Aktuelles aus der Sekundarstufe


Sommergottesdienst im Zeichen des Friedens

Gemeinsam blicken alle Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule am letzten Schultag auf das vergangene Jahr zurück.

Beim traditionellen Gottesdienst in der katholischen Kirche sprachen Christiane Kübek und Eva Haddadin rückblickend gute wie schlechte Erlebnisse und Ereignisse an. Gestaltet wurde der Gottesdienst in diesem Jahr unter anderem von Beiträgen der 5. und 6. Klasse, die eigens für diesen Anlass Lieder einstudiert hatten. Zum Schluss standen der Frieden und alle guten Wünsche, die speziell auch Richtung Ukraine und an alle derzeit Flüchtenden gerichtet waren im Mittelpunkt. Es entstand ein riesiges „Band des Friedens“, das künftig das Schliengener Schulhaus zieren wird.



Erfolg der 7a beim Europawettbewerb: Nächster Halt – Nachhaltigkeit

Klimakrise, Hitzerekorde, Insektensterben – Nachhaltigkeit spielt für die Schülerinnen und Schüler der 7a der Hebelschule Schliengen nicht erst seit den „Fridays for Future“- Demonstrationen eine große Rolle.

Beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 7a der Gemeinschaftsschule Schliengen unter dem Titel „Was krabbelt und fliegt denn da“ mit Insekten und ihrer bedeutenden Rolle für unser Ökosystem. Schnell war den Schülerinnen und Schülern zum Start des Wettbewerbs klar, dass den Insekten eine außerordentliche Rolle in unserem Ökosystem zukommt. „Wir brauchen sie zur Befruchtung der Blütenpflanzen. Ohne Insekten gibt es kein Obst und Gemüse.“ „Insekten können auch wichtige Nahrungsquelle für andere Insekten und Tiere sein.“ Gleichzeitig sind die Lebensräume der Insekten durch Insektizide, Abholzung und Zerstörung stark bedroht. Aus diesem Grund verwundert es nicht, dass die Insekten zu einer Gruppe der besonders gefährdeten Tiere in Europa zählen.

Alleine und in der Gruppe setzten sich die Schülerinnen und Schüler anschließend mit dieser Thematik auf künstlerische und literarische Weise auseinander. Hierbei entstanden gemalte, gezeichnete und collagierte Kunstwerke, digitale Bilder sowie Geschichten. Die Kunstwerke zeig wie Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum krabbeln, fliegen und fressen und warum Insekten für uns Menschen so wichtig sind. Auch auf die Frage „Was können wir Menschen tun, damit wir wieder rücksichtsvoller mit Insekten umgehen und ihre Population wieder stärken“ wurde in einigen Werken eine Antwort aufgezeigt.

Die Ergebnisse beeindruckte die Jury des Europäischen Wettbewerbs, an dem sich dieses Mal mehr als 58 000 Schüler aus mehr als 1 053 Schulen beteiligten. Ausgezeichnet wurden die Wettbewerbsbeiträge von Laura Montalban Mendez, Tim Röcker, Julie Schlümer, Pauline Wiedemann sowie die Gruppenarbeit von Melina Bliedtner, Anna-Lena Flury, Laura Hecker und Lisa Umlandt der Klasse 7a der Hebelschule Schliengen mit jeweils einem Ortspreis. Neben Urkunden gab es für die Klasse vom Landratsamt auch 2 Zauberwürfel sowie 2 Bälle, die im nächsten Schuljahr sicherlich in der Pause im Einsatz sind. 



Sommerturnier: Mal wieder siegten die Lehrer

Die Absolventen der Abschlussklassen wurden stilvoll verabschiedet, Lernentwicklungsberichte sind verteilt und in den Bilanzgesprächen haben Schüler gemeinsam mit ihren Eltern und Lerncoachs auf das Schuljahr zurückgeblickt und Ziele für das kommende Jahr gesteckt. Es ist also geschafft, das Schuljahr und traditionell steht dann an der Gemeinschaftsschule in Schliengen eigentlich nur noch eins auf dem Programm: Das traditionelle Sommerturnier.

Auf dem Beachvolleyballfeld pritschten dabei die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen um die Wette. Bei sommerlichen Temperaturen gab es dort am Montag heiße Ballwechsle zu sehen. Für einen reibungslosen Ablauf und die passende Stimmung am Schliengener Beach sorgte Torge Vater gemeinsam mit den Neuntklässlern. Wer Hunger oder Durst hatte, konnte sich am Kuchenstand der 9. Klasse bedienen. Hier gab es auch frischen Apfelsaft.

Parallel spielten die 7. bis 9. Klassen in der Turnhalle unter der Leitung von Alexander Widmer und Jan Tjardes Volleyball. Direkt nebenan kämpften beim Tischtennisturnier die Teilnehmer der 5. bis 9. Klasse um den Einzug in die nächste Runde. Wer sich geschlagen geben musste, konnte an der großen Rondo-Runde, bei der auch Organisatorin Victoria Bansemer selbst teilnahm, weiterüben.

„Tor!“, hörte man in regelmäßigen Abständen vom Fußballturnier. Auf dem Schliengener Sportplatz wurde auf 3 Feldern gekämpft. Hier war auch Sportlehrer Marco Müller, der das Sommerturnier organisiert hatte, als Schiedsrichter im Einsatz. Höhepunkt war zum Abschluss das Spiel der Schüler der Abschlussklassen gegen die Lehrermannschaft. Mit Unterstützung der Achtklässler traten Lehrer gegen Schüler auch im Beachvolleyball gegeneinander an. Und wie es die Tradition so will: Mal wieder siegten die Lehrer.



Zeugnisübergabe an der Gemeinschaftsschule in Schliengen: 9/10 Jahre Glücksspiel

Gut gelaunt über den roten Teppich flanieren und in die Kamera lächeln. Abschluss geschafft, hieß es am vergangenen Donnerstag für die 9.und 10. Klässler der Hebelschule Schliengen. Unter dem Motto „Casion Red Carpet“ luden die Gemeinschaftsschüler ins Bürger- und Gästehaus zu ihrer feierlichen Zeugnisübergabe ein und stellten gleich zu Beginn fest: „Die Würfel sind gefallen“.

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die mit dem Hauptschulabschluss in der Tasche die Schule verlassen, und 26 Schülerinnen und Schüler, die die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, starten nun in einen neuen Lebensabschnitt.

„Wir sind stolz auf euch, weil ihr diese Herausforderung so gut gemeistert habt“, sagte Andreas Schlageter, Rektor der Hebelschule. Sich gerade in den vergangenen zwei Jahren unter Corona-Bedingungen auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten sei nicht immer leicht gewesen. Er ermutigte die Absolventen in seiner Begrüßung, ihren Weg zu gehen und ihre Potentiale zu nutzen. Musikalisch untermalt wurde die Zeugnisübergabe von Beiträgen der beiden 9. und der 10. Klasse. Die Stücke hatten sie mit ihrem Musiklehrer Matthias Westphal einstudiert.

Im Namen aller Absolventen bedankte sich der Zehntklässler Marlon Mayer in seiner frei gehaltenen Rede bei allen am Schulleben beteiligten. „Kinder, die nichts dürfen, werden Erwachsene, die nichts können. Hier an der Hebelschule durften wir definitiv genug“, lautete sein Fazit. Aus Sicht der Eltern blickte Andreas Gorgas auf die Schulzeit an der Gemeinschaftsschule zurück: „Das besondere ist, dass jeder hier individuell gesehen, bis zuletzt gefordert und gefördert wird.“ Zudem sei auf die Schule immer Verlass gewesen.

Welche Wege die Absolventen der Gemeinschaftsschule in Schliengen nun gehen, erfuhren Eltern und Lehrer bei der anschließenden Präsentation. So wird beispielweise ein Teil der Schülerinnen und Schüler nach ihrem Realschulabschluss auf ein weiterführendes Gymnasium oder eine andere weiterführende Schule wechseln. Viele der Haupt- und Realschulabsolventen haben einen Ausbildungsvertrag in der Tasche und starten in sozialen und handwerklichen Berufen in der Region ins Berufsleben.

Zum Abschluss konnten die Klassenlehrerteams zahlreiche Preisträger auszeichnen. Claire Huber, Sina Person, Torge Vater und Jan Tjardes, Klassenlehrer der Klassen 9, und Marco Müller, Klassenlehrer der 10. Klasse, verabschiedeten stolz ihre Absolventen. Luna Cammarata wurde mit ihrem Schnitt von 2,0 vom Förderverein mit einem Preis für die besten Leistungen der Klasse 9 bedacht. Als Klassenbeste mit einem Schnitt von 1,3 wurde zudem Hanna-Lotta Rohne aus Klasse 10 bejubelt. Im sozialen Bereich besonders hervorgetan hatte sich in Klasse 9 Anna-Lisa Starck und in Klasse 10 Steven Reinecke. Sie erhielt vom Förderverein der Gemeinschaftsschule den Preis für „Soziales Engagement“.

Besondere Anerkennung und einen Preis für ihre persönliche Entwicklung bekam zudem Tatiana Kazantceva überrecht. Im April 2021 zog sie aus Russland nach Deutschland und besuchte dann an der Hebelschule die 9. Klasse. Jetzt hat sie ihren Hauptschulabschluss in der Tasche und macht m kommenden Schuljahr an der Hebelschule in Klasse 10 weiter. Nächstes Ziel: Realschulabschluss. Den Preis der Sparkasse Markgräflerland im Gebiet Geisteswissenschaften erhielt der Zehntklässler Jonas Heinemann.



C’était la journée francaise!

Wer am ersten Montag im Juli die Hebelschule in Schliengen betrat, dem sprangen sofort drei Farben ins Auge: Blau! Weiß! Rot! Girlanden in den Farben der französischen Flagge schmückten den Eingang und das Schulgebäude der Gemeinschaftsschule: C’était la journée francaise! Anlass war der erste „französische Tag“.

Ziel dieses Tages war es, die französische Kultur mit Musik, Essen, Kunstwerken, passender Verkleidung und natürlich der Sprache Französisch zu feiern. Da die Hebelschule bereits in der Grundschule Französischunterricht anbietet, dann ab Klasse 6 das Wahlpflichtfach Französisch gewählt werden kann und außerdem die französische Grenze nur ein paar Autominuten entfernt liegt, wollten die Französischlehrerinnen mit dem „Journée francaise“ die Schülerinnen und Schüler für unser Nachbarland begeistern.

Viele Klassen hatten die Wochen zuvor mit dem Nachbarland beschäftigt, gebastelt und Kunstwerke produziert, die im Schulgebäude ausgestellt wurden. Neben Verfremdungen der Mona Lisa durch den Französischkurs der 5. Klassen, oder blau-rot-weißen Bilder mit Zentralperspektive und typischen französischen Motiven von Klasse 7 war auch einiges zum Mitmachen dabei: Ein französisches Gesicht, durch das man seinen Kopf stecken konnte und ein Quiz, bei dem man testen konnte, wie viele französische Wörter jeder von uns alltäglich im Sprachgebrauch verwendet.

„Bonjour!“, hieß es da statt „Guten Morgen!“ Überall auf den Gängen wurde Französisch gesprochen, vor allem von den Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtfaches. In den Pausen erschallte französische Musik über den Hof und die neunten Klassen der Gemeinschaftsschule boten französische Leckereien, wie pains au chocolat, croissants und madeleines an. „Wir freuen uns schon sehr auf nächstes Jahr und darauf, dass der französische Tag ein fester Bestandteil unseres Schullebens wird“, betonten die Kolleginnen der Französischfachschaft zufrieden.



Kunstausstellung: Was bedeutet Heimat für dich?

Was bedeutet Heimat für dich? Eigentlich sollte diese Frage an der Gemeinschaftsschule in Schliengen bereits im Jahr 2020 anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums der Gemeinde im Mittelpunkt stehen. Aufgrund der Einschränkungen im Schulbetrieb durch Corona wurde das geplante Kunstprojekt verschoben. Nun haben sich zu Beginn diesen Jahres die 5. bis 10. Klassen auf ganz unterschiedliche Weisen dem Thema „Heimat“ genähert. Die Ergebnisse sind derzeit im ganzen Schulhaus in Form einer großen Ausstellung zu sehen.

„Gerade jetzt ist das Thema Heimat und die Auseinandersetzung damit aktueller denn je“, betont Patricia Heck, Leiterin der Fachschaft Kunst, bei der Eröffnung der Ausstellung. Entstanden sind ganz unterschiedliche Werke. So haben Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse beispielsweise ihre Traumheimat oder Traumstadt aus unterschiedlichsten Materialien geschaffen. Neben blinken, modernen Stadtmodellen stehen phantasievoll eingerichtete Zimmer mit angrenzender Pferdekoppel oder Sprungbrett und großem Pool.

Bunt und grell springen einen förmlich die Pop-up-Begriffe zum Thema Heimat an. Comichelden wie Superman retten in den gezeichneten Geschichten die Heimat und auch ungewöhnliche Perspektiven auf die Heimat in Form von Fotografien sind zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler, die das Profilfach Kunst belegt haben, zeichneten Portraits mit Pastell-Kreiden.

Anhand von Denkanstößen, konkreten Fragen und Mitmachaufgaben, die die Kolleginnen und Kollegen, die das Fach Kunst an der Hebelschule unterrichten, erstellt hatten, wurden alle Gemeinschaftsschüler aufgefordert, sind intensiv mit den entstandenen Werken zu beschäftigen. Eine Reise in die Heimat, was welches Souvenir würdest du mitbringen? Hier werden die Betrachter der Ausstellung aufgefordert, selbst ein Souvenir in den bereitgestellten Koffer zu legen.

Die Realschulabschlussklasse der Hebelschule lenkte den Blick schließlich auch auf Europa und setzte sich vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine mit dem Thema Heimat auseinander. Und auch die Ergebnisse des Hebeltags, an dem sich die gesamte Schulgemeinschaft mit Johann Peter Hebel, der Namensgeber der Schule, beschäftige, wirkte nach. Zu sehen sind erneut einige Produkte, die im Rahmen dieses Projektes im Fach Deutsch entstanden sind.



Zahlreiche Schüler der Gemeinschaftsschule erfolgreich beim Rheinauenlauf

Nicht nur in der Schule ist Durchhaltevermögen und regelmäßiges Training wichtig, um erfolgreich zu sein. Auch als Langstreckenläufer braucht man diese Eigenschaften. Dass die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule in Schliengen diese Fähigkeiten besitzen, stellten sie eindrucksvoll beim diesjährigen Rheinauenlauf in Rheinweiler unter Beweis. Fast das halbe Starterfeld des Jugendlaufes (73 von 157) wurde von Schülerinnen und Schülern der Hebelschule besetzt. Auch einige Lehrerinnen und Lehrer der Hebelschule nahmen am Lauf teil und schlugen sich entweder erfolgreich über die 5-Kilometerdistanz oder begleiteten ihre Klasse bei dem kürzeren Jugendlauf.

Am Sonntag kurz vor den Osterferien traten viele Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrern beim Rheinauenlauf in Rheinweiler an. Beim Jugend-Lauf über 2,7 Kilometer gingen 31 Mädchen und 42 Jungen aus der 5. bis zur 7. Klasse an den Start. 7 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse wagten sich sogar im Beisein ihrer Lerncoaches an den Start des 5-km-Laufes.

Annika Jehle, Schülerin der 6b, erkämpfte sich in ihrer Altersklasse (0:12:09min) einen starken 6. Platz. Bei den Jungs war der Schnellste, mit einer tollen Zeit von knapp über 10 Minuten, Linus Willi aus der 7a, der damit einen ausgezeichneten 4. Platz in der Altersklasse der B-Jugend erzielte.

Insgesamt bewiesen 7 Klassen der Hebelschule besonderen Teamgeist, da je mindestens 5 Teilnehmerinnen und Teilnehmer es schafften, das Ziel in unter 20 Minuten zu erreichen. Damit sicherten sie sich jeweils einen Geldpreis für die Klassenkasse. Dank tollem Wetter und vor allem überragender Organisation war es ein rundum gelungener Laufvormittag.



Selbstbehauptung für Mädchen

An der Hebelschule in Schliengen fand ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen der 9. Klassen statt. Dieser Kurs wurde in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Thea Rebholz von Bernhard Greßlin, ehemals langjähriger Kriminalpräventionsbeauftragter der Polizei, durchgeführt. Die einzelnen Einheiten gliederten sich in einen Theorie- und einen Praxisteil.

So gab es Inputs und Gesprächsrunden unter anderem zu Themen wie Vermeidung von Gefahrensituationen und Verhalten in Konfliktsituationen. Auch rechtliche Bestimmungen fanden dort Ihren Platz. Ebenso kam das praktische Üben nicht zu kurz. Herr Greßlin trainierte mit der Mädchengruppe Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstechniken. Zum Abschluss gab es eine besondere Herausforderung: Markus Beer, der im Bereich Einsatztraining bei der Polizei tätig ist, unterstütze diese Veranstaltung. Die Mädchen konnten die gelernten Techniken direkt an ihm, gekleidet im Schutzanzug, anwenden. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei der AOK, die dieses Projekt durch Ihre finanzielle Unterstützung überhaupt möglich gemacht hat.

 

Mehr Informationen zur Schulsozialarbeit an der Gemeinschaftsschule gibt es hier.

Mehr Informationen rund um das Thema Prävention gibt es hier.



Präventionsprogramm an der Gemeinschaftsschule: Geburstagsparty von Tom & Lisa

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Schülerinnen und Schüler der 7a und 7b am Präventionsprogramm "Tom & Lisa" teil. Hierbei beschäftigen sie sich interaktiv und spielerisch mit Themen und Mythen rund um das Thema Alkohol, Partyspaß ohne Alkohol sowie dem richtigen Reagieren in Gefahrensituationen. Durchgeführt wird dieses Programm an der Gemeinschaftsschule in Schliengen von der langjährigen Präventionsbeauftragten, Patricia Heck.

Mehr Informationen rund um das Thema Prävention gibt es hier.



Neuer Lesestoff für unsere Bücherei

Endlich ist es soweit. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein der Hebelschule konnten die sehr begehrten Manga-Reihen in der Bibliothek der Gemeinschaftsschule weiter aufgefüllt werden. Zudem kaufte Simone Wolpert, die sich um die Bibliothek kümmert, auch die Bücher, die Tina Kemnitz im vergangenen November im Bürger- und Gästehaus in Schliengen den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Büchershow „Tolles Buch“ vorstellte.



Uf‘m Buurehof

„Muuuhhh, määäähhh, IAAAAA“, hallte es am „Schmutzigen Dunschtig“, dem letzten Schultag vor den Fasnachtsferien, laut durch die Mensa der Schliengener Hebelschule. Denn dort fand in diesem Jahr unter dem Motto „Auf dem Bauernhof“ erstmals ein großer Kostümwettbewerb für die 5. bis 10. Klassen statt. Ausgelassene Stimmung herrschte da an der Gemeinschaftsschule nicht nur bei der Präsentation der ausgefallenen Outfits.

Organisiert wurde der Wettbewerb von Schülern für Schüler. Bereits im Vorfeld hatte die Schülersprecherin Jana Müller gemeinsam mit ihrem Team, Larissa Nickel, Jonas Brehm und Jonas Gebhard (alle Klasse 8a) mit ihrem Lerncoach Angelika Hahnenfeld die Bühne hergerichtet und eifrig Werbung gemacht. Da gab es Stroh, eine an den Gartenzaun gelehnten Besen und die wie zufällig abgestellte Schubkarre. In der ländlichen Kulisse tummelten sich beim Einzel- und Klassenwettbewerb allerlei Tiere, Bauern und Fahrzeuge. Wild tanzte das Schwein, Kühe wurden von feschen Bauernmädels gemolken oder die Schafe vom alten Schäfer samt hibbeligem Hund bewacht. Die Klasse 6b präsentierte gekonnt einen eigenen Rap und einen Heiratsantrag machte ein Bauer seiner Angebeteten, nachdem er zuvor mit einer Vogelscheuche eifrig seinen Text geübt hatte, auch.

Gar nicht so einfach, da einen eindeutigen Sieger zu küren, befand die Jury und verteilte zahlreiche Preise für die kreativen Verkleidungen.



Die „Hebelwoche“ an unserer Hebelschule

Schliengen. Letzte Woche gab es an der Hebelschule Schliengen ein ganz besonderes Projekt, in dem sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 näher mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigten: Johann Peter Hebel. Der Schriftsteller wurde am 10. Mai 1760 in Basel geboren und verfasste zahlreiche deutsche Gedichte, doch auch für seine alemannischen Mundartwerke in Prosa ist er bis heute bekannt. Viele Schüler wussten vor der Hebelwoche noch nicht viel über Hebel, doch durch die Woche lernten ihn viele näher kennen.

Die Klassen beschäftigten sich auf ganz verschieden Weise mit Johann Peter Hebel. Bei den 7 und 8. Klässlern war der Mundartschriftsteller Markus Manfred Jung zu Besuch, der selbst alemannische Geschichten schreibt. Das Schreiben mache ihm sehr viel Spaß, erzählt er, früher habe er selbst einmal einen Schreibwettbewerb über alemannische Texte gewonnen, woraufhin er beschloss weiterzuschreiben. Jung las auch ein paar seiner selbst geschriebenen Texte vor und anschließend durfte die Schüler*innen eigene Texte auf alemannisch oder in einer anderen Sprache verfassen.

Da Hebel auch sein damaliges Zuhause sehr wichtig war, hat sich die 8a auch mit der Frage beschäftigt: „Was bedeutet für uns eigentlich Heimat?“ Die Antworten auf diese Frage waren sehr vielfältig. Anschließend sammelten wir Wörter aus Zeitungsartikel, die für uns oder für andere „Heimat“ bedeuten. Im Kunstunterricht hat auch eine Gruppe Porträts von Hebel umgestaltet und das war nur eines von vielen kreativen Projekten. Auch die anderen Klassen beschäftigten sich kreativ mit Johann-Peter Hebel, was vor allem im Schulflur zu sehen ist, wo viele Gedichte, Bilder und Plakate zur Hebelwoche gestaltet sind.

Die Hebelwoche hat sowohl den Schülern als auch den Lehrern sehr viel Spaß gemacht, weil alle kreativ und aktiv werden konnten und das auf vielfällige Art und Weise. Die erste „Hebelwoche“ hatte also sehr viel Erfolg und es wäre wirklich schön, wenn es in Zukunft nochmals so ein Projekt gibt.                                                      Bericht von Isabell Meier, 8a



Projektwoche an der Hebelschule: Wer war Johann Peter Hebel?

Johann Peter Hebel, wer war das eigentlich, der Namensgeber unserer Hebelschule? Dieser Frage gingen die Schülerinnen der Schliengener Gemeinschaftsschule eine Woche lang im Deutschunterricht auf den Grund. Im Rahmen der ersten Hebelwoche beschäftigen sie sich mit dem Schriftsteller und tauchten beim Besuch des Mundartkünstlers Markus Manfred Jung ins Alemannische ein. Zum Abschluss wurden alle Ergebnisse im Rahmen einer Werksausstellung präsentiert. Auch das Fach Kunst beschäftigte sich mit Hebel und setzte sich beispielsweise kreativ mit Zeichen und Schrift auseinander.

In Klasse 5 entstanden durch die Methode Blackout Poetry neue Texte. Die Schülerinnen und Schüler schwärzten in Gedichten Hebels einen Teil des Textes und ließen so einen neuen entstehen. Zudem setzten sie sich mit dem Leben des Namensgebers der Schule auseinander. Auch ein Teil der Neuntklässler beschäftigte sich intensiv mit dem Lebensweg Hebels. Übersichtlich stellten sie die Stationen des Schriftstellers, evangelischen Geistlichen und Lehrers dar. Eine weitere Projektgruppe in Klasse 9 entwickelte einen Hebel-Song während ebenso Zitate von Hebel künstlerisch gestaltet wurden. In eine Sprache, die auch die Jugend versteht, übertrugen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, die sich gerade auf den Realschulabschluss vorbereiten, Hebels Gedicht "Der Schwarzwälder im Breisgau".

In Klasse 6 entstanden zu dem Gedicht „Sonntagsfrüh“ weitere Strophen – auf alemannisch versteht sich. Dass die Texte des von 1760 bis 1826 Lebenden Künstlers keinesfalls „out“ sind, entdeckten die Siebtklässler. Sie lasen zahlreiche Kalendergeschichten. „Da geht es um alltägliche Probleme und wir können aus den Beispielen genauso lernen“, lautet ihr Fazit. Motiviert setzten sie sich daran, eigene Kalendergeschichten zu verfassen, die die Themen der heutigen Jugend, wie zum Beispiel Streit mit Freunden oder Corona, in den Mittelpunkt stellten.

„Was ist eigentlich Heimat?“, fragten sich die 8. Klasse und fand darauf vielfältige Antworten. Um das Thema Heimat ging es dann auch bei dem Besuch des Mundartkünstlers Markus Manfred Jung. Er las in den 7. und 8. Klassen aus seinen Texten vor, sammelte alemannische Begriffe und unterstützte die Jugendlichen beim anschließenden Schreibworkshop. So entstanden innerhalb der Hebelwoche auch weitere kurze Anekdoten zum Schmunzeln auf Alemannisch.



Tennisprojekt mit den 9. Klassen in der Tennishalle in Müllheim

Nach den Herbstferien hatten die SchülerInnen der 9. Klassen an 2 Freitagen die Möglichkeit, an einem Schnupper-tennistraining mit dem Tennistrainer Ulrich Seib und ihrer Sportlehrerin Maeve Fürderer teilzunehmen. Insgesamt 19 SchülerInnen entschieden sich für die Teilnahme daran und fuhren mit Frau Fürderer in die Tennishalle nach Müllheim. Nach ein paar Aufwärmübungen mit der Konditionsleiter ging es direkt an die Tennisschläger und schon während der ersten Trainingsstunde fanden die ersten Ballwechsel mit dem Vorhand- sowie dem Rückhandschlag zwischen den SchülerInnen statt. Mit großer Begeisterung wurden diese ersten Grundkenntnisse des Tennisspielens in der darauffolgenden Woche anschließend trainiert und gefestigt. Das Fazit der SchülerInnen war daraufhin durchweg positiv: Sie hatten alle sehr viel Freude am Tennisspielen und zeigten großes Interesse an einer Fortsetzung des Trainings. Weitere Tennisprojekte in Kooperation mit dem Tennistrainer Ulrich Seib sind schon in Planung.



Schülerinnen und Schüler begeistern ihre Zuhörer

Am 1. Dezember fand an der Hebelschule Schliengen der diesjährige Vorlesewettbewerb statt. Sechs Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe stellten ihr selbst ausgewähltes Jugendbuch einem Publikum aus Fünftklässlern vor. Höhepunkt war allerdings das Vorlesen: Die Kandidaten lasen eine Textstelle aus ihrem Buch vor. Dabei schafften sie es, ihr Publikum mitzunehmen und zu begeistern. Nicht wenige der anwesenden Fünftklässler bekamen sofort Lust, eines der Bücher zu lesen und in die vorgestellten Lektüren einzutauchen.

Die Jury lobte alle Kandidaten sehr für ihre engagierten Buchvorstellungen, in die viel Mühe gesteckt wurde. Kandidaten waren Ellie Trautwein und Kristian Baranjuk (beide 6a), Ira Doernbach und Zoi Kodheli (6b) und Mara Lais und Saverio Piaskowski (6c). Die Jury wählte schließlich Saverio Piaskowski als Schulsieger aus, der in der nächsten Runde zum Regionalwettbewerb nach Lörrach reist.



Prüfen - Rufen - Drücken: Erste-Hilfe-Aktiv an der Hebelschule

Im Rahmen des Erste-Hilfe-Aktivs an der Gemeinschaftsschule in Schliengen erlernten kürzlich 17 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 6 die Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Unter dem Motto „Prüfen - Rufen - Drücken“ wurde die Herzdruckmassage an Übungspuppen gemeinsam mit Tobias Joos, Lerncoach an der Hebelschule und Ersthelfer, einstudiert. Neben dieser lebensrettenden Sofortmaßnahme werden außerdem das Anlegen von Verbänden und die Versorgung einer bewusstlosen Person regelmäßig geübt. Die teilnehmenden Schüler haben sich mächtig ins Zeug gelegt und zogen ein positives Fazit: Es sei gut zu wissen, wie man in einem solchen Notfall helfen kann, so die Rückmeldung der Schüler.



An der Gemeinschaftsschule in Schliengen wurde gewählt

Vergangene Freitag fand an der Hebelschule in Schliengen die Juniorwahl statt. Bei dieser Wahl konnten die Schüler ab der 7. Klasse, das waren 167 Wahlberechtigte, wie bei der echten Bundestagswahl ihre Stimmen abgeben. Überall in Deutschland nahmen Schulen an der Juniorwahl teil. Organisiert wurde die Wahl in Schliengen von der Klasse 8a.

Mit einer Wahlbeteiligung von 91, 6 Prozent waren die Pressesprecherinnen der 8a, Isabell Meier und Jana Müller sehr zufrieden. „Ich fand es toll, wie hoch die Beteiligung war“, betont Meier. Am Vortag hatten die Schüler mit ihrem Lerncoach Angelika Hahnefeld bereits das Wahllokal hergerichtet. So wurden im Ruheraum der Gemeinschaftsschule Wahlkabinen und die Wahlurnen aufgestellt. Für einen reibungslosen Ablauf am Wahltag sorgten Nils Weng, Axel Gilbert, Larissa Nickel, Jule Zimmermann und Moritz Arts. Gemeinsam zählten sie auch nach Unterrichtsende die Stimmen aus. „Alle haben die Wahl ernst genommen. Es war interessant zu sehen, wie eine Wahl abläuft und wieviel Arbeit dahintersteckt“, erklärt Müller. Besonders interessant sei es gewesen, die Ergebnisse der Juniorwahl mit denen der echten Bundestagswahl zu vergleichen, ergänzt Meier. Dies taten die Schülerinnen und Schüler gleich am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn.

Und wie ging die Juniorwahl nun aus? Der Gewinner der Erststimmen im Wahlkreis 282 (Lörrach-Müllheim) ist Takis Mehmet Ali (SPD). Auf Rang 2 liegt Dr. Christoph Hoffmann von der FDP, auf Rang 3 Gerhard Zickenheiner von den Grünen. Die Zweitstimmenauszählung ergab: 1. Grünen, 2. SPD, 3. FDP, 4. CDU, 5: AFD, 6. Die Linke, 7. Die Basis.

„Es hat Spaß gemacht und wir würden es jederzeit wieder machen“, lautet das Fazit der beiden Pressesprecherinnen.



Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurden an der Hebelschule in Schliengen drei Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Eine lange Dienstzeit an der Grundschule ging für Elke Schmidt (links) und Doris Möhr zu Ende. Peter Bueb, der zehn Jahre lang von Beginn an die Gemeinschaftsschule in Schliengen mit aufbaute, verabschiedete sich ebenfalls in den Ruhestand.


Deutschlandweit Platz 2 für die Biberburg zum Wohlfühlen der Klasse 5c

Wie könnte eine Biberburg von innen aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c an der Hebelschule im Rahmen eines Wettbewerbs. Der Stiftung Lesen sollten zum diesjährigen Welttagsbuch „Biber undercover“ von Rüdiger Bertram Bastelarbeiten vorgelegt werden, die Aufschluss auf diese Frage geben können.

Der Kreativität der Fünftklässler waren dabei keine Grenzen gesetzt. So kamen bemalte Kartonagen und allerhand Naturmaterialien zum Einsatz, um die Behausung von Felix dem Biber darzustellen. Die entstandenen Arbeiten, die mit viel Mühe und Sorgfalt angefertigt waren, wurden als Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Deutschlandweit sahnten die von der 5c mit ihren Lerncoaches Jelena Wagner und Tobias Joos gestalteten Behausungen den 2. Platz ab. Wer ich die Biberburg zum Wohlfühlen anschauen möchte, kann dies noch eine Weile tun, denn die Ergebnisse sind in der Schule ausgestellt.



Erfolg der 6a beim Europawettbewerb: Digital EU – and YOU?

Normalerweise herrscht im Schulhaus in Schliengen reges Treiben, denn etwa 350 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 lernen hier gemeinsam in den Lernateliers und Inputräumen. So auch die Klasse 6a…aber seit mehr als einem Jahr läuft das anders. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen hieß es phasenweise: Homeschooling für alle oder Wechselunterricht.

Seit Dezember 2020 lernten die 24 Schülerinnen und Schüler mehrere Monate gemeinsam mit ihren Lerncoaches Patricia Heck und Christine Aniol erneut von zu Hause. Da war täglich Kreativität und Spontanität angesagt, um mit den neuen Herausforderungen umzugehen.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich in den Online-Meetings immer wieder mit der Frage beschäftigt: „Wie kann es uns auf Distanz gerade jetzt gelingen, zusammen zu halten und uns verbunden zu fühlen?“ Antworten hatten die Kinder viele, die auch in den Schulalltag einflossen. Der Klassenrat fand virtuell statt live statt, um Themen, die den (Schul-)Alltag beherrschen, zu besprechen. Gemeinsam wurde an Fasnacht digital gefeiert und in den Pausen traf man sich im Breakout-Raum zum Spielen und Lachen. Im Unterricht wurde beispielsweise weiterhin musiziert – ganz bequem auf der „Bucket Drum“ (also einem ausrangierten Mülleimer, Topf oder einer Plastikbox) im Wohnzimmer.

Ja, es fällt schwer, Abstand zu halten. Das digitale Lernen bietet aber auch Möglichkeit und öffnet neue Perspektiven. Da passte das Motto des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs „S – Kreativ in der Krise“ perfekt, um zu zeigen, wie die 6a diese Herausforderungen meisterte.

Sie reichten eine Präsentation mit Eindrücken aus ihrem digitalen Schulalltag ein. „Digital EU – and YOU?“ Die Botschaft der 6a: „Du bist nicht allein! Wir fühlen uns im Online-Unterricht verbunden und schaffen das gemeinsam!“

Das Ergebnis beeindruckte die Jury des Europäischen Wettbewerbs, an dem sich dieses Mal mehr als 42 000 Schüler aus mehr als 800 Schulen beteiligten. Ausgezeichnet wurde der Wettbewerbsbeitrag der Klasse 6a der Hebelschule mit dem Landespreis. Neben Wertgutscheinen und einer Urkunde gab es vom Landratsamt neben süßen Leckereien auch 2 Bälle, die nun täglich in der Pause im Einsatz sind.



Vorlesetag an der Hebelschule

Am vergangenen Freitag, 20. November, stand im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags vor allem das Buch und die Faszination für fantasievolle Geschichten im Mittelpunkt. Überall in Deutschland gab es einen Tag lang unzählige kreative Aktionen – digital, zuhause, im kleinen Kreis und mit Abstand. Auch an der Hebelschule in Schliengen wurde in gemütlichen Ecken mit Abstand vorgelesen.

Die Schüler der 7. Klasse hatten gemeinsam mit ihrem Lerncoach Angelika Hahnenfeld eigene Texte verfasst, die sie ihren Klassenkameraden vortrugen. Fünf Schüler hatten dafür ihre ganz eigenen Vorleseecken gestaltet. So las Jana Müller ihre Geschichte mit dem Titel „Coronavirus“ in der neuen Bibliothek der Gemeinschaftsschule vor. Noah Schöpflin hatte es sich im Forum bequem gemacht und bekam für seinen lockeren Vortrag großes Lob. Lustig ging es bei Isabell Meiers „Unter Tieren“ zu. Von wilden Abenteuern handelte Moritz Arts Geschichte und Sarah-Maria Schladerer saß auf der Bühne in der neuen Mensa auf ihrem Sessel und las aus ihrer real anmutenden, und doch auch mysteriösen Erzählung rund um den Alltag an der Hebelschule vor.

„Wahnsinn, das war eine super Stimmung und macht Lust auf noch mehr Geschichten“, lautete das Fazit der Klassenkameraden.



Hebelschüler beim Regionalwettbewerb Südbaden von Schüler experimentieren

Viele Stunden im Physiksaal liegen seit den Sommerferien hinter den Hebelschülern Maximilian Brendlin, Jana Müller, Moritz Arts und Sarah-Maria Schladerer. Gemeinsam mit ihrem Lehrer und Coach Georg Kirsch forschten sie zu unterschiedlichen Fragestellungen mit dem Ziel, sich beim diesjährigen Regionalwettbewerb Südbaden von „Schüler experimentieren“ zu bewerben. Fristgerecht gingen schließlich die Langfassungen der Arbeiten bei der Jury ein.

Die zwei Themen: „Vom Regen zum Grundwasser“ in der Sparte „Geo- Raumwissenschaften“, sowie die „Suche nach der optimalen Papiertüte“ im Bereich „Arbeitswelt“ wurden intensiv und eigenständig bearbeitet und dokumentiert. „Wir können auf die Leistungen unsere Hebelschüler wirklich stolz sein. Sie haben gute Chancen weit zu kommen“, lobte Georg Kirsch den Einsatz und das Engagement sowie die Ideen der jungen Forscher.

Während die Schüler der 6. Klasse, Jana Müller, Moritz Arts und Sarah-Maria Schladerer, zum ersten Mal bei „Schüler experimentieren“ dabei sind, dürfte der 9. Klässler Maximilian Brendlin, der kommendes Schuljahr den Realschulabschluss an der Hebelschule machen will, der Jury bereits bekannt sein. Beim „Jugend Forscht“- Landesfinale im April 2018 errang der damals 12-Jährige nach Platz 1 beim Regionalwettbewerb in einem stark besetzten Feld den 2. Platz im Fachbereich „Geo-& Raumwissenschaften“. Teilgenommen hatte er damals mit seinem Langzeit- Projekt „Dem Feinstaub auf der Spur“.

Seit nunmehr knapp 10 Jahren in Folge treten somit talentierte und naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule mit ihren eigenen Themen und Ideen bei „Schüler experimentieren“ an. Regelmäßig feierten sie auch auf Landesebene Erfolge.

Die diesjährige Prämierung des Regionalwettbewerbs Südbaden findet übrigens am Freitag, den 7. Februar, im Anschluss an die öffentliche Präsentation aller 100 Projekte aus Südbaden in der Sick- Arena bei der Messe Freiburg statt.



Zweite Schüler-Vollversammlung in diesem Schuljahr

Am Mittwoch, den 11.12.2019, fand die zweite Schüler-Vollversammlung der Hebelschule statt. Alle Schüler/innen und Lehrer/innen der Klassen 5 bis 10 versammelten sich in der Sporthalle. Dort wurden sie von der Klasse 9a empfangen und begrüßt, deren Schülerinnen Sydney Bliedtner, Emily Trimpin und Mia Grau durch das Programm führten. Inhalt der SVV war diesmal die Siegerehrung des vorausgegangenen „Nikolausturniers“, das alljährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindende Sportevent der Sekundarstufe in den Bereichen Fußball und Tanz.

Bevor die glücklichen Sieger/innen ihre Urkunden in Empfang nehmen konnten, traten die beiden bestplatzierten Tanzgruppen aus den Klassen 5a und 7b noch einmal auf und zeigten ihr Können.

Die Tanzgruppe Ocean Eyes mit den Schülerinnen Anna-Lena Flury und Lotta Blank der Klasse 5a belegten unter großem Applaus den ersten Platz.

Danach wurden die besten Fußballer/innen der Klassen 5 bis 9 nach vorne gebeten, um ebenfalls ihre Urkunden überreicht zu bekommen. Das Team mit dem Namen „Latinas“ mit Schüler/innen der Klasse 9a durfte sich über den ersten Platz freuen.

Abschließend sorgte dann noch die Bläserklasse unter der Leitung von Herrn Westphal für musikalisch weihnachtliche Stimmung – ein schöner Ausklang des Schultages.

 

Von Albiona, Nathan und Sydney aus der Klasse 9a



Weihnachtsmarkt im Schlosspark Schliengen

Am 2. Adventssonntag luden Vereine und Organisationen zum Schliengener Weihnachtsmarkt ein. Los ging es am späten Vormittag im Schlosspark. Auch der Förderverein war, in diesem Jahr unterstützt durch Lehrer und Schüler der Hebelschule, mit einem Stand vertreten. Hier gab es wieder jede Menge Lose. Der Hauptgewinn war übrigens ein neues Tablet.

Zu einem gelungenen Rahmenprogramm trug zudem der Musiklehrer der Hebelschule, Matthias Westphal, bei, der mit seinen verschiedenen Klassen wie auch der Bläserklasse auftrat und stimmungsvolle Weihnachtslieder spielte und gemeinsam mit den Kindern sang.



Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein der Hebelschule, der die 5. Klassen beim Besuch im Tinguely Museum in Basel mit interessanter Führung und einem spaßigen Workshop finanziell unterstützt hat!


Prävention auf dem Stundenplan in Klasse 6 - 8

Kinder sind jeden Tag vielen Gefahren ausgesetzt – auf der Straße, im Internet oder auf dem Schulhof. Auch neue Gefahren lauern auf die Kinder. Um darauf präventiv zu reagieren, fanden auch in diesem Schuljahr in den Klassen 6 – 8 wieder Präventionsworkshops mit der Polizei statt. Informativ und spielerisch arbeitete Helena Brixa, Polizeihauptkommissarin vom Polizeipräsidium Freiburg im Referat Prävention, mit den Schülern zu den Themen

 

Konflikt – Gewalt – Gewaltprävention (Klasse 6)

 Umgang mit (sozialen) Medien (Klasse 7)

 Alkohol & illegale Drogen – Suchtprävention (Klasse 8)

 

Die Schüler lernten hierbei beispielsweise, wie sie mit den sozialen Medien und Konflikten umgehen, wie sie im Verkehr bestehen und was Drogen anrichten können. Die Präventionsworkshops sollen die Kinder hierbei stark machen und auf die Welt vorbereiten.



„Ich habe gelernt, dass früher der Lehrer im Schulhaus lebte!“

Im kommenden Jahr wird Schliengen schließlich 1200 Jahre alt. Und deshalb beschäftigen sich im Laufe dieses Schuljahres auch die Schüler der Hebelschule mit ihrem Dorf – früher, heute – in der Zukunft.

Gemeinsam mit der Archivarin der Gemeinde Schliengen, Petra Maier, unternahm die Klasse 5ader Hebelschule mit ihren Coaches Christine Aniol und Patricia Heck zum Start in das Schuljahr eine besondere historische Tour durch Schliengen. Was ist an der Sonne in Schliengen so besonders? Welche Geheimnisse birgt die Mauchener Gasse? Wo befand sich früher das erste Schulhaus von Schliengen und welche Informationen liefern uns alte Jahreszahlen an den Gebäuden? Im Archiv der Gemeinde in den Kellerräumen des Bürger- und Gästehauses bekamen die Schülerinnen und Schüler zudem einen Einblick in die Geschichte Schliengens.

Als Reporter begleiteten Florian und Tim sowie Emy ihre Klasse. Sie schossen Fotos und verfassten einen Bericht:

„Wir wollen euch von unserer Schliengen-Tour erzählen... Frau Maier aus dem Stadtarchiv hat uns die Führung gegeben. Wir sind von der Schule zum Gemeindearchiv gelaufen, dann sind wir runter in den Keller vom Archiv gegangen. Da lagern sie - alle alten Sachen. Alle Unterlagen, die da reinkommen, müssen übrigens 30 Jahre alt seien und im nächsten Jahr im Juli ist übrigens noch das große Jubiläumsfest der Gemeinde Schliengen. Es ist eine besondere Ausstellung geplant mit vielen der Dokumente, die es im Archiv gibt.

Frau Maier erklärte, dass sie mittelalterliche Gewürze vorstellt. Sie stellte unter anderem Safran vor und Zimt, Essig und Honig. Wir durften riechen. Dann hat sie uns noch alte Bilder gezeigt. Auch einen Plan von einem sehr alten Haus war dabei.

Danach haben wir uns die Alte Apotheke, die im ersten Weltkrieg zerstört worden ist, angeschaut. Dann sind wir zum Gasthaus Sonne gegangen. Da wurde im ersten Weltkrieg ein Riss mit einem Säbel in den Türrahmen geschlagen. Man sieht heute noch einen großen Riss.

Dann haben wir noch viele alte Schulgebäude gesehen. Früher hat der Lehrer mit im Schulhaus gelebt. Wir waren auch noch bei einem ganz alten Haus. Daneben war eine Bäckerei, die jetzt aber ein normales Haus ist. Das erkennt man noch an dem Zeichen über der Tür.“

Die Bilder haben Florian, Tim und Emy gemacht und für den Text ausgewählt, den Bericht verfassten die Autoren Florian und Tim.



Star Wars auf dem Pausenhof

Im Rahmen des Musikprojekts der Klassen 5 bis 7 entstand in diesem Schuljahr unter anderem auch ein Orchester. Gemeinsam zeigten die jungen Musiker unter der Leitung von Wolfgang Wetzel kurz vor Beginn der Ferien bei einem eindrucksvollen Pausenkonzert ihr Können.

Im mediterranen Ambiente vor der neuen Mensa hatte das Orchester in der letzten Schulwoche Platz genommen. Sie spielten unter anderem die bekannte Melodie von „Star Wars“. Ducrh das Programm der unterhaltsamen Pause führten Jana und Sarah-Maria aus der 5. Klasse.



Paris - je t’aime!

Zum ersten Mal wurde in diesem Schuljahr eine Parisfahrt mit den Schülerinnen und Schüler des Französisch-Wahlpflichtfachs (Klasse 8-10) unternommen. Im Vorfeld sammelten die Beteiligten fleißig Gelder durch Crêpe-Verkäufe in der Schule und durch eine große Tütenpack-Aktion bei Hieber in Müllheim (siehe Foto).

Im Mai war es dann endlich soweit: 4 Tage Paris und das bei bestem Wetter! Natürlich standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Reise: Eiffelturm, Louvre, Notre Dame, Sacré Coeur, Triumphbogen, Schloss Versailles … und das stets begleitet von Schülerreferaten. Aber zwischendurch war auch immer mal Zeit, in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, mit der Métro von A nach B zu düsen, mit Straßenhändlern zu feilschen, ein (oder auch mal fünf) Crêpe am Ufer der Seine zu genießen, auf den Champs-Elysées shoppen zu gehen, Selfies vor dem Eiffelturm zu machen und vieles mehr.

Nach vier Tagen Großstadt und Französisch im Ohr freute sich dann aber auch jeder wieder auf zuhause. Trotzdem ist eins klar: Beim nächsten Mal ist wieder jeder, der kann, dabei, wenn es heißt: On va à Paris!



Theater an der Hebelschule: Oliver Twist und Momo

Bühne frei hieß es vergangene Woche zum ersten Mal in der neuen Mensa der Hebelschule in Schliengen. Nach einem Jahr intensiver Proben führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 bi 8 das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit auf. Sie beeindruckten das Publikum bei insgesamt 2 Schul- und 2 gut besuchten Abendveranstaltungen mit dem Stück Oliver Twist.

 

„Endlich können wir das leben, worauf wir uns jahrelang gefreut haben“, freute sich Rektor Andreas Schlageter bei der Aufführung der Theatergruppe am Donnerstagabend. Denn zum ersten Mal müsse nicht in den Klassenzimmern improvisiert oder auf die Turnhalle in Mauchen ausgewichen werden.

Die jungen Schauspieler durften die neue Bühne in der neuen Mensa einweihen. Auch vor und nach den Aufführungen bot das Gebäude eine herrliche Kulisse, um bei kühlen Getränken den lauen Sommerabend zu genießen.

 

Nicht für alle Schülerinnen und Schüler waren die Theateraufführungen eine Premiere. Viele sammelten bereits in den vergangenen Jahren im Theater-Aktiv Bühnenerfahrung. „So cool war es mit allem Drum und Dran, wie zum Beispiel der Technik, aber noch nie“, betonten die 8. Klässler. Auch hinter den Kulissen managte ein Team aus Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse ganz alleine Licht, Ton, den Umbau zwischen den Szenen auf der Bühne, sowie das Schminken und Ankleiden vor den Aufführungen.

 

„Es macht einfach so viel Spaß“, erkläret Regisseurin Angelika Hahnenfeld, die Charles Dickens Stück „Oliver Twist“ für die Schliengener Theatergruppe umgeschrieben hatte. Und dass Theater spielen Spaß macht, zeigten die Schüler. Mit Spielfreude und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz erzählten sie die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist, der in England aufwächst. 



Ein toller Ausflug!

Kurz vor den Pfingstferien war die Klasse 5a auf dem Seebodenhof. Dort gab es viele Kühe, Kälber, Ziegen, 3 Pferde und einen Hofhund. Besonders süß waren die Ringelbauchschweinchen Babsi und Paula.

Am Anfang haben wir eine Führung durch den Kuhstall bekommen. Es war sehr interessant.

Als nächstes haben wir Butter selbst gemacht. Dazu mussten wir Sahne in ein Glas gießen und ganz fest schütteln. Zum Schluss durfte jeder Schüler noch eine Kugel Eis essen. Ich habe total leckeres Schoko-Eis gegessen. Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug zurück gefahren. Der Ausflug war sehr schön.

Von Isabell, 5a



Hohe Wahlbeteiligung bei der Juniorwahl an der Hebelschule in Schliengen!

In der Woche vor der eigentlichen Europawahl konnten auch Schüler, die noch nicht wahlberechtigt sind, ihre Stimme bei der „Juniorwahl 2019“ abgeben. Insgesamt beteiligen sich unzählige Jugendliche an Schulen überall aus Baden-Württemberg an dem bundesweiten Schulprojekt, das vom Kultusministerium unterstützt wird. Auch die Schülerinnen und Schüler der 7., 8., 9. und 10. Klassen der Hebelschule in Schliengen stimmten ab.

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung sein? Wie schneiden die Parteien ab? Die Wahlbeteiligung in Schliengen lag dieses Mal bei gut 70 Prozent, das steht schon jetzt fest. Da die Schüler der Hebelschule, die den Hauptschulabschluss absolvieren, am Wahltag, Dienstag, dem 21. Mai, ihre Abschlussprüfung in Mathe schrieben, nutzen viele der Absolventen auch die Möglichkeit der Briefwahl.

Bereits 2017 nahm die Hebelschule an der Juniorwahl zu den damals stattfindenden Bundestagswahlen teil. Insgesamt spielt die Demokratiebildung im Unterrichtsalltag eine große Rolle. Wie auch schon 2017 schlug die engagierte Gemeinschaftskunde- und Politiklehrerin Angelika Hahnenfeld das Projekt „Juniorwahl“ im Kollegium erneut vor, diese waren begeistert, durch die Wahl die Demokratie vor Ort erlebbar zu machen. Die Gemeinschaftskundelehrer der oberen Klassen bereiteten dann Themen wie Demokratie, Wahlen und Europa im Vorfeld im Unterricht vor. Die Klasse 10b organisierte schließlich in diesem Jahr die Wahl und führte diese durch. Im zum Wahlbüro umfunktionierten Klassenzimmer wurde zur Wahlurne gebeten. Unterstützt wurden die Zehntklässler von ihrer Lehrerein Christine Aniol.

Im Vorfeld forderten die Zehntklässler mit ihrer Plakat-Fotoaktion „Dein X für Menschenrechte“ dazu auf, wählen zu gehen. „Aufkreuzen und ankreuzen“ oder „Nix tun ist doof, lieber ´n X tun“, lauteten ihre Werbesprüche. „Kaum zu glauben, dass viele Erwachsende ihr Recht, oder besser gesagt ihre Pflicht, wählen zu gehen nicht ernst nehmen!“, lautete das Resümee zahlreicher Zehntklässler. „Es ist zudem ganz schön kompliziert, was man alles beachten muss bei so einer Wahl. Alle Wahlhelfer tragen eine große Verantwortung für die Gemeinschaft, müssen loyal und unparteiisch sein“, fügten die Schüler hinzu.

Und wie haben die Hebelschüler gewählt? Hier geht es zu den Ergebnissen der Wahl, die es ab Sonntag, 26.05., 18 Uhr unter: www.juniorwahl.de online im Detail zu lesen gibt.



Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?

Wie sieht eigentlich ein Herz von Innen aus?!? Genau dieser Frage konnten die Schülerinnen und Schüler der 8b am vergangenen Montag auf den Grund gehen. Gemeinsam sezierten sie im Biologieunterricht mit ihrer Lehrerin Ramona Moser in Teamarbeit ein Schweinherz und konnten so wichtige Strukturen für die Funktion des Herzens erforschen.

 

In den Stunden zuvor hatten sich die Schüler die theoretischen Kenntnisse über den Bau und die Funktion des menschlichen Herzens angeeignet. Auf diese Weise konnten sie ihr Wissen jetzt praktisch anwenden, um beispielsweise die Herzklappen zu untersuchen, deren Schließen wir übrigens hören können, wenn wir unser Herz mit einem Stethoskop abhören.

 



Zu Besuch an der Hebelschule: Politiker der Grünen und Vertreter der GEW

Gerne geben wir an der Hebelschule in Schliengen Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen das, worauf wir stolz sind und Wert legen, vor. Wir leben, lernen, arbeiten gemeinsam – wer das live erleben möchte, ist herzlich willkommen! Einen Eindruck, wie die Arbeit an der Gemeinschaftsschule in der Praxis wirklich aussieht, verschafften sich vor kurzem – die Badische Zeitung berichtete – unter anderem Doro Moritz, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, und Andreas Schwarz, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Landtag in Stuttgart.

Mit dabei waren auch der Grünen-Landtagsabgeordneten Josha Frey und die GEW-Kreisvorsitzende Anja Hanke, sowie die Schliengener SPD-Gemeinderätin Barbara Theurer und Schliengens Bürgermeister Werner Bundschuh. Unter anderem standen eine Führung durch das Schulhaus und die neue Mensa sowie Gespräche mit Schülern, Eltern, Lehrern und Vertretern des Schulträgers auf dem Programm. Die Abordnung besuchte zudem einen differenzierten Englisch-Input in einer Inklusionsklasse und schnupperte bei einer Lernzeit mit Coaching im Lernatelier herein.



Buntes Türen-Museum an der Hebelschule

Wer durch die Gassen von Funchal auf der Insel Madeira flaniert, sieht zahlreiche bunt bemalte Türen. Dieses Kunstprojekt soll die Altstadt nach und nach in ein Freilichtmuseum verwandeln, zahlreiche Straßenzüge wurden so in den vergangenen Jahren von Künstlern und Urlaubern schon neu gestaltet.

Nicht schlecht staunten Angelika Hahnenfeld und Christine Aniol, die beide an der Hebelschule unterrichten, bei ihrem Besuch auf der Insel über die kreativen Hauseingänge und grübelten: Was spielt sich hinter den Türen wohl wirklich ab? Welchem Stil oder Künstler sind die hier entstandenen Türen-Kunstwerke nachempfunden?

Ihre Urlaubserinnerungen brachten sie in Form von Fotos zurück ins Markgräflerland und teilten ihre Begeisterung mit der Kunstlehrerin Patricia Heck. Diese nutzte die Fotos mit Türenmotiven unter anderem im Kunstprofil der 9. und 10. Klasse für ein besonderes Projekt. Funchal diente den Schülern der Hebelschule als Inspiration, ihr Schulhaus in ihr eigenes Türen-Museum zu verwandeln.

Erstmals zu sehen waren die Werke der 5., 9. und 10. Klassen Mitte Februar. Was ist die Aufgabe von Türen? Sie bieten Schutz vor jedem Wetter, sie schützen außerdem dein Hab und Gut, sorgen für Ruhe, Wärme und ermöglichen es dir, unbeobachtet zu sein. Und? Ja, spätestens nach einem Besuch in Funchal oder im Schliengener Schulhaus kommt sicherlich eine weitere Antwort dazu: sie dienen als Schmuckstück!



Zehntklässler fahnden nach Zink aus Autoreifenabrieb

In der Jugend- forscht AG der Hebelschule Schliengen werden seit Jahren Umwelt- Themen besonders gefördert. Nach erfolgreichen Jugend- forscht Projekten über Mikroplastik im Rhein, Textilfaserfiltrierung und lokaler Feinstaubmessungen interessierten sich die Schüler der 10. Klasse Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert für das Projekt „Autoreifenabrieb“.

Die drei 16-jährigen Schüler investierten gemeinsam mit ihrem Lehrer Georg Kirsch mehr als ein Jahr Forschungsarbeit in ihr wissenschaftliches Projekt. Im diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden, an welchem insgesamt mehr als 100 Schulen teilnahmen, in der Mehrzahl Gymnasien, errangen Jakob, Val und Tobias in der Sparte Jugend forscht in „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz. Die Hebelschule ist sehr stolz auf ihre forschenden Schülerinnen und Schüler, die nun im sechsten Jahr in Folge erfolgreich an den Jugend forscht Wettbewerben teilnehmen. Nicht zuletzt profitieren auch der naturwissenschaftliche Unterricht und ihre Mitschüler davon. Die Schüler werden ihre Laser- Messmethodik und ihre Ergebnisse auch im neuen Profilfach NWT (Natur- Wissenschaft und Technik) an der Gemeinschaftsschule einbringen und ihn damit praxisorientiert bereichern. Die Konstruktion und das Innenleben ihrer selbstentwickelten Messbox haben die drei Schüler zum Patent angemeldet.

Investierten viele Stunden in ihr Jugend- forscht Projekt: Jakob Oettlin, Val Francetic und Tobias Renkert (von links).



Nachts in der Schule - Art Night der 10. Klasse

Zu Beginn des Schuljahres fand in der Klasse 10b eine „Art Night“ statt. Hierbei beschäftigten wir uns eine Nacht lang mit Kunst – genauer gesagt, mit dem Thema Comic. Zu Beginn starteten wir mit einem digitalen Rundgang durch Brüssel und betrachteten einige Comics, die eine Verbindung zwischen Comic und ihrer Umgebung darstellen. Anschließend gestaltete jeder ein eigenes Werk und bildete darin Comicfiguren ab, führte bestehende Comics weiter, übertrug Elemente malerisch auf eine Leinwand und vieles mehr. Neben dem künstlerischen Arbeiten wurde bei der Art Night natürlich auch gemeinsam gekocht, gegessen und die Zeit verbracht.



Fair Future - Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Fair Future – die Hebelschule für eine gerechte Zukunft! Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche beschäftigen wir uns mit dem Thema „Fair Future“.

Die Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsschule, wie auch außerschulische Partner, boten dabei Projekte für die Klassen 5 bis 10 zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten an.

 

Wir alle haben einen Termin mit dem Planeten!

Wir lernen fair miteinander umzugehen!

Wir fahren Fahrrad statt Bus!

Wir sammeln Plastik aus grünen Wiesen und blauen Flüssen!

Wir gestalten unsere Umwelt so, dass wir uns wohlfühlen!

Wir packen die Probleme an, die sich uns in den Weg stellen!

Wir hinterfragen gesellschaftliche Standards!

Wir trinken eigenen Traubensaft statt Orangensaft aus Spanien!

Wir essen Pommes statt Würstchen! 

Wir setzen uns für Mitmenschen überall auf der Welt ein!