Aktuelles aus der Sekundarstufe


So war es beim Tag der offenen Tür:


So war die Projektwoche:


Zu Besuch an der Hebelschule: Politiker der Grünen und Vertreter der GEW

Gerne geben wir an der Hebelschule in Schliengen Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen das, worauf wir stolz sind und Wert legen, vor. Wir leben, lernen, arbeiten gemeinsam – wer das live erleben möchte, ist herzlich willkommen! Einen Eindruck, wie die Arbeit an der Gemeinschaftsschule in der Praxis wirklich aussieht, verschafften sich vor kurzem – die Badische Zeitung berichtete – unter anderem Doro Moritz, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, und Andreas Schwarz, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Landtag in Stuttgart.

Mit dabei waren auch der Grünen-Landtagsabgeordneten Josha Frey und die GEW-Kreisvorsitzende Anja Hanke, sowie die Schliengener SPD-Gemeinderätin Barbara Theurer und Schliengens Bürgermeister Werner Bundschuh. Unter anderem standen eine Führung durch das Schulhaus und die neue Mensa sowie Gespräche mit Schülern, Eltern, Lehrern und Vertretern des Schulträgers auf dem Programm. Die Abordnung besuchte zudem einen differenzierten Englisch-Input in einer Inklusionsklasse und schnupperte bei einer Lernzeit mit Coaching im Lernatelier herein.


Von nun an wird in der neuen Mensa gespeist


Geburtstagsparty von Tom & Lisa - Klasse 7a und 7b nehmen teil

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Schüler der 7a und 7b am Präventionsprogramm "Tom & Lisa" an der Hebelschule teil.

Hierbei beschäftigen sie sich interaktiv und spielerisch mit Themen und Mythen rund um das Thema Alkohol, Partyspaß ohne Alkohol sowie dem richtigen Reagieren in Gefahrensituationen.



Your Past – Your Future: Lehrer und Schüler in Feierlaune

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, fand diese nun zum zweiten Mal unter der Leitung der Schüler der jetzigen 10b statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich ein ganz besonders närrisches Programm ausgedacht, um gemeinsam ausgelassen in die Ferien zu starten.

Unter dem Motto „Your Past – Your Future“ forderten sie, gemeinsam mit ihren Coaches Patricia Heck Ribeiras und Christine Aniol, bereits im Vorfeld die anderen Klassen zu einem Kostümwettbewerb auf. Am Donnerstag wurde von der Fachjury nun das beste Kostüm prämiert. Allerlei phantasievolle Kreaturen schafften es in die engere Auswahl. Über einen Gutschein durfte sich schließlich Jonas Gebhard aus der 5a freuen, der als quirlige wie sportliche Lady im Stil der 70er Jahre angetreten war.

Um ihre Freiheit bangten neben dem Teufel höchst persönlich auch ein Cowboy und der Chef als Scheich verkleidet. Alles Lehrer, die den gewieften Zehntklässlern ins Netz gegangen waren. Unter lauten „Hop-Hop“-Rufen traten bei den einzelnen Wettbewerben dann Schüler gegen Lehrer an. Konnte sich ein Lehrer beispielsweise beim Torwandschießen, dem legendären Bobby-Car-Rennen, Schubkarren-Lauf oder dem Rate-Quiz gegen die motivierten und konzentrierten Schüler durchsetzen, durfte ein Lehrer das Gefängnis verlassen. Dies gelang kaum und so gab es am Ende nur einen Weg, um das Gefängnis wieder verlassen zu können: Macarena tanzen.

Im Mittelpunkt der dritten Versammlung, die von den fetten Beats des Percussion-Aktivs unter der Leitung von Torge Vater eröffnet wurde, stand schließlich eine wilde Party von den Schülern für die Schüler, bei der es nicht nur angesagte Hits und alte Klassiker zum Mitgrölen auf die Ohren gab. Es regnete auch Papierschnipsel und jede Menge Bonbons. Narri, Narro, die Hebelschüler sin` do!



Buntes Türen-Museum an der Hebelschule

Wer durch die Gassen von Funchal auf der Insel Madeira flaniert, sieht zahlreiche bunt bemalte Türen. Dieses Kunstprojekt soll die Altstadt nach und nach in ein Freilichtmuseum verwandeln, zahlreiche Straßenzüge wurden so in den vergangenen Jahren von Künstlern und Urlaubern schon neu gestaltet.

Nicht schlecht staunten Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol, die beide an der Hebelschule unterrichten, bei ihrem Besuch auf der Insel über die kreativen Hauseingänge und grübelten: Was spielt sich hinter den Türen wohl wirklich ab? Welchem Stil oder Künstler sind die hier entstandenen Türen-Kunstwerke nachempfunden?

Ihre Urlaubserinnerungen brachten sie in Form von Fotos zurück ins Markgräflerland und teilten ihre Begeisterung mit der Kunstlehrerin Patricia Heck. Diese nutzte die Fotos mit Türenmotiven unter anderem im Kunstprofil der 9. und 10. Klasse für ein besonderes Projekt. Funchal diente den Schülern der Hebelschule als Inspiration, ihr Schulhaus in ihr eigenes Türen-Museum zu verwandeln.

Erstmals zu sehen waren die Werke der 5., 9. und 10. Klassen Mitte Februar. Was ist die Aufgabe von Türen? Sie bieten Schutz vor jedem Wetter, sie schützen außerdem dein Hab und Gut, sorgen für Ruhe, Wärme und ermöglichen es dir, unbeobachtet zu sein. Und? Ja, spätestens nach einem Besuch in Funchal oder im Schliengener Schulhaus kommt sicherlich eine weitere Antwort dazu: sie dienen als Schmuckstück!



Zehntklässler fahnden nach Zink aus Autoreifenabrieb

In der Jugend- forscht AG der Hebelschule Schliengen werden seit Jahren Umwelt- Themen besonders gefördert. Nach erfolgreichen Jugend- forscht Projekten über Mikroplastik im Rhein, Textilfaserfiltrierung und lokaler Feinstaubmessungen interessierten sich die Schüler der 10. Klasse Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert für das Projekt „Autoreifenabrieb“.

Die drei 16-jährigen Schüler investierten gemeinsam mit ihrem Lehrer Georg Kirsch mehr als ein Jahr Forschungsarbeit in ihr wissenschaftliches Projekt. Im diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden, an welchem insgesamt mehr als 100 Schulen teilnahmen, in der Mehrzahl Gymnasien, errangen Jakob, Val und Tobias in der Sparte Jugend forscht in „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz. Die Hebelschule ist sehr stolz auf ihre forschenden Schülerinnen und Schüler, die nun im sechsten Jahr in Folge erfolgreich an den Jugend forscht Wettbewerben teilnehmen. Nicht zuletzt profitieren auch der naturwissenschaftliche Unterricht und ihre Mitschüler davon. Die Schüler werden ihre Laser- Messmethodik und ihre Ergebnisse auch im neuen Profilfach NWT (Natur- Wissenschaft und Technik) an der Gemeinschaftsschule einbringen und ihn damit praxisorientiert bereichern. Die Konstruktion und das Innenleben ihrer selbstentwickelten Messbox haben die drei Schüler zum Patent angemeldet.

Investierten viele Stunden in ihr Jugend- forscht Projekt: Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert (von links).



Wer konnte dem Escape-Room entkommen?

Im Februar lud die Hebelschule Schliengen Interessierte zum Tag der offenen Tür ein. Auch der Neubau mit Mensa wurde bei Führungen gezeigt. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Informationsständen und praktischen Angeboten. Zudem öffnete auch die Musikschule ihre Türen und stellte sich vor.

Im Deutsch-Input zeigte Lehrerin Angelika Hahnenfeld, wie an der Hebelschule im Alltag differenziert und so starke und schwache Schüler gefordert und gefördert werden. Es gab Informationen und Beispiele aus der Praxis zu den Fächern Mathematik und Englisch. Viele schafften es, mit Mathe à la Escape-Room den Code zu knacken. Lustige Selfies konnte man bei einem Ausflug nach Frankreich machen, im Lernatelier der Klasse 6 wurde in die Welt des Lessmann-Konzepts (Rechtschreibung) eingeführt.

Während Eltern sich zur Berufsorientierung und über die Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen an der Hebelschule beraten ließen, konnten die zahlreichen jungen Besucher ihre Talente in den Fachräumen entdecken. In der Turnhalle gab es einen Bewegungs-Parkour, im Kunstraum wurde gemalt und gedruckt. Im Technikraum konnte jeder selbst praktisch aktiv werden, im NWA-Raum stellten sich unter anderem der Schulgarten, das Imker-Aktiv und die Jugend-Forscht-Gruppe mit ihren neusten Projekten und Erfolgen vor.

Kleine Köstlichkeiten wurden in der Schulküche zubereitet, in den Lernateliers erklärten Schüler anschaulich den Umgang mit dem Konzept, der Agenda und Wochenplan, Eltern teilten ihre Erfahrungsberichte.



Jungwinzer sind wieder aktiv

Die jungen Winzer des „Reben“ Aktivs sind wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Alte Triebe mussten dieser Tage entfernt werden, damit neue wachsen können.



Luna liest für die Hebelschule beim regionalen Entscheid in Lörrach

Alljährlich veranstaltet die Hebelschule einen Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen, der vom Börsenverein deutschlandweit koordiniert wird.

Von jeder Klasse wurden im November 2018 je 3 Klassensieger ermittelt, die vor etwa 90 Mitschülern ein eigenes Buch vorstellten und einige Seiten daraus vortrugen. Dieser Aufregung stellten sich am 13. Dezember 2018 folgende Schüler: Alisha, Jan und Luna (Klasse 6a); Lilly, Lisha und David (6b).

Die Schüler lasen abwechselnd aus jeder Klasse. Zu hören gab es Geschichten von wildgewordenen Roboterfreaks, von Freundschaften und einer geheimnisvollen Unterwasser-Verwandlung. Auch spannende Geschichten über die Bedrohung fantastischer Katzenwelten oder eine Entführung im Internat für Mädchen mit besonderen Fähigkeiten schlugen die Zuhörer in ihren Bann. Mit Greg und seinem Tagebuch wurde die Spannung gelöst. Nach etwa 45 Minuten spendeten die Zuhörer den mutigen Lesern großen Applaus, den sie sich auch wirklich verdient hatten. Alle sechs Schüler lagen in ihren Leseleistungen nahe beieinander; so war die Jury, bestehend aus Thea Rebholz (Schulsozialarbeiterin), Susanne Frey (pädagogische Assistentin) und Christine Aniol (Deutschlehrerin) wirklich nicht zu beneiden. Für alle Leseratten gab es zur Belohnung einen Buchgutschein. Überraschte Gewinnerin wurde schließlich mit knappem Vorsprung Luna aus der Klasse 6a. Sie wird nun im Februar in der nächsten Runde an einem regionalen Entscheid in Lörrach teilnehmen. Wir drücken ihr fest die Daumen!



Sport steht im Vordergrund

In der Woche rund um den Nikolaustag steht an der Hebelschule einen Vormittag lang der Sport im Vordergrund.

Zum Start in den Tag mit Vollversammlung i der Turnhalle spielte das Orchester der Schule. Die Schüler der 5. bis 7. Klassen trugen weihnachtliche Lieder vor. Beim traditionellen Fußballturnier treten schon seit Jahren die Teams der verschiedenen Klassen gegeneinander an. Unterstützt vom Leiter der Sportfachschaft, Marco Müller, leiteten Schüler der 10. Klasse die Begegnungen und sorgten mit ihren Ansagen für einen reibungslosen Ablauf des Spielplans. Parallel dazu findet vor einer Fachjury ein Tanzwettbewerb statt. Diesmal erneut mit Rekordbeteiligung! Erstmals saßen übrigens auch zwei Schülerinnen der 10. Klasse im Gremium.

Für das leibliche an diesem Tag sorgten wie immer verschiedene Klassen. Besonders jedoch war, dass 2018 die 6. Klasse gemeinsam mit ihren Lerncoaches Sina Person und Peter Bueb selbst frische Weckmänner gebacken hatten. Sehr lecker!



Klasse 9b erfolgreich bei der Job-Start-Börse in Bad Krozingen

Wie soll es nach dem Abschluss an der Hebelschule weiter gehen? Hilfreiche Infos liefert seit Jahren die Job-Start-Börse in Bad Krozingen. Auch in diesem Jahr informierten sich hier die 9. Klassen aus Schliengen. Für eine engagierte Teilnahme an dieser Veranstaltung werden zudem Preise ausgelobt. Wer viele gute Frage stellt, kann also gleich doppelt Punkten.

Besonders gut vorbereitet und somit mit vielen Informationen im Gepäck kam die Klasse 9b mit ihren Lerncoaches Simone Wolpert und Benni Heitz nach Schliengen zurück. Zudem erhielten sie für ihre motivierte Teilnahme nun den ersten Preis. Dieser wurde kurz vor Beginn der Weihnachtsferien bei einer Pressekonferenz in der Realschule Bad Krozingen vom Gewerbeverband Bad Krozingen (Peter Lob) übergeben. „Klasse 9b ist stolz auf ihre gute Zusammenarbeit und freut sich sehr über den Preis“, betont Wolpert.



Besinnlicher Gottesdienst

Rund um das Thema „Du bist schön, genau so, wie du bist!“ ging es beim diesjährigen Weihnachtsgottesdienst. Traditionell gestalteten die Schüler der Abschlussklassen das besinnliche Krippenspiel unter der Leitung von Myra Tanner. Musikalisch umrahmt wurde der festliche Morgen vom Schulorchester, dem Schulchor, der Percussion-Gruppe und weiteren Schülern.

 



Adventsstimmung beim Weihnachtsmarkt in Schliengen

Beim diesjährigen Weihnachtsmart in Schliengen am zweiten Adventswochenende verkauften Schüler und Lehrer gemeinsam unter anderem selbst gebackene Kekse und individuell gestaltete Weihnachtskarten.

Am Stand gab es zudem wieder heißen Punsch, der unter anderem aus dem selbst gepressten Traubensaft der Schulreben zubereitet wurde. Zudem wurden seit langem endlich wieder Schoko-Äpfel angeboten.

Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die die Tombola des Fördervereins der Hebelschule mit ihren Sachspenden unterstützen und so wieder einmal für ein Angebot mit unzähligen attraktiven Preisen sorgten.



Überraschung gelungen!

Von wegen weihnachtliches Markgräflerland?!? Es ist zwar Mitte Dezember, aber es regnet und stürmt, kein Schnee in Sicht.

Und in Schliengen? Der Pausenhof der Hebelschule mit der Baustelle der neuen Mensa im Hintergrund wirkt trist. Wie sollen da besinnliche Stimmung und festliche Gefühle aufkommen?

Die Klasse 10b dekorierte die Hebelschule nun mit einer 4 Meter Tanne. Die Überraschung ist gelungen. Lehrer und Schüler freuen sich über den gelungenen Weihnachtsgruß und die festliche Tanne, die nun weihnachtlich geschmückt werden darf.



1. Vollversammlung: Begrüßung der neuen Fünftklässler

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Den Start machten in diesem Jahr die Schüler der 7 gemeinsam mit ihren Lehrern Marco Müller und Jan Tjardes. Es kamen kurz vor den Herbstferien alle 5. bis 10. Klässler sowie alle Lehrer in der Sporthalle zusammen.

Auf dem Programm stand unter anderem die Begrüßung der neuen Fünftklässler. Für sie gab es bunte Luftballons und einen süßen Willkommensgruß. Gezeigt wurden in einem Rückblick auch Bilder der diesjährigen Projektwoche. Zudem stellten sich im Rahmen der Veranstaltung die neuen Kollegen an der Hebelschule vor. Es wurde auch die neue Vertrauenslehrerin, Victoria Bansemer, und der Schülersprecher, Julio Bardon, vorgestellt. Mutig melden sich zum Schluss der Veranstaltung die Klassensprecher der 5a zu Wort und formulierten, wie sie sich das Miteinander, vor allem mit den älteren Schülern, an der Schule, wünschten.



Schliengen to go!

Am letzten Tag vor den Herbstferien informierten sich die beiden 5. Klassen über die Schliengener Bücherei, die von Ehrenamtlichen geführt wird.

Anschließend zogen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen durch Schliengen, immer auf der Suche nach historischen Zeugnissen und Spuren der Vergangenheit: Brunnen, Kreuze, historische Gebäude, Jahreszahlen auf der Fassade, Hinweisschilder rund um das Rathaus.

Dabei folgte jede Gruppe einer anderen Route, die sie mit Hilfe des Kinderdorfplanes des Ortes Schliengen finden musste. Dies gelang Ihnen allen so gut, dass die Gruppen pünktlich nach 2 Stunden wieder in ihren Lernateliers an der Hebelschule ankamen.



Besuch der Job-Start-Börse in Müllheim: Fit für das Berufsleben

 

Realschulabschluss, was dann?

Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit nicht nur die 10. Klässler der Hebelschule Schliengen. Antworten finden helfen wir, das sind mehr als 50 Pädagoginnen und Pädagogen, indem wir im Rahmen des Unterrichts über passende Berufe informieren und akademische Möglichkeiten aufzeigen. Zudem können sich die Heranwachsenden im Rahmen von Praktika in beruflichen Herausforderungen ausprobieren.

Über die Jahrgänge verteilt spielt die berufliche Orientierung eine wichtige Rolle im Konzept der Schule und ist fest im Schulcurriculum verankert.

In den Klassenstufen 5 bis 7 dürfen die Schüler im Rahmen des Boy’s and Girl’s Day in verschiedene Berufe schnuppern. Die Achtklässler verbringen zwei Wochen im Rahmen eines Praktikums in einem oder zwei Betrieben ihrer Wahl. Zudem besuchen wir, wie hier die Klasse 10b Ende Oktober in Müllheim, regelmäßig Job-Start-Börsen und Berufsmessen.



Nachts in der Schule - Art Night der 10. Klasse

Zu Beginn des Schuljahres fand in der Klasse 10b eine „Art Night“ statt. Hierbei beschäftigten wir uns eine Nacht lang mit Kunst – genauer gesagt, mit dem Thema Comic. Zu Beginn starteten wir mit einem digitalen Rundgang durch Brüssel und betrachteten einige Comics, die eine Verbindung zwischen Comic und ihrer Umgebung darstellen. Anschließend gestaltete jeder ein eigenes Werk und bildete darin Comicfiguren ab, führte bestehende Comics weiter, übertrug Elemente malerisch auf eine Leinwand und vieles mehr. Neben dem künstlerischen Arbeiten wurde bei der Art Night natürlich auch gemeinsam gekocht, gegessen und die Zeit verbracht.



Fair Future - Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Fair Future – die Hebelschule für eine gerechte Zukunft! Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche beschäftigen wir uns mit dem Thema „Fair Future“.

Die Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsschule, wie auch außerschulische Partner, boten dabei Projekte für die Klassen 5 bis 10 zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten an.

 

Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Wir lernen fair miteinander umzugehen!

Wir fahren Fahrrad statt Bus!

Wir sammeln Plastik aus grünen Wiesen und blauen Flüssen!

Wir gestalten unsere Umwelt so, dass wir uns wohlfühlen!

Wir packen die Probleme an, die sich uns in den Weg stellen!

Wir hinterfragen gesellschaftliche Standards!

Wir trinken eigenen Traubensaft statt Orangensaft aus Spanien!

Wir essen Pommes statt Würstchen! 

Wir setzen uns für Mitmenschen überall auf der Welt ein!



Sommerturnier mit spannenden Spielen bei traumhaftem Wetter

Die Absolventen der Abschlussklassen wurden stilvoll verabschiedet, Lernentwicklungsberichte sind verteilt und in den Bilanzgesprächen haben Schüler gemeinsam mit ihren Eltern und Lerncoachs Ziele für das kommende Schuljahr gesteckt. Es ist also geschafft, das Schuljahr und traditionell steht dann in Schliengen eigentlich nur noch eins auf dem Programm: Das traditionelle Sommerturnier.

Auf dem Beachvolleyballfeld pritschten dabei die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen um die Wette. Bei sommerlichen Temperaturen gab es dort am Montag heiße Ballwechsle zu sehen. Für einen reibungslosen Ablauf und die passende Stimmung am Schliengener Beach sorgten die 9 Klässler. Wer Hunger oder Durst hatte, konnte sich an der mit Liebe gerichteten Theke bei der Klasse 9c wie auch am Kuchen- und Waffelstand der Klasse 6b bedienen.

Im Pausenhof der Hebelschule wurde zudem das Tischtennisturnier – mit Teilnehmerrekord – ausgerichtet.

Eng umkämpft waren die Toren beim parallel auf dem Rasen stattfindenden Fußballturnier. Zum Höhepunkt spielte eine Auswahl der 9. Klasse gegen die Lehrermannschaft. „Man, die Lehrer sind ganz schön schnell“, betonten die Schüler im Anschluss, die das Match auf Augenhöhe mit 4 zu 6 verloren.



Abschlussfeier der 9. und 10 Klassen: Es ist geschafft!

Es ist geschafft! Vor kurzem verabschiedeten sich die 9. und 10. Klässler der Hebelschule in Schliengen bei ihrer Zeugnisvergabe im Bürger- und Gästehaus. Insgesamt mehr als 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die mit dem Hauptschulabschluss die Schule verlassen, und knapp 40 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich – erstmals an der Gemeinschaftsschule in Schliengen - die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, feierten mit einem abwechslungsreichen Programm ihren Abschluss. Dabei zeigten die Absolventen in ihren kreativen Beiträgen vor allem eins: Vielfalt – das, was die Gemeinschaftsschule ausmacht.

"Für uns ist diese Feier etwas ganz Besonderes, denn heute verlassen die ersten Realschüler unsere Gemeinschaftsschule“, sagte Andreas Schlageter, Rektor der Hebelschule, in seiner Begrüßung. Nicht nur Bürgermeister Werner Bundschuh, sondern auch der ehemalige Rektor der Schule, Hansjürgen Rung, Bauamtsleiter Gerhard Sommerhalter, Schulentwickler Prof. Dr. Frank Brückel, zahlreiche Gemeinderäte, Pfarrer Olaf Winter, Hannah Otto von der Jugendmusikschule, und der Elternbeiratsvorsitzende Tim Wessel waren gekommen. Investitionen in die Hebelschule seien richtig angelegt – das zeige der heutige Abend - und auch wichtig für die positive Entwicklung der Gemeinde, betonte Bundschuh in seiner kurzweiligen Rede. Er wünschte allen Absolventen alles Gute.

Für eine ausgelassene Feier sorgten unter anderem die kreativen Tänze der 9. und 10. Klassen. Egal ob perfekte Synchronität, ausgelassenen Partystimmung beim „Hubschrauber-Lied“ oder der klassische Walzer. Die Schüler überzeugten mit Bühnenpräsenz. Unterstützt wurden die Gruppen bei der Vorbereitung von Thea Rebholz, Sozialarbeiterin an der Hebelschule und den beiden Lehrerinnen Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol.

Unter der Leitung von Matthias Westphal, Musiklehrer an der Hebelschule, rockten die 9. und 10. Klässler aktuelle Hits und Klassiker. Ein Teil der Absolventen hatte getreu dem Motto des Abends, nämlich Oscar-Verleihung, Kurzfilme gedreht. Das Publikum wählte schließlich die Produktion von Anna Huber, Sanita Tautkus und Judith Tamara Schlegel zum besten Film. Für die Dekoration hatten Simone Wolpert, Patricia Heck und Alexander Widmer mit ihrem Schülerteam sowie zahlreiche Eltern der 10. Klasse gesorgt.

Alexander Widmer, Patricia Heck, Christine Aniol, Victoria Bansemer und Jakob Käfer, Klassenlehrer der Klassen 9, verabschiedeten schließlich ihre Absolventen. Kim-Marie Oßwald (9a), Justin Springer (9b) und Max Erdmann (9c), der mit einem Schnitt von 1,6 auch Jahrgangsbester ist, wurden vom Förderverein mit einem Preis für die besten Leistungen ihrer Klasse bedacht.

Stolz auf die erbrachten Leistungen, den Realschulabschluss nämlich, blickten auch Angelika Hahnefeld und Simone Wolpert, Klassenlehrer der 10. Klassen, in die Zukunft. Viele Schüler besuchen nun entweder weiterhin eine Schule oder haben bereits ihren Ausbildungsvertrag in der Tasche. Klassenbeste und mit einem Preis bedacht wurden Judith Schlegel (10a) und Frederik Erat (10b). Den Preis im Gebiet Geisteswissenschaften erhielt Lorenz Eckle (10a).



Rollstuhlprojekt: "Es war schön, sich auszutauschen!"

In der Klasse 6a der Hebelschule in Schliengen fand vor kurzem ein besonderes Projekt statt. Sie bekamen Besuch von den Rollifreunden aus Weil am Rhein. So haben die Schülerinnen und Schüler den Projekttag erlebt:

Eric: "Wir haben uns am Dienstag mit den Rollifreunden aus Weil am Rhein getroffen. Wir haben zuerst ein bisschen Theorie gemacht und dann sind wir runter in die Turnhalle gegangen. Da durften wir mit den Rollis rumprobieren. Es hat jeder einen Basketball bekommen und versucht ein Korb zu werfen und wie man einen Ball schnell ohne anzuhalten aufzunehmen. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht und weil ich selber im Rollstuhl sitze konnte ich mich mit den anderen Rollifahrern austauschen. Wir haben uns Tipps gegeben. Auf jeden Fall hat es mir sehr gefallen und es war schön, sich mit den anderen auszutauschen."

Lena: "Am Dienstag, den 16.06.2018, in der 3. Stunde starteten wir mit dem Rolliprojekt. Wir saßen alle in 308. Die Tür ging auf und drei Rollstuhlfahrer/innen kamen herein. Sie erklärten uns, dass sie vom Verein „Die Rollifreunde“ waren. Dann erklärten sie, warum sie im Rollstuhl sitzen (z.B. plötzliche Kinderlähmung). Nach einem Vortrag gingen wir in die Sporthalle. Dort standen Rollstühle. Wir wurden in Teams aufgeteilt. Dann begannen wir Wettrennen und alle hatten dabei viel Spaß. Dann durften wir frei herum probieren, auch ein bisschen Rollstuhlbasketball. Danach gingen wir wieder nach oben und schauten uns einen Film über Rollisport an. Dann war das Projekt auch schon zu Ende. Es hat Spaß gemacht!"

Luca: "Das Rollstuhlprojekt war cool! Am Interessanten war das Video von dem Rollstuhlrugby. Das Video war witzig und cool. Als wir Rollstuhl fahren konnte, haben wir verschiedene Aufgaben gemacht (z.B. in einer Reihe fahren). Der Rolli von Rosa war sehr cool. Das ganze Projekt ging von der 3. bis zur 5. Stunde. In der 4. Stunde haben wir uns in Rollstühle gesetzt und in der 5. Stunde durften wir Fragen stellen. Das Ganze war lustig und cool und ich hoffe, dass wir in der 7. Klasse wieder so ein geniales Rollstuhlprojekt machen werden."



AC-Profil: Stärken stärken in Klasse 8

AC–Profil bedeutet „Assessment–Center“ und findet seit einigen Jahren an allen Gemeinschaftsschulen in Baden–Württemberg in der 8. Klassenstufe statt. Es ist ein Verfahren, bei dem individuelle, überfachliche Kompetenzen und Berufsinteressen eines Schülers ermittelt werden sollen. Des Weiteren dient das AC-Profil der Berufsorientierung sowie der individuellen Förderung im Sinne von „Stärken stärken“. In den vergangenen Wochen nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse wieder daran teil.

Unter anderem wurden die Gruppen auch vor praktische Herausforderungen gestellt, diese Objekte sind bei einer der Aufgaben aus verschiedenen Materialien entstanden.



Modellbauwettbewerb – Wie wollen wir wohnen?

Seit knapp zwei Jahren wird an der Hebelschule Schliengen das Aktiv „Architektur“ angeboten. Nicht nur im neuen Bildungsplan von 2016 ist es vorgesehen, bei den Schülerinnen und Schülern aller Schulformen die Wahrnehmung für die gestaltete Umgebung zu wecken. Auch seitens der Architektenkammer wird unter dem Titel „Architektur macht Schule“ das Ziel verfolgt, gebaute Umwelt bewusst wahrzunehmen und Grundlagen zu vermitteln um darauf Einfluss zu nehmen.

In einem Modellbauwettbewerb, den die Kammergruppe Freiburg unter dem Label Architekur:Klasse ausgeschrieben hat, war die Frage zu klären, wie wir zukünftig wohnen wollen.

Vier Schülerinnen der 8. Klassen haben sich seit Mitte Februar mit dieser Frage beschäftigt und ein kreatives Modell aus Recyclingmaterial erstellt. Zuvor wurden bereits gebaute Wohnbeispiele besprochen, die besondere Formen des Gemeinschaftswohnens aufzeigen. Auch wenn es in einer Gemeinde wie Schliengen noch möglich ist, freie Grundstücke mit großzügigen Einfamilienhäusern zu bebauen, stellt sich doch die Frage, ob Wohnen auch anders möglich ist. Das Thema Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit betrifft uns alle.

Die Schülerinnen konnten nach anfänglicher Skepsis bald aufskizzieren, welche Räume sie teilen würden und welche weiteren Funktionen in einem Wohnhaus der Zukunft ideal wären. Viele Grünflächen wurden rund um das Gebäude, auf den Dächern und in den Geschossen gestaltet, um dem Traum vom Wohnen auf dem Land möglichst nah zu sein. Gemeinschaftliche Einrichtungen wie ein kleiner Kinosaal oder ein Café mit angeschlossener Terrasse und Spielplatz für Kinder und Jugendliche wurden gebaut. Kleine Läden im Erdgeschoss - vielleicht sogar für die Erzeugnisse der Gewächshäuser vom Dach – wurden für die Nahversorgung bedacht. An die Fassade angesetzte Singlewohnungen oder WG-Zimmer sollen die Wohn- und Arbeitswelt verbinden.

All diese Ideen wurden auf einer vorgegebenen Modellplatte im Maßstab 1:100 umgesetzt. Nach zweiwöchigem Praktikum und 2 Wochen Osterferien war die Zeit bis zur Abgabe am 19.April denkbar knapp! Voller Motivation haben Saphira Berg, Emilie Graf, Gabrielle Kaiser und Sina Maria Leopold ihr Modell mit zusätzlichen Stunden in der Mittagszeit fertig gestellt.

Dieser Einsatz, kreative Ideen, aber vor allem auch die vielfältigen Antworten auf die Frage wie wir wohnen wollen hat die Jury aus 5 Freiburger Architekten überzeugt: Das „Gartenhaus der Zukunft“ wie es genannt wurde, hat eine lobende Erwähnung in der Altersklasse 7. / 8. Klasse erhalten. Ein Preis, der nur dann ausgesprochen wird, wenn es neben dem 1. Platz noch eine weitere sehr gute Arbeit gibt.

Zur Vernissage mit Preisverleihung fuhr die Aktiv-Gruppe mit der als Jugendbegleiterin tätigen Architektin Dipl.-Ing. (FH) Andrea Penselin Ende April in das Architekturforum nach Freiburg. Die mündliche Vorstellung des Modells war sicher eine aufregende Erfahrung, die mit der anschließenden Preisverleihung einen tollen Abschluss fand.



Präventionsprojekt zum Thema Medien für Schüler, Eltern und Lehrer

In Kooperation mit Bernhard Greßlin, dem Präventionsberaten und Jugendsachbearbeiter der Polizei, beschäftigen sich die Schülerinne und Schüler der 6. bis 8. Klassen derzeit mit Themen wie „Gewalt und Mobbing“, „Alkohol und illegale Drogen“, sowie „Mediengefahren“. In diesem Rahmen organisierte die Präventionsbeauftragen der Schule, Patricia Heck (Lehrerin an der Hebelschule), nun auch einen Elternabend zum Thema „Medien“. Gemeinsam gestalteten Bernhard Greßlin und Daniel Ott, Präventionsfachkraft der Villa Schöpflin, einen informativen Abend rund um Fragestellungen zum Persönlichkeitsrecht, Jugendschutz, Gewalt, Mobbing, Onlinespiele, Sucht und den Umgang mit Medien, wie Handy oder Spielkonsole, allgemein. Finanziell unterstützt wurde diese Veranstaltung vom Förderverein der Hebelschule.



Hebelschüler auch im Sport auf Erfolgskurs

Viele Schülerinnen und Schüler der Hebelschule sind in ihrer Freizeit sportlich aktiv und, das zeigte das vergangene Wochenende wieder einmal, mit beachtliche Erfolgen in unterschiedlichsten Bereichen.

Am Sonntag traten viele Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrern beim Rheinauenlauf in Rheinweiler an. Beim Jugend-Lauf über 2,7 Kilometer gingen Mädchen aus der 9. Klasse, wie auch zahlreiche 6. Klässler an den Start. Eric Lievert, Schüler der 6a, erkämpfte sich in der Klasse B-Jugend männlich einen 2. Platz (von 31). Jannis Baumert, der die 9. Klasse des Realschulzweigs der Hebelschule besucht, kam beim Hobbylauf über 5 Kilometer nach knapp 24 Minuten als Erster der Jugend männlich ins Ziel.

Der Nachwuchsringer Justin Springer vom TSV Kandern darf sich seit vergangenem Wochenende deutscher Vizemeister der Freistil-Klasse in der A-Jugend nennen. Als südbadsicher Meister qualifizierte er sich für die Deutsche Meisterschaft in Ladenburg. Gleich seine ersten drei Duelle entschied Springer am Freitag und Samstag per Schultersieg. Den vierten Kampf, der ihn ins Finale brachte, gewann er nach zweimal zwei Minuten mit 8:0 nach Punkten. „Ich habe mit etwa 9 Jahren angefangen zu ringen, weil ich mich selbst verteidigen wollte. Ich wurde geärgert, es hat mich gestört, dass ich dann eher in die Defensive gegangen bin, als mich zu wehren“, berichtet Justin.

An Leistungssport habe er damals nicht gedacht. „Ringen hat mir einfach Spaß gemacht und fordert mich sportlich heraus.“ In den vergangenen Monaten trainieret der 15-jährige Schüler aus Liel, der derzeit die 9. Klasse der Hebelschule besucht, nicht nur mindestens 3 Mal die Woche im Ring, sondern bereitete sich parallel auf seine Abschlussprüfungen vor. „Jetzt steht zuerst der Hauptschulabschluss an. Danach möchte ich in Schliengen noch den Realschulabschluss machen“, erklärt er.

Mit seinem Ergebnis vom Wochenende sei er mehr als zufrieden. Erst im Endkampf musste sich der Fliegengewichtler bei seiner ersten deutschen Meisterschaft dem besseren Niveau des Gegners beugen. „Immerhin war ich mit 15 der Jüngste in der A-Jugend und mein Gegner nicht nur größer, sondern auch 2 Jahre älter.“



Thema Berufe bei der 4. Vollversammlung

Vor kurzem fand die Vollversammlung unter der Leitung der Schüler der 9c statt. Sie hatten gemeinsam mit ihren Coaches Victoria Bansemer und Jakob Käfer ein Programm rund um das Thema Berufe zusammengestellt.

Unter anderem stellte sich Susanne Frey, die als pädagogische Assistentin für die Berufsberatung an der Hebelschule zuständig ist, vor. Ehemalige Schüler der Hebelschule berichteten, was sie nun machen und was ihnen an ihrer Ausbildung gefällt, und was einfach so richtig nervt. Die Projektprüfungsgruppe „Ameise“ aus der 9. Klasse erklärte, wie sie sich ihr Thema erarbeitet hatten. Die Prüfungskommission bewertete diese Prüfung mit einem „sehr gut bewertete hatte, erarbeitet hatte.

Schließlich drückten alle gemeinsam noch ganz besonders fest die Daumen für all jene Hebelschüler, die nun gerade – ob Haupt- oder Realschulabschluss – ihre Prüfungen schreiben. „Viel Glück, ihr schafft das!“



Was macht eigentlich ein Bestatter?

Im April trafen sich die Religionskurse der 10. Klassen mit Frau Kübeck und Frau Wochner auf dem Schliengener Friedhof mit Herrn Mayer vom Bestattungsinstitut Mayer in Schliengen. Er hat den Schülern unter anderem die Einsegnungshalle und die Kühlzelle gezeigt. Außerdem gab es Informationen rund um den Ablauf einer Beerdigung, die möglichen Kosten, die verschiedenen Bestattungsvarianten. Er hat aber auch von seiner Arbeit erzählt. Ein intensiver, wie interessanter Vormittag!



Let's putz rund um die Hebelschule

„Let`s putz - weg mit dem Schmutz!“ hieß es kurz vor den Osterferien an der Hebelschule in Schliengen. Die Schülerinnen und Schüler der 7b, 9b und 10a packten - ausgestattet mit Handschuhen und Plastiksäcken – dabei mit an. Sie säuberten unter anderem den Schulhof und das Umfeld des Schulgeländes, aber auch das Gelände rund um das Rathaus, die Bushaltestellen und den Kirchplatz, sowie den Bereich beim Bürger- und Gästehaus, sowie um den Sportplatz von Schmutz und Müll.

Im Laufe des Winters hatte sich einiges angesammelt. Nach gut zwei Stunden waren viele Müllsäcke gefüllt, unter anderem mit Flaschen, Schokoladenpapier und Zigarettenstummeln. Auch der ein oder andere außergewöhnliche - oder besser gesagt - skurrile Fund war mit dabei: Das Skelett eines Schädels. Dieser landete aber nicht im Müll, sondern wird im Biologieunterricht noch genauer unter die Lupe genommen.


"Es muss ein Fuch-Schädel sein."

Am Freitag, den 16. März, haben Schüler der Hebelschule Schliengen einen Zierschädel bei der Aktion „Let’s putz“ gefunden. Dieser wurde dann im Biologieunterricht genauer untersucht.

Wir kamen darauf, dass es nur ein Säugetier sein kann. Danach haben wir die Säugetiere in Klassen eingeteilt und sind zu dem Schluss gekommen, dass unser Schädel auf jeden Fall zu einem Raubtier gehört haben muss. Danach haben wir uns verschiedene Schädel von Raubtieren angeschaut und sind anhand von unterschiedlichen Merkmalen, wie zum Beispiel die Form und die Zähne darauf gekommen, dass unser Schädel von einem Fuchs sein muss.

 Lara Drolshagen, Klasse 9b



Von wegen Opferrolle!

12 Schülerinnen der Klasse 9 nehmen derzeit im Sportunterricht an einem "Selbstbehauptungs-Seminar " unter professioneller Leitung teil. Möglich wurde dieses Angebot nur durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Hebelschule.

Mit hoher Motivation und viel Spaß wagen sie sich an neue Ideen. Zielsetzung ist es, das Vertrauen in sich und sein Tun zu stärken, um in einem Konfliktfall agieren zu können.

Rhetorik, Kognitive und koordinative Fähigkeiten werden geweckt, um mit technischen und taktischen Maßnahmen Aktionen der Gegenwehr einzuleiten. Klare Grenzziehung in Sprache und Auftreten sind wichtige Aspekte, um zu einem "Gegenüber" zu werden und nicht in eine Opferrolle gedrängt zu werden.

Selbstverständlich wurden bereits Illusionen genommen, die zu oft durch die Medien zu einer Verblendung der Realität führen.

Fazit nach den ersten Kurseinheiten: Den Teilnehmerinnen wurde durch das Seminar eine neue Tür geöffnet, um mit Gefühl, Wissen und Neugierde in die Zukunft zu gehen.



Maria Angelica Padilla Julio: Talent im Land

Maria Angelica Padilla Julio, Schülerin der Hebelschule Schliengen, wird vom Stipendienprogramm "Talent im Land" gefördert. Ihre Zukunftspläne? Sie möchte Modedesignerin werden. Hohe Ziele, die sich die Jugendliche gesteckt hat und für die sie hart arbeitet.

Die Schülerin der 10. Klasse ist 15 Jahre alt. Vor vier Jahren kam sie aus Cartagena in Kolumbien nach Schliengen. Als sie im Markgräflerland ankam, musste sie erst einmal Deutsch lernen. Dabei geholfen haben ihr unter anderem die Pädagogische Assistentin Frau Frey und auch ihre Klassenlehrerin Frau Hahnenfeld.

Das noch bis Juli 2020 laufende Stipendium verwendet Maria laut eigenen Angaben für weitere Nähkurse, Stoffe, Zubehör und größere Anschaffungen wie ihren ersten eigenen Computer. Sie hat übrigens eine eigene Homepage und ist auf Facebook, Youtube, Twitter und Instagram aktiv. Nach dem Realschulabschluss in Schliengen möchte die junge Kolumbianerin die Fachhochschulreife machen und Modedesign studieren. Wir wünschen unserem Talent im Land weiterhin viel Erfolg! Mehr von Maria gibt es im Internet.



Lehrer gingen den gewieften Neuntklässlern ins Netz

Von Schülern für Schüler lautet der Grundsatz der Schülervollversammlungen, die regelmäßig an der Hebelschule stattfinden. Am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, fand diese unter der Leitung der Schüler der 9b statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich ein ganz besonders närrisches Programm ausgedacht.

Unter dem Motto „Film und Fantasy“ forderten sie, gemeinsam mit ihren Coaches Patricia Heck und Christine Aniol, bereits im Vorfeld die 5. bis 7. Klassen zu einem Kostümwettbewerb auf. Am Donnerstag wurde von der Fachjury nun das beste Kostüm prämiert. Allerlei phantasievolle Kreaturen schafften es in die engere Auswahl. Über zwei Kinogutscheine durfte sich schließlich Luke aus der 6b mit seinem Dinosaurier-Kostüm freuen.

Um ihre Freiheit bangten neben einem Cowboy und dem ernsten FBI-Mitarbeiter auch ein Indianerhäuptling, Badman höchst persönlich und das schillernde Einhorn. Alles Lehrer, die den gewieften Neuntklässlern ins Netz gegangen waren. Unter lauten „Hop-Hop“-Rufen traten bei den einzelnen Wettbewerben dann Schüler gegen Lehrer an. Konnte sich ein Lehrer beispielsweise beim Torwandschießen, dem Bobycar-Rennen, oder dem Eierlauf gegen die motivierten und konzentrierten Schüler durchsetzen, durfte ein Lehrer das Gefängnis verlassen.

Im Mittelpunkt der dritten Versammlung stand schließlich eine wilde Party, bei der es nicht nur fette Hits und alte Klassiker zum Mitgrölen auf die Ohren gab. Es regnete auch Papierschnipsel und jede Menge Bonbons. Narri, Narro, die Hebelschüler sin` do!



Gemeinschaftsschule Schliengen erfolgreich bei Jugend forscht Wettbewerb

Nun im fünften Jahr in Folge, konnten drei Schüler der Hebelschule Schliengen in den Kategorien Geo- und Raumwissenschaft, sowie Technik überzeugen und belegten beste Plätze in ihrer Altersgruppe. Insgesamt kamen am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ fast 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Südbaden in der Sick- Arena in Freiburg zusammen um ihre Projekte in sieben verschiedenen naturwissenschaftlichen Kategorien, jeweils zwei Fach- Jurys zu präsentieren.

Timo Drolshagen und Lukas Blum, beide 13 Jahre alt, erreichten mit Ihrem Thema „Bubble Gum Remover“, einem Controller gesteuertem Reinigungsroboter aus Fischertechnikkomponenten, in einem starken Teilnehmerfeld, den zweiten Platz im Bereich Technik. Maximilian Brendlin mit seinem Projekt „Dem Feinstaub auf der Spur“ errang den ersten Platz bei den Geo-Wissenschaften. Insgesamt investierten die talentierten Hebelschüler jeweils etwa 100 Stunden in ihr Projekt, vielfach in der Jufo- AG und an Forschungsnachmittagen an der Hebelschule.

Mehr im Archiv unter "Jugend Forscht".

Die jungen Forscher und Tüftler der Hebelschule von links: Maximilian Brendlin, Timo Drolshagen und Lukas Blum.



Ab ins Handwerk, um praktisch zu arbeiten, oder weiter zur Schule gehen?

Die Hebelschule ist eine Gemeinschaftsschule mit mehr als 500 Schülerinnen und Schülern von Klasse 1 bis 10. Ab Klasse 5 bereiten wir als Schule, das sind knapp 50 Pädagoginnen und Pädagogen, die Heranwachsenden in Schliengen auf verschiedene Abschlüsse und das Berufsleben vor.

Wir ermöglichen, dass sich unsere Schüler über passende Berufe informieren und sich im Rahmen von Praktika in beruflichen Herausforderungen ausprobieren können. Zudem zeigen wir akademische Möglichkeiten auf.

Zwei Schüler der 9. Klasse, Gavin Hull und Alex Neumeister, nutzen kürzlich darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Müllheim an der Georg-Kerschensteiner-Schule bei dem Eignungstest für den Schreinerberuf selbst zu teste und im Umgang mit Holz ihr Wissen anzuwenden.

Welche Abschlüsse kann ich, beziehungsweise kann mein Kind, denn nun an der Hebelschule in Schliengen machen? Diese Frage lässt sich so beantworten: Möglich ist einerseits die Mittlere Reife (Realschulabschlussprüfung) nach Klasse 10 oder aber der Hauptschulabschluss (Hauptschul-abschlussprüfung) nach Klasse 9.

Im Anschluss an Klasse 10 ist zum Beispiel ein Übergang in die gymnasiale Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums (mit Französisch als 2. Fremdsprache), oder ein Übergang an ein berufliches Gymnasium (kein Französisch notwendig) möglich. Weitere Möglichkeiten sind der Übergang in eine berufliche Ausbildung und das berufliche Schulsystem.