führten.

Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Zehntklässler mit einem schwungvollen Discofox. Gemeinsam mit Victoria Bansemer und der Sozialarbeiterin Thea Rebholz hatten die Paare nicht nur den Grundschritt, sondern auch zahlreiche Figuren einstudiert.

Für die Dekoration im Casino mit Spielkarten, Würfeln im XXL-Format und einer Fotoecke hatte Patricia Heck mit ihrem Schülerteam der 9. und 10. Klassen gesorgt. Die Klasse 8b mit ihrem Lehrer Philip Diestmann kümmerte sich mit herzhaften und süßen Snacks um das leibliche Wohl der Gäste. Schließlich war es soweit. Simone Wolpert, Christian Wein und Benjamin Heitz, Klassenlehrer der Klassen 9, verabschiedeten ihre Absolventen. Evgenia Ivanova (9a) und Melike Gerardin (9b), wurden vom Förderverein mit einem Preis für die besten Leistungen ihrer Klasse bedacht.

Stolz auf die erbrachten Leistungen, den Realschulabschluss nämlich, blickten auch Victoria Bansemer, Jakob Käfer, Patricia Heck und Christine Aniol, Klassenlehrer der 10. Klassen, in die Zukunft. Viele Schüler besuchen nun entweder weiterhin eine Schule oder haben bereits ihren Ausbildungsvertrag in der Tasche. Klassenbeste und mit einem Preis bedacht wurden Pascal Schult und Jannis Friese (10a), sowie Lara Drolshagen (Klassenbeste 10b). Den Preis im Gebiet Geisteswissenschaften erhielt Tim Gutmann (10a).

Hier geht es zum Bericht in der Oberbadischen Zeitung und hier zum Artikel in der Badischen Zeitung.



Theater an der Hebelschule: Oliver Twist und Momo

Bühne frei hieß es vergangene Woche zum ersten Mal in der neuen Mensa der Hebelschule in Schliengen. Nach einem Jahr intensiver Proben führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 bi 8 das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit auf. Sie beeindruckten das Publikum bei insgesamt 2 Schul- und 2 gut besuchten Abendveranstaltungen mit dem Stück Oliver Twist.

 

„Endlich können wir das leben, worauf wir uns jahrelang gefreut haben“, freute sich Rektor Andreas Schlageter bei der Aufführung der Theatergruppe am Donnerstagabend. Denn zum ersten Mal müsse nicht in den Klassenzimmern improvisiert oder auf die Turnhalle in Mauchen ausgewichen werden.

Die jungen Schauspieler durften die neue Bühne in der neuen Mensa einweihen. Auch vor und nach den Aufführungen bot das Gebäude eine herrliche Kulisse, um bei kühlen Getränken den lauen Sommerabend zu genießen.

 

Nicht für alle Schülerinnen und Schüler waren die Theateraufführungen eine Premiere. Viele sammelten bereits in den vergangenen Jahren im Theater-Aktiv Bühnenerfahrung. „So cool war es mit allem Drum und Dran, wie zum Beispiel der Technik, aber noch nie“, betonten die 8. Klässler. Auch hinter den Kulissen managte ein Team aus Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse ganz alleine Licht, Ton, den Umbau zwischen den Szenen auf der Bühne, sowie das Schminken und Ankleiden vor den Aufführungen.

 

„Es macht einfach so viel Spaß“, erkläret Regisseurin Angelika Hahnenfeld, die Charles Dickens Stück „Oliver Twist“ für die Schliengener Theatergruppe umgeschrieben hatte. Und dass Theater spielen Spaß macht, zeigten die Schüler. Mit Spielfreude und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz erzählten sie die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist, der in England aufwächst. 



Ein toller Ausflug!

Kurz vor den Pfingstferien war die Klasse 5a auf dem Seebodenhof. Dort gab es viele Kühe, Kälber, Ziegen, 3 Pferde und einen Hofhund. Besonders süß waren die Ringelbauchschweinchen Babsi und Paula.

Am Anfang haben wir eine Führung durch den Kuhstall bekommen. Es war sehr interessant.

Als nächstes haben wir Butter selbst gemacht. Dazu mussten wir Sahne in ein Glas gießen und ganz fest schütteln. Zum Schluss durfte jeder Schüler noch eine Kugel Eis essen. Ich habe total leckeres Schoko-Eis gegessen. Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug zurück gefahren. Der Ausflug war sehr schön.

Von Isabell, 5a



Hohe Wahlbeteiligung bei der Juniorwahl an der Hebelschule in Schliengen!

In der Woche vor der eigentlichen Europawahl konnten auch Schüler, die noch nicht wahlberechtigt sind, ihre Stimme bei der „Juniorwahl 2019“ abgeben. Insgesamt beteiligen sich unzählige Jugendliche an Schulen überall aus Baden-Württemberg an dem bundesweiten Schulprojekt, das vom Kultusministerium unterstützt wird. Auch die Schülerinnen und Schüler der 7., 8., 9. und 10. Klassen der Hebelschule in Schliengen stimmten ab.

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung sein? Wie schneiden die Parteien ab? Die Wahlbeteiligung in Schliengen lag dieses Mal bei gut 70 Prozent, das steht schon jetzt fest. Da die Schüler der Hebelschule, die den Hauptschulabschluss absolvieren, am Wahltag, Dienstag, dem 21. Mai, ihre Abschlussprüfung in Mathe schrieben, nutzen viele der Absolventen auch die Möglichkeit der Briefwahl.

Bereits 2017 nahm die Hebelschule an der Juniorwahl zu den damals stattfindenden Bundestagswahlen teil. Insgesamt spielt die Demokratiebildung im Unterrichtsalltag eine große Rolle. Wie auch schon 2017 schlug die engagierte Gemeinschaftskunde- und Politiklehrerin Angelika Hahnenfeld das Projekt „Juniorwahl“ im Kollegium erneut vor, diese waren begeistert, durch die Wahl die Demokratie vor Ort erlebbar zu machen. Die Gemeinschaftskundelehrer der oberen Klassen bereiteten dann Themen wie Demokratie, Wahlen und Europa im Vorfeld im Unterricht vor. Die Klasse 10b organisierte schließlich in diesem Jahr die Wahl und führte diese durch. Im zum Wahlbüro umfunktionierten Klassenzimmer wurde zur Wahlurne gebeten. Unterstützt wurden die Zehntklässler von ihrer Lehrerein Christine Aniol.

Im Vorfeld forderten die Zehntklässler mit ihrer Plakat-Fotoaktion „Dein X für Menschenrechte“ dazu auf, wählen zu gehen. „Aufkreuzen und ankreuzen“ oder „Nix tun ist doof, lieber ´n X tun“, lauteten ihre Werbesprüche. „Kaum zu glauben, dass viele Erwachsende ihr Recht, oder besser gesagt ihre Pflicht, wählen zu gehen nicht ernst nehmen!“, lautete das Resümee zahlreicher Zehntklässler. „Es ist zudem ganz schön kompliziert, was man alles beachten muss bei so einer Wahl. Alle Wahlhelfer tragen eine große Verantwortung für die Gemeinschaft, müssen loyal und unparteiisch sein“, fügten die Schüler hinzu.

Und wie haben die Hebelschüler gewählt? Hier geht es zu den Ergebnissen der Wahl, die es ab Sonntag, 26.05., 18 Uhr unter: www.juniorwahl.de online im Detail zu lesen gibt.



Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?

Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?!? Genau dieser Frage konnten die Schülerinnen und Schüler der 8b am vergangenen Montag auf den Grund gehen. Gemeinsam sezierten sie im Biologieunterricht mit ihrer Lehrerin Ramona Moser in Teamarbeit ein Schweinherz und konnten so wichtige Strukturen für die Funktion des Herzens erforschen.

 

In den Stunden zuvor hatten sich die Schüler die theoretischen Kenntnisse über den Bau und die Funktion des menschlichen Herzens angeeignet. Auf diese Weise konnten sie ihr Wissen jetzt praktisch anwenden, um beispielsweise die Herzklappen zu untersuchen, deren Schließen wir übrigens hören können, wenn wir unser Herz mit einem Stethoskop abhören.

 



Gewonnen!

Die Schüler der 10b haben mit ihren beiden Klassenlehrerinnen vom 21. Januar bis 1 März diesen Jahres am Programm „Klar bleiben. Feiern ohne Alkoholrausch“ teilgenommen. Sie haben es geschafft, sechs Wochen auf riskanten Alkoholkonsum zu verzichten und wurden als Gewinnerklasse ausgelost. Das Preisgeld wird nun für eine gemeinsame Klassenaktivität auf der Abschlussfahrt ins Chiemgau verwendet.



Eric Lievert  erfolgreich: Platz 2 in seiner Altersklasse beim Rheinauenlauf

Viele Schülerinnen und Schüler der Hebelschule sind in ihrer Freizeit aktiv. Sie engagieren sich in ehrenamtlichen Projekten, im örtlichen Musikverein, sie sind im Sportverein aktiv oder sie sind beispielsweise Mitglied bei der Freiwilligen Feierwehr. Das typische Programm für einen Sonntag? Von wegen Zocken und zu Hause abhängen! Schüler der Hebelschule beteiligten sich zum Beispiel auch in diesem Jahr mit beachtlichen Erfolgen beim Rheinauenlauf.

Am Sonntag in den Osterferien traten viele Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrern beim Rheinauenlauf in Rheinweiler an. Beim Jugend-Lauf über 2,7 Kilometer gingen Mädchen und Jungen aus der 5. und der 7. Klasse an den Start.

Eric Lievert, Schüler der 7a, erkämpfte sich in seiner Klasse, wie auch im vergangenen Jahr, einen 2. Platz (mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf den Besten in seiner Altersklasse). Kurz nach ihm kamen dann seine Klassenkameraden Cedrik Berndt und John Jelen ins Ziel. Kein Wunder, dass sie Ausdauer bewiesen, denn ihrem Coach Marie Pirenne, die die Schüler auf den Lauf vorbereitet hatte, nahm selbst am Hobbylauf über 5 Kilometer teil.

Teamgeist bewies auch die Klasse 5a mit ihren Coaches Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol. Da mehr als 5 Teilnehmer der Klasse unter 20 Minuten ins Ziel liefen (nämlich alle, die teilnahmen – und das war gut die Hälfte der Klasse), gab es für die Fünftklässler einen Geldpreis für die Klassenkasse.



Zu Besuch an der Hebelschule: Politiker der Grünen und Vertreter der GEW

Gerne geben wir an der Hebelschule in Schliengen Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen das, worauf wir stolz sind und Wert legen, vor. Wir leben, lernen, arbeiten gemeinsam – wer das live erleben möchte, ist herzlich willkommen! Einen Eindruck, wie die Arbeit an der Gemeinschaftsschule in der Praxis wirklich aussieht, verschafften sich vor kurzem – die Badische Zeitung berichtete – unter anderem Doro Moritz, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, und Andreas Schwarz, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Landtag in Stuttgart.

Mit dabei waren auch der Grünen-Landtagsabgeordneten Josha Frey und die GEW-Kreisvorsitzende Anja Hanke, sowie die Schliengener SPD-Gemeinderätin Barbara Theurer und Schliengens Bürgermeister Werner Bundschuh. Unter anderem standen eine Führung durch das Schulhaus und die neue Mensa sowie Gespräche mit Schülern, Eltern, Lehrern und Vertretern des Schulträgers auf dem Programm. Die Abordnung besuchte zudem einen differenzierten Englisch-Input in einer Inklusionsklasse und schnupperte bei einer Lernzeit mit Coaching im Lernatelier herein.



Von nun an wird in der neuen Mensa gespeist


Geburtstagsparty von Tom & Lisa - Klasse 7a und 7b nehmen teil

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Schüler der 7a und 7b am Präventionsprogramm "Tom & Lisa" an der Hebelschule teil.

Hierbei beschäftigen sie sich interaktiv und spielerisch mit Themen und Mythen rund um das Thema Alkohol, Partyspaß ohne Alkohol sowie dem richtigen Reagieren in Gefahrensituationen.



Your Past – Your Future: Lehrer und Schüler in Feierlaune

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, fand diese nun zum zweiten Mal unter der Leitung der Schüler der jetzigen 10b statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich ein ganz besonders närrisches Programm ausgedacht, um gemeinsam ausgelassen in die Ferien zu starten.

Unter dem Motto „Your Past – Your Future“ forderten sie, gemeinsam mit ihren Coaches Patricia Heck Ribeiras und Christine Aniol, bereits im Vorfeld die anderen Klassen zu einem Kostümwettbewerb auf. Am Donnerstag wurde von der Fachjury nun das beste Kostüm prämiert. Allerlei phantasievolle Kreaturen schafften es in die engere Auswahl. Über einen Gutschein durfte sich schließlich Jonas Gebhard aus der 5a freuen, der als quirlige wie sportliche Lady im Stil der 70er Jahre angetreten war.

Um ihre Freiheit bangten neben dem Teufel höchst persönlich auch ein Cowboy und der Chef als Scheich verkleidet. Alles Lehrer, die den gewieften Zehntklässlern ins Netz gegangen waren. Unter lauten „Hop-Hop“-Rufen traten bei den einzelnen Wettbewerben dann Schüler gegen Lehrer an. Konnte sich ein Lehrer beispielsweise beim Torwandschießen, dem legendären Bobby-Car-Rennen, Schubkarren-Lauf oder dem Rate-Quiz gegen die motivierten und konzentrierten Schüler durchsetzen, durfte ein Lehrer das Gefängnis verlassen. Dies gelang kaum und so gab es am Ende nur einen Weg, um das Gefängnis wieder verlassen zu können: Macarena tanzen.

Im Mittelpunkt der dritten Versammlung, die von den fetten Beats des Percussion-Aktivs unter der Leitung von Torge Vater eröffnet wurde, stand schließlich eine wilde Party von den Schülern für die Schüler, bei der es nicht nur angesagte Hits und alte Klassiker zum Mitgrölen auf die Ohren gab. Es regnete auch Papierschnipsel und jede Menge Bonbons. Narri, Narro, die Hebelschüler sin` do!



Buntes Türen-Museum an der Hebelschule

Wer durch die Gassen von Funchal auf der Insel Madeira flaniert, sieht zahlreiche bunt bemalte Türen. Dieses Kunstprojekt soll die Altstadt nach und nach in ein Freilichtmuseum verwandeln, zahlreiche Straßenzüge wurden so in den vergangenen Jahren von Künstlern und Urlaubern schon neu gestaltet.

Nicht schlecht staunten Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol, die beide an der Hebelschule unterrichten, bei ihrem Besuch auf der Insel über die kreativen Hauseingänge und grübelten: Was spielt sich hinter den Türen wohl wirklich ab? Welchem Stil oder Künstler sind die hier entstandenen Türen-Kunstwerke nachempfunden?

Ihre Urlaubserinnerungen brachten sie in Form von Fotos zurück ins Markgräflerland und teilten ihre Begeisterung mit der Kunstlehrerin Patricia Heck. Diese nutzte die Fotos mit Türenmotiven unter anderem im Kunstprofil der 9. und 10. Klasse für ein besonderes Projekt. Funchal diente den Schülern der Hebelschule als Inspiration, ihr Schulhaus in ihr eigenes Türen-Museum zu verwandeln.

Erstmals zu sehen waren die Werke der 5., 9. und 10. Klassen Mitte Februar. Was ist die Aufgabe von Türen? Sie bieten Schutz vor jedem Wetter, sie schützen außerdem dein Hab und Gut, sorgen für Ruhe, Wärme und ermöglichen es dir, unbeobachtet zu sein. Und? Ja, spätestens nach einem Besuch in Funchal oder im Schliengener Schulhaus kommt sicherlich eine weitere Antwort dazu: sie dienen als Schmuckstück!



Zehntklässler fahnden nach Zink aus Autoreifenabrieb

In der Jugend- forscht AG der Hebelschule Schliengen werden seit Jahren Umwelt- Themen besonders gefördert. Nach erfolgreichen Jugend- forscht Projekten über Mikroplastik im Rhein, Textilfaserfiltrierung und lokaler Feinstaubmessungen interessierten sich die Schüler der 10. Klasse Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert für das Projekt „Autoreifenabrieb“.

Die drei 16-jährigen Schüler investierten gemeinsam mit ihrem Lehrer Georg Kirsch mehr als ein Jahr Forschungsarbeit in ihr wissenschaftliches Projekt. Im diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden, an welchem insgesamt mehr als 100 Schulen teilnahmen, in der Mehrzahl Gymnasien, errangen Jakob, Val und Tobias in der Sparte Jugend forscht in „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz. Die Hebelschule ist sehr stolz auf ihre forschenden Schülerinnen und Schüler, die nun im sechsten Jahr in Folge erfolgreich an den Jugend forscht Wettbewerben teilnehmen. Nicht zuletzt profitieren auch der naturwissenschaftliche Unterricht und ihre Mitschüler davon. Die Schüler werden ihre Laser- Messmethodik und ihre Ergebnisse auch im neuen Profilfach NWT (Natur- Wissenschaft und Technik) an der Gemeinschaftsschule einbringen und ihn damit praxisorientiert bereichern. Die Konstruktion und das Innenleben ihrer selbstentwickelten Messbox haben die drei Schüler zum Patent angemeldet.

Investierten viele Stunden in ihr Jugend- forscht Projekt: Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert (von links).



Wer konnte dem Escape-Room entkommen?

Im Februar lud die Hebelschule Schliengen Interessierte zum Tag der offenen Tür ein. Auch der Neubau mit Mensa wurde bei Führungen gezeigt. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Informationsständen und praktischen Angeboten. Zudem öffnete auch die Musikschule ihre Türen und stellte sich vor.

Im Deutsch-Input zeigte Lehrerin Angelika Hahnenfeld, wie an der Hebelschule im Alltag differenziert und so starke und schwache Schüler gefordert und gefördert werden. Es gab Informationen und Beispiele aus der Praxis zu den Fächern Mathematik und Englisch. Viele schafften es, mit Mathe à la Escape-Room den Code zu knacken. Lustige Selfies konnte man bei einem Ausflug nach Frankreich machen, im Lernatelier der Klasse 6 wurde in die Welt des Lessmann-Konzepts (Rechtschreibung) eingeführt.

Während Eltern sich zur Berufsorientierung und über die Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen an der Hebelschule beraten ließen, konnten die zahlreichen jungen Besucher ihre Talente in den Fachräumen entdecken. In der Turnhalle gab es einen Bewegungs-Parkour, im Kunstraum wurde gemalt und gedruckt. Im Technikraum konnte jeder selbst praktisch aktiv werden, im NWA-Raum stellten sich unter anderem der Schulgarten, das Imker-Aktiv und die Jugend-Forscht-Gruppe mit ihren neusten Projekten und Erfolgen vor.

Kleine Köstlichkeiten wurden in der Schulküche zubereitet, in den Lernateliers erklärten Schüler anschaulich den Umgang mit dem Konzept, der Agenda und Wochenplan, Eltern teilten ihre Erfahrungsberichte.



Jungwinzer sind wieder aktiv

Die jungen Winzer des „Reben“ Aktivs sind wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Alte Triebe mussten dieser Tage entfernt werden, damit neue wachsen können.



Luna liest für die Hebelschule beim regionalen Entscheid in Lörrach

Alljährlich veranstaltet die Hebelschule einen Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen, der vom Börsenverein deutschlandweit koordiniert wird.

Von jeder Klasse wurden im November 2018 je 3 Klassensieger ermittelt, die vor etwa 90 Mitschülern ein eigenes Buch vorstellten und einige Seiten daraus vortrugen. Dieser Aufregung stellten sich am 13. Dezember 2018 folgende Schüler: Alisha, Jan und Luna (Klasse 6a); Lilly, Lisha und David (6b).

Die Schüler lasen abwechselnd aus jeder Klasse. Zu hören gab es Geschichten von wildgewordenen Roboterfreaks, von Freundschaften und einer geheimnisvollen Unterwasser-Verwandlung. Auch spannende Geschichten über die Bedrohung fantastischer Katzenwelten oder eine Entführung im Internat für Mädchen mit besonderen Fähigkeiten schlugen die Zuhörer in ihren Bann. Mit Greg und seinem Tagebuch wurde die Spannung gelöst. Nach etwa 45 Minuten spendeten die Zuhörer den mutigen Lesern großen Applaus, den sie sich auch wirklich verdient hatten. Alle sechs Schüler lagen in ihren Leseleistungen nahe beieinander; so war die Jury, bestehend aus Thea Rebholz (Schulsozialarbeiterin), Susanne Frey (pädagogische Assistentin) und Christine Aniol (Deutschlehrerin) wirklich nicht zu beneiden. Für alle Leseratten gab es zur Belohnung einen Buchgutschein. Überraschte Gewinnerin wurde schließlich mit knappem Vorsprung Luna aus der Klasse 6a. Sie wird nun im Februar in der nächsten Runde an einem regionalen Entscheid in Lörrach teilnehmen. Wir drücken ihr fest die Daumen!



Sport steht im Vordergrund

In der Woche rund um den Nikolaustag steht an der Hebelschule einen Vormittag lang der Sport im Vordergrund.

Zum Start in den Tag mit Vollversammlung i der Turnhalle spielte das Orchester der Schule. Die Schüler der 5. bis 7. Klassen trugen weihnachtliche Lieder vor. Beim traditionellen Fußballturnier treten schon seit Jahren die Teams der verschiedenen Klassen gegeneinander an. Unterstützt vom Leiter der Sportfachschaft, Marco Müller, leiteten Schüler der 10. Klasse die Begegnungen und sorgten mit ihren Ansagen für einen reibungslosen Ablauf des Spielplans. Parallel dazu findet vor einer Fachjury ein Tanzwettbewerb statt. Diesmal erneut mit Rekordbeteiligung! Erstmals saßen übrigens auch zwei Schülerinnen der 10. Klasse im Gremium.

Für das leibliche an diesem Tag sorgten wie immer verschiedene Klassen. Besonders jedoch war, dass 2018 die 6. Klasse gemeinsam mit ihren Lerncoaches Sina Person und Peter Bueb selbst frische Weckmänner gebacken hatten. Sehr lecker!



Klasse 9b erfolgreich bei der Job-Start-Börse in Bad Krozingen

Wie soll es nach dem Abschluss an der Hebelschule weiter gehen? Hilfreiche Infos liefert seit Jahren die Job-Start-Börse in Bad Krozingen. Auch in diesem Jahr informierten sich hier die 9. Klassen aus Schliengen. Für eine engagierte Teilnahme an dieser Veranstaltung werden zudem Preise ausgelobt. Wer viele gute Frage stellt, kann also gleich doppelt Punkten.

Besonders gut vorbereitet und somit mit vielen Informationen im Gepäck kam die Klasse 9b mit ihren Lerncoaches Simone Wolpert und Benni Heitz nach Schliengen zurück. Zudem erhielten sie für ihre motivierte Teilnahme nun den ersten Preis. Dieser wurde kurz vor Beginn der Weihnachtsferien bei einer Pressekonferenz in der Realschule Bad Krozingen vom Gewerbeverband Bad Krozingen (Peter Lob) übergeben. „Klasse 9b ist stolz auf ihre gute Zusammenarbeit und freut sich sehr über den Preis“, betont Wolpert.



Besinnlicher Gottesdienst

Rund um das Thema „Du bist schön, genau so, wie du bist!“ ging es beim diesjährigen Weihnachtsgottesdienst. Traditionell gestalteten die Schüler der Abschlussklassen das besinnliche Krippenspiel unter der Leitung von Myra Tanner. Musikalisch umrahmt wurde der festliche Morgen vom Schulorchester, dem Schulchor, der Percussion-Gruppe und weiteren Schülern.

 



Adventsstimmung beim Weihnachtsmarkt in Schliengen

Beim diesjährigen Weihnachtsmart in Schliengen am zweiten Adventswochenende verkauften Schüler und Lehrer gemeinsam unter anderem selbst gebackene Kekse und individuell gestaltete Weihnachtskarten.

Am Stand gab es zudem wieder heißen Punsch, der unter anderem aus dem selbst gepressten Traubensaft der Schulreben zubereitet wurde. Zudem wurden seit langem endlich wieder Schoko-Äpfel angeboten.

Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die die Tombola des Fördervereins der Hebelschule mit ihren Sachspenden unterstützen und so wieder einmal für ein Angebot mit unzähligen attraktiven Preisen sorgten.



Überraschung gelungen!

Von wegen weihnachtliches Markgräflerland?!? Es ist zwar Mitte Dezember, aber es regnet und stürmt, kein Schnee in Sicht.

Und in Schliengen? Der Pausenhof der Hebelschule mit der Baustelle der neuen Mensa im Hintergrund wirkt trist. Wie sollen da besinnliche Stimmung und festliche Gefühle aufkommen?

Die Klasse 10b dekorierte die Hebelschule nun mit einer 4 Meter Tanne. Die Überraschung ist gelungen. Lehrer und Schüler freuen sich über den gelungenen Weihnachtsgruß und die festliche Tanne, die nun weihnachtlich geschmückt werden darf.



1. Vollversammlung: Begrüßung der neuen Fünftklässler

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Den Start machten in diesem Jahr die Schüler der 7 gemeinsam mit ihren Lehrern Marco Müller und Jan Tjardes. Es kamen kurz vor den Herbstferien alle 5. bis 10. Klässler sowie alle Lehrer in der Sporthalle zusammen.

Auf dem Programm stand unter anderem die Begrüßung der neuen Fünftklässler. Für sie gab es bunte Luftballons und einen süßen Willkommensgruß. Gezeigt wurden in einem Rückblick auch Bilder der diesjährigen Projektwoche. Zudem stellten sich im Rahmen der Veranstaltung die neuen Kollegen an der Hebelschule vor. Es wurde auch die neue Vertrauenslehrerin, Victoria Bansemer, und der Schülersprecher, Julio Bardon, vorgestellt. Mutig melden sich zum Schluss der Veranstaltung die Klassensprecher der 5a zu Wort und formulierten, wie sie sich das Miteinander, vor allem mit den älteren Schülern, an der Schule, wünschten.



Schliengen to go!

Am letzten Tag vor den Herbstferien informierten sich die beiden 5. Klassen über die Schliengener Bücherei, die von Ehrenamtlichen geführt wird.

Anschließend zogen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen durch Schliengen, immer auf der Suche nach historischen Zeugnissen und Spuren der Vergangenheit: Brunnen, Kreuze, historische Gebäude, Jahreszahlen auf der Fassade, Hinweisschilder rund um das Rathaus.

Dabei folgte jede Gruppe einer anderen Route, die sie mit Hilfe des Kinderdorfplanes des Ortes Schliengen finden musste. Dies gelang Ihnen allen so gut, dass die Gruppen pünktlich nach 2 Stunden wieder in ihren Lernateliers an der Hebelschule ankamen.



Besuch der Job-Start-Börse in Müllheim: Fit für das Berufsleben

 

Realschulabschluss, was dann?

Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit nicht nur die 10. Klässler der Hebelschule Schliengen. Antworten finden helfen wir, das sind mehr als 50 Pädagoginnen und Pädagogen, indem wir im Rahmen des Unterrichts über passende Berufe informieren und akademische Möglichkeiten aufzeigen. Zudem können sich die Heranwachsenden im Rahmen von Praktika in beruflichen Herausforderungen ausprobieren.

Über die Jahrgänge verteilt spielt die berufliche Orientierung eine wichtige Rolle im Konzept der Schule und ist fest im Schulcurriculum verankert.

In den Klassenstufen 5 bis 7 dürfen die Schüler im Rahmen des Boy’s and Girl’s Day in verschiedene Berufe schnuppern. Die Achtklässler verbringen zwei Wochen im Rahmen eines Praktikums in einem oder zwei Betrieben ihrer Wahl. Zudem besuchen wir, wie hier die Klasse 10b Ende Oktober in Müllheim, regelmäßig Job-Start-Börsen und Berufsmessen.



Nachts in der Schule - Art Night der 10. Klasse

Zu Beginn des Schuljahres fand in der Klasse 10b eine „Art Night“ statt. Hierbei beschäftigten wir uns eine Nacht lang mit Kunst – genauer gesagt, mit dem Thema Comic. Zu Beginn starteten wir mit einem digitalen Rundgang durch Brüssel und betrachteten einige Comics, die eine Verbindung zwischen Comic und ihrer Umgebung darstellen. Anschließend gestaltete jeder ein eigenes Werk und bildete darin Comicfiguren ab, führte bestehende Comics weiter, übertrug Elemente malerisch auf eine Leinwand und vieles mehr. Neben dem künstlerischen Arbeiten wurde bei der Art Night natürlich auch gemeinsam gekocht, gegessen und die Zeit verbracht.



Fair Future - Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Fair Future – die Hebelschule für eine gerechte Zukunft! Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche beschäftigen wir uns mit dem Thema „Fair Future“.

Die Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsschule, wie auch außerschulische Partner, boten dabei Projekte für die Klassen 5 bis 10 zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten an.

 

Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Wir lernen fair miteinander umzugehen!

Wir fahren Fahrrad statt Bus!

Wir sammeln Plastik aus grünen Wiesen und blauen Flüssen!

Wir gestalten unsere Umwelt so, dass wir uns wohlfühlen!

Wir packen die Probleme an, die sich uns in den Weg stellen!

Wir hinterfragen gesellschaftliche Standards!

Wir trinken eigenen Traubensaft statt Orangensaft aus Spanien!

Wir essen Pommes statt Würstchen! 

Wir setzen uns für Mitmenschen überall auf der Welt ein!



Abschlussfeier der 9. und 10 Klassen: Es ist geschafft!

Es ist geschafft! Vor kurzem verabschiedeten sich die 9. und 10. Klässler der Hebelschule in Schliengen bei ihrer Zeugnisvergabe im Bürger- und Gästehaus. Insgesamt mehr als 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die mit dem Hauptschulabschluss die Schule verlassen, und knapp 40 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich – erstmals an der Gemeinschaftsschule in Schliengen - die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, feierten mit einem abwechslungsreichen Programm ihren Abschluss. Dabei zeigten die Absolventen in ihren kreativen Beiträgen vor allem eins: Vielfalt – das, was die Gemeinschaftsschule ausmacht.

"Für uns ist diese Feier etwas ganz Besonderes, denn heute verlassen die ersten Realschüler unsere Gemeinschaftsschule“, sagte Andreas Schlageter, Rektor der Hebelschule, in seiner Begrüßung. Nicht nur Bürgermeister Werner Bundschuh, sondern auch der ehemalige Rektor der Schule, Hansjürgen Rung, Bauamtsleiter Gerhard Sommerhalter, Schulentwickler Prof. Dr. Frank Brückel, zahlreiche Gemeinderäte, Pfarrer Olaf Winter, Hannah Otto von der Jugendmusikschule, und der Elternbeiratsvorsitzende Tim Wessel waren gekommen. Investitionen in die Hebelschule seien richtig angelegt – das zeige der heutige Abend - und auch wichtig für die positive Entwicklung der Gemeinde, betonte Bundschuh in seiner kurzweiligen Rede. Er wünschte allen Absolventen alles Gute.

Für eine ausgelassene Feier sorgten unter anderem die kreativen Tänze der 9. und 10. Klassen. Egal ob perfekte Synchronität, ausgelassenen Partystimmung beim „Hubschrauber-Lied“ oder der klassische Walzer. Die Schüler überzeugten mit Bühnenpräsenz. Unterstützt wurden die Gruppen bei der Vorbereitung von Thea Rebholz, Sozialarbeiterin an der Hebelschule und den beiden Lehrerinnen Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol.

Unter der Leitung von Matthias Westphal, Musiklehrer an der Hebelschule, rockten die 9. und 10. Klässler aktuelle Hits und Klassiker. Ein Teil der Absolventen hatte getreu dem Motto des Abends, nämlich Oscar-Verleihung, Kurzfilme gedreht. Das Publikum wählte schließlich die Produktion von Anna Huber, Sanita Tautkus und Judith Tamara Schlegel zum besten Film. Für die Dekoration hatten Simone Wolpert, Patricia Heck und Alexander Widmer mit ihrem Schülerteam sowie zahlreiche Eltern der 10. Klasse gesorgt.

Alexander Widmer, Patricia Heck, Christine Aniol, Victoria Bansemer und Jakob Käfer, Klassenlehrer der Klassen 9, verabschiedeten schließlich ihre Absolventen. Kim-Marie Oßwald (9a), Justin Springer (9b) und Max Erdmann (9c), der mit einem Schnitt von 1,6 auch Jahrgangsbester ist, wurden vom Förderverein mit einem Preis für die besten Leistungen ihrer Klasse bedacht.

Stolz auf die erbrachten Leistungen, den Realschulabschluss nämlich, blickten auch Angelika Hahnefeld und Simone Wolpert, Klassenlehrer der 10. Klassen, in die Zukunft. Viele Schüler besuchen nun entweder weiterhin eine Schule oder haben bereits ihren Ausbildungsvertrag in der Tasche. Klassenbeste und mit einem Preis bedacht wurden Judith Schlegel (10a) und Frederik Erat (10b). Den Preis im Gebiet Geisteswissenschaften erhielt Lorenz Eckle (10a).



Rollstuhlprojekt: "Es war schön, sich auszutauschen!"

In der Klasse 6a der Hebelschule in Schliengen fand vor kurzem ein besonderes Projekt statt. Sie bekamen Besuch von den Rollifreunden aus Weil am Rhein. So haben die Schülerinnen und Schüler den Projekttag erlebt:

Eric: "Wir haben uns am Dienstag mit den Rollifreunden aus Weil am Rhein getroffen. Wir haben zuerst ein bisschen Theorie gemacht und dann sind wir runter in die Turnhalle gegangen. Da durften wir mit den Rollis rumprobieren. Es hat jeder einen Basketball bekommen und versucht ein Korb zu werfen und wie man einen Ball schnell ohne anzuhalten aufzunehmen. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht und weil ich selber im Rollstuhl sitze konnte ich mich mit den anderen Rollifahrern austauschen. Wir haben uns Tipps gegeben. Auf jeden Fall hat es mir sehr gefallen und es war schön, sich mit den anderen auszutauschen."

Lena: "Am Dienstag, den 16.06.2018, in der 3. Stunde starteten wir mit dem Rolliprojekt. Wir saßen alle in 308. Die Tür ging auf und drei Rollstuhlfahrer/innen kamen herein. Sie erklärten uns, dass sie vom Verein „Die Rollifreunde“ waren. Dann erklärten sie, warum sie im Rollstuhl sitzen (z.B. plötzliche Kinderlähmung). Nach einem Vortrag gingen wir in die Sporthalle. Dort standen Rollstühle. Wir wurden in Teams aufgeteilt. Dann begannen wir Wettrennen und alle hatten dabei viel Spaß. Dann durften wir frei herum probieren, auch ein bisschen Rollstuhlbasketball. Danach gingen wir wieder nach oben und schauten uns einen Film über Rollisport an. Dann war das Projekt auch schon zu Ende. Es hat Spaß gemacht!"

Luca: "Das Rollstuhlprojekt war cool! Am Interessanten war das Video von dem Rollstuhlrugby. Das Video war witzig und cool. Als wir Rollstuhl fahren konnte, haben wir verschiedene Aufgaben gemacht (z.B. in einer Reihe fahren). Der Rolli von Rosa war sehr cool. Das ganze Projekt ging von der 3. bis zur 5. Stunde. In der 4. Stunde haben wir uns in Rollstühle gesetzt und in der 5. Stunde durften wir Fragen stellen. Das Ganze war lustig und cool und ich hoffe, dass wir in der 7. Klasse wieder so ein geniales Rollstuhlprojekt machen werden."



Modellbauwettbewerb – Wie wollen wir wohnen?

Seit knapp zwei Jahren wird an der Hebelschule Schliengen das Aktiv „Architektur“ angeboten. Nicht nur im neuen Bildungsplan von 2016 ist es vorgesehen, bei den Schülerinnen und Schülern aller Schulformen die Wahrnehmung für die gestaltete Umgebung zu wecken. Auch seitens der Architektenkammer wird unter dem Titel „Architektur macht Schule“ das Ziel verfolgt, gebaute Umwelt bewusst wahrzunehmen und Grundlagen zu vermitteln um darauf Einfluss zu nehmen.

In einem Modellbauwettbewerb, den die Kammergruppe Freiburg unter dem Label Architekur:Klasse ausgeschrieben hat, war die Frage zu klären, wie wir zukünftig wohnen wollen.

Vier Schülerinnen der 8. Klassen haben sich seit Mitte Februar mit dieser Frage beschäftigt und ein kreatives Modell aus Recyclingmaterial erstellt. Zuvor wurden bereits gebaute Wohnbeispiele besprochen, die besondere Formen des Gemeinschaftswohnens aufzeigen. Auch wenn es in einer Gemeinde wie Schliengen noch möglich ist, freie Grundstücke mit großzügigen Einfamilienhäusern zu bebauen, stellt sich doch die Frage, ob Wohnen auch anders möglich ist. Das Thema Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit betrifft uns alle.

Die Schülerinnen konnten nach anfänglicher Skepsis bald aufskizzieren, welche Räume sie teilen würden und welche weiteren Funktionen in einem Wohnhaus der Zukunft ideal wären. Viele Grünflächen wurden rund um das Gebäude, auf den Dächern und in den Geschossen gestaltet, um dem Traum vom Wohnen auf dem Land möglichst nah zu sein. Gemeinschaftliche Einrichtungen wie ein kleiner Kinosaal oder ein Café mit angeschlossener Terrasse und Spielplatz für Kinder und Jugendliche wurden gebaut. Kleine Läden im Erdgeschoss - vielleicht sogar für die Erzeugnisse der Gewächshäuser vom Dach – wurden für die Nahversorgung bedacht. An die Fassade angesetzte Singlewohnungen oder WG-Zimmer sollen die Wohn- und Arbeitswelt verbinden.

All diese Ideen wurden auf einer vorgegebenen Modellplatte im Maßstab 1:100 umgesetzt. Nach zweiwöchigem Praktikum und 2 Wochen Osterferien war die Zeit bis zur Abgabe am 19.April denkbar knapp! Voller Motivation haben Saphira Berg, Emilie Graf, Gabrielle Kaiser und Sina Maria Leopold ihr Modell mit zusätzlichen Stunden in der Mittagszeit fertig gestellt.

Dieser Einsatz, kreative Ideen, aber vor allem auch die vielfältigen Antworten auf die Frage wie wir wohnen wollen hat die Jury aus 5 Freiburger Architekten überzeugt: Das „Gartenhaus der Zukunft“ wie es genannt wurde, hat eine lobende Erwähnung in der Altersklasse 7. / 8. Klasse erhalten. Ein Preis, der nur dann ausgesprochen wird, wenn es neben dem 1. Platz noch eine weitere sehr gute Arbeit gibt.

Zur Vernissage mit Preisverleihung fuhr die Aktiv-Gruppe mit der als Jugendbegleiterin tätigen Architektin Dipl.-Ing. (FH) Andrea Penselin Ende April in das Architekturforum nach Freiburg. Die mündliche Vorstellung des Modells war sicher eine aufregende Erfahrung, die mit der anschließenden Preisverleihung einen tollen Abschluss fand.



Präventionsprojekt zum Thema Medien für Schüler, Eltern und Lehrer

In Kooperation mit Bernhard Greßlin, dem Präventionsberaten und Jugendsachbearbeiter der Polizei, beschäftigen sich die Schülerinne und Schüler der 6. bis 8. Klassen derzeit mit Themen wie „Gewalt und Mobbing“, „Alkohol und illegale Drogen“, sowie „Mediengefahren“. In diesem Rahmen organisierte die Präventionsbeauftragen der Schule, Patricia Heck (Lehrerin an der Hebelschule), nun auch einen Elternabend zum Thema „Medien“. Gemeinsam gestalteten Bernhard Greßlin und Daniel Ott, Präventionsfachkraft der Villa Schöpflin, einen informativen Abend rund um Fragestellungen zum Persönlichkeitsrecht, Jugendschutz, Gewalt, Mobbing, Onlinespiele, Sucht und den Umgang mit Medien, wie Handy oder Spielkonsole, allgemein. Finanziell unterstützt wurde diese Veranstaltung vom Förderverein der Hebelschule.



Let's putz rund um die Hebelschule

„Let`s putz - weg mit dem Schmutz!“ hieß es kurz vor den Osterferien an der Hebelschule in Schliengen. Die Schülerinnen und Schüler der 7b, 9b und 10a packten - ausgestattet mit Handschuhen und Plastiksäcken – dabei mit an. Sie säuberten unter anderem den Schulhof und das Umfeld des Schulgeländes, aber auch das Gelände rund um das Rathaus, die Bushaltestellen und den Kirchplatz, sowie den Bereich beim Bürger- und Gästehaus, sowie um den Sportplatz von Schmutz und Müll.

Im Laufe des Winters hatte sich einiges angesammelt. Nach gut zwei Stunden waren viele Müllsäcke gefüllt, unter anderem mit Flaschen, Schokoladenpapier und Zigarettenstummeln. Auch der ein oder andere außergewöhnliche - oder besser gesagt - skurrile Fund war mit dabei: Das Skelett eines Schädels. Dieser landete aber nicht im Müll, sondern wird im Biologieunterricht noch genauer unter die Lupe genommen.

Die Hebelschule ist eine Gemeinschaftsschule mit mehr als 500 Schülerinnen und Schülern von Klasse 1 bis 10. Ab Klasse 5 bereiten wir als Schule, das sind knapp 50 Pädagoginnen und Pädagogen, die Heranwachsenden in Schliengen auf verschiedene Abschlüsse und das Berufsleben vor.

Wir ermöglichen, dass sich unsere Schüler über passende Berufe informieren und sich im Rahmen von Praktika in beruflichen Herausforderungen ausprobieren können. Zudem zeigen wir akademische Möglichkeiten auf.

Zwei Schüler der 9. Klasse, Gavin Hull und Alex Neumeister, nutzen kürzlich darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Müllheim an der Georg-Kerschensteiner-Schule bei dem Eignungstest für den Schreinerberuf selbst zu teste und im Umgang mit Holz ihr Wissen anzuwenden.

Welche Abschlüsse kann ich, beziehungsweise kann mein Kind, denn nun an der Hebelschule in Schliengen machen? Diese Frage lässt sich so beantworten: Möglich ist einerseits die Mittlere Reife (Realschulabschlussprüfung) nach Klasse 10 oder aber der Hauptschulabschluss (Hauptschul-abschlussprüfung) nach Klasse 9.

Im Anschluss an Klasse 10 ist zum Beispiel ein Übergang in die gymnasiale Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums (mit Französisch als 2. Fremdsprache), oder ein Übergang an ein berufliches Gymnasium (kein Französisch notwendig) möglich. Weitere Möglichkeiten sind der Übergang in eine berufliche Ausbildung und das berufliche Schulsystem.

Nun im fünften Jahr in Folge, konnten drei Schüler der Hebelschule Schliengen in den Kategorien Geo- und Raumwissenschaft, sowie Technik überzeugen und belegten beste Plätze in ihrer Altersgruppe. Insgesamt kamen am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ fast 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Südbaden in der Sick- Arena in Freiburg zusammen um ihre Projekte in sieben verschiedenen naturwissenschaftlichen Kategorien, jeweils zwei Fach- Jurys zu präsentieren.

Timo Drolshagen und Lukas Blum, beide 13 Jahre alt, erreichten mit Ihrem Thema „Bubble Gum Remover“, einem Controller gesteuertem Reinigungsroboter aus Fischertechnikkomponenten, in einem starken Teilnehmerfeld, den zweiten Platz im Bereich Technik. Maximilian Brendlin mit seinem Projekt „Dem Feinstaub auf der Spur“ errang den ersten Platz bei den Geo-Wissenschaften. Insgesamt investierten die talentierten Hebelschüler jeweils etwa 100 Stunden in ihr Projekt, vielfach in der Jufo- AG und an Forschungsnachmittagen an der Hebelschule.

Mehr im Archiv unter "Jugend Forscht".


"Es muss ein Fuch-Schädel sein."

Am Freitag, den 16. März, haben Schüler der Hebelschule Schliengen einen Zierschädel bei der Aktion „Let’s putz“ gefunden. Dieser wurde dann im Biologieunterricht genauer untersucht.

Wir kamen darauf, dass es nur ein Säugetier sein kann. Danach haben wir die Säugetiere in Klassen eingeteilt und sind zu dem Schluss gekommen, dass unser Schädel auf jeden Fall zu einem Raubtier gehört haben muss. Danach haben wir uns verschiedene Schädel von Raubtieren angeschaut und sind anhand von unterschiedlichen Merkmalen, wie zum Beispiel die Form und die Zähne darauf gekommen, dass unser Schädel von einem Fuchs sein muss.

 Lara Drolshagen, Klasse 9b



Von wegen Opferrolle!

12 Schülerinnen der Klasse 9 nehmen derzeit im Sportunterricht an einem "Selbstbehauptungs-Seminar " unter professioneller Leitung teil. Möglich wurde dieses Angebot nur durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Hebelschule.

Mit hoher Motivation und viel Spaß wagen sie sich an neue Ideen. Zielsetzung ist es, das Vertrauen in sich und sein Tun zu stärken, um in einem Konfliktfall agieren zu können.

Rhetorik, Kognitive und koordinative Fähigkeiten werden geweckt, um mit technischen und taktischen Maßnahmen Aktionen der Gegenwehr einzuleiten. Klare Grenzziehung in Sprache und Auftreten sind wichtige Aspekte, um zu einem "Gegenüber" zu werden und nicht in eine Opferrolle gedrängt zu werden.

Selbstverständlich wurden bereits Illusionen genommen, die zu oft durch die Medien zu einer Verblendung der Realität führen.

Fazit nach den ersten Kurseinheiten: Den Teilnehmerinnen wurde durch das Seminar eine neue Tür geöffnet, um mit Gefühl, Wissen und Neugierde in die Zukunft zu gehen.



Maria Angelica Padilla Julio: Talent im Land

Maria Angelica Padilla Julio, Schülerin der Hebelschule Schliengen, wird vom Stipendienprogramm "Talent im Land" gefördert. Ihre Zukunftspläne? Sie möchte Modedesignerin werden. Hohe Ziele, die sich die Jugendliche gesteckt hat und für die sie hart arbeitet.

Die Schülerin der 10. Klasse ist 15 Jahre alt. Vor vier Jahren kam sie aus Cartagena in Kolumbien nach Schliengen. Als sie im Markgräflerland ankam, musste sie erst einmal Deutsch lernen. Dabei geholfen haben ihr unter anderem die Pädagogische Assistentin Frau Frey und auch ihre Klassenlehrerin Frau Hahnenfeld.

Das noch bis Juli 2020 laufende Stipendium verwendet Maria laut eigenen Angaben für weitere Nähkurse, Stoffe, Zubehör und größere Anschaffungen wie ihren ersten eigenen Computer. Sie hat übrigens eine eigene Homepage und ist auf Facebook, Youtube, Twitter und Instagram aktiv. Nach dem Realschulabschluss in Schliengen möchte die junge Kolumbianerin die Fachhochschulreife machen und Modedesign studieren. Wir wünschen unserem Talent im Land weiterhin viel Erfolg! Mehr von Maria gibt es im Internet.



Gemeinschaftsschule Schliengen erfolgreich bei Jugend forscht Wettbewerb

Die jungen Forscher und Tüftler der Hebelschule von links: Maximilian Brendlin, Timo Drolshagen und Lukas Blum.